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Die todsichere 5-Schritte-Methode: Ziele setzen und erreichen

Ziele setzen und auch erreichen. Jedes Jahr um diese Zeit kommt sie wieder auf – die Frage, wie man sich Ziele setzt, die man auch wirklich erreicht. Und in der Regel machen das die meisten gegen Ende des Jahres für das komplette folgende Jahr.

Du vermutlich auch. Daher bekommst Du heute meine geprüfte Methode: Ziele setzen und erreichen.

Vor etwa 3 Jahren haben wir das in meiner damaligen Bank eingeführt und konnten sofort signifikante Steigerungen, sowohl bei der Zielerreichung, als auch für das Wachstum feststellen. Und das allein durch eine strategischere Herangehensweise bei der Planung unserer Ziele.

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1. Blicke zurück und lerne aus der Vergangenheit

Zu Beginn jeder Planung steht erst einmal der Blick zurück. Was ist im vergangenen Jahr gut gelaufen? Welche Ziele hast Du erreicht? Was waren die Gründe dafür? Welche Deiner Ziele konntest Du hingegen nicht erreichen? Woran lag es? Was kannst Du daraus für die Zukunft lernen?

Sei dabei bitte absolut ehrlich zu Dir selber. Ohne Dich jedoch klein zu reden, oder zu beschimpfen. Es geht darum, wirklich zu verstehen, welche Gründe zur Erreichung eines Zieles geführt haben. Bzw. der Grund waren, warum es nicht geklappt hat. Hast Du vielleicht völlig unrealistische Ziele gesetzt? Oder waren sie nicht anspruchsvoll genug? Waren sie schlichtweg „am Thema vorbei“? Hattest Du vielleicht auch einfach zu viele Ziele? Oder waren sie nicht gut genug formuliert?

Je genauer Du analysierst, wie das letzte Jahr lief, desto mehr lernst Du daraus für die Zukunft!

 

2. Kenne Deinen Status-quo

Der zweite Schritt besteht darin, zu ermitteln, wo Dein Business eigentlich aktuell steht. Wie sah Dein Wachstum verglichen zu dem Deines Marktes und Deiner Konkurrenten aus? Bist Du auf einem guten Weg? Oder hast Du im letzten Jahr im Bummelzug gesessen und Dein größter Konkurrent hatte ICE gebucht?

Wir alle stehen dauerhaft im Wettbewerb. Das ist auch prinzipiell gut so, weil es uns anspornt, immer besser zu werden. Allerdings wünsche ich mir, dass Du auch dauerhaft richtig erfolgreich wirst bzw. bleibst! Darum ist es erforderlich, zu den Movern und Shakern auf Deinem Gebiet zu gehören. Den Wunsch zu haben, besser zu werden, als Deine Konkurrenten.

Aber um das erreichen zu können, musst Du zwingend wissen, was sie so richtig gut gemacht haben. Haben sie außerdem bereits etwas für das kommende Jahr angekündigt? Wo stehen sie aktuell und bist Du auf dem richtigen Weg, sie entweder einzuholen bzw. mitzuhalten oder sie zu überholen.

Und nein, natürlich muss Du nicht der absolute Marktführer werden. Darum geht es mir gar nicht. Allerdings hilft der regelmäßige Vergleich mit Deinen Wettbewerbern Dir dabei, nicht einfach irgendwann abgehängt zu werden, weil Du so immer mitbekommst, was sie tun. Wär doch blöd, wenn Du Dein Business irgendwann aufgeben musst, weil Du für ne Weile auf der „läuft doch alles super“-Wolke gesessen bist, während Deine Konkurrenten plötzlich mit super Angeboten um die Ecke kamen und dann niemand mehr bei Dir kaufen will.…

 

3. Erträume Deine Zukunft

Nachdem Du nun weißt, wie das vergangene Jahr bei Dir und Deinen Mittbewerbern so lief, kannst Du Dich daran machen, Deine Zukunft zu erträumen. Hierbei geht es darum, eine möglichst lebendige Vision davon zu erschaffen, wie Dein Leben und Dein Business in einem Jahr aussehen werden. Stell’ Dir z. B. die folgenden Fragen:

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Wie wird Dein Tagesablauf aussehen? Welche Aufgaben wirst Du genau haben?

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Wo wirst Du arbeiten? Wie sieht Dein Schreibtisch aus?

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Wirst Du im Team arbeiten? Wenn ja, wie sind die Aufgaben verteilt?

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Kannst Du neue Leute einstellen? Wie werden sie sein? Welchen Einfluss wird das auf das Team haben?

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Was werden Deine Konkurrenten über Dich sagen? Was Deine Kunden?

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Wie werden Freunde und Familie reagieren?

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Stell Dir Dein Privatleben vor; wie wird es aussehen? Welchen Hobbies wirst Du nachgehen?

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Wie viel wirst Du arbeiten? Wirst Du Dir viel Freizeit gönnen?

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Wie wird die finanzielle Situation von Dir und Deinem Business sein? Welchen Umsatz wirst Du generieren? Welche Kunden wirst Du haben? Wie viel wirst Du verdienen?

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Wirst Du neue Wege beim Marketing gehen?

Sammle alle diese Punkte auf einem Spickzettel, in einer Mindmaps oder z. B. auch auf einem Vision-Board. Ganz nach Deiner persönlichen Vorliebe. Allerdings ist es wichtig, dass Du sie festhält und als möglichst realistisches Bild zeichnest, damit es sich in Deinem Kopf tief verankern kann und als visuelles Ziel wirken.

4. Formuliere Deine Ziele richtig

Nun kannst Du Dich endlich an das eigentliche Formulieren Deiner Ziele machen.

Ich rate Dir, setz’ Dir nur so viele Ziele, wie Du auch bewältigen kannst. Wenn Du Dir zu viel vornimmst, läufst Du leicht Gefahr, Dich zu verzetteln. Daher sollten so 5-7 große Ziele absolut reichen.

Der zweite Tipp ist – formuliere Deine Ziele vernünftig. Nur zu sagen „Ich möchte mehr Umsatz machen“, ist kein wirkliches Ziel, sondern lediglich ein Wunsch. Es fehlt die Angabe, wie viel Umsatz genau und bis wann das Ziel erreicht sein soll.

Eine gute Methode, zu prüfen, ob ein Ziel gut formuliert ist, ist die SMART-Methode. Mit ihr baust Du Deine Wünsche um in Ziele, die einen konkreten Aktions- und Handlungsplan haben.

Ziele sollten sein:

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S = SPEZIFISCH: Das Ziel ist genau formuliert. Also nicht, „Ich möchte mehr Umsatz machen“, sondern „Ich werde meinen Umsatz von A auf B steigern“

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M = MESSBAR: Jedes Deiner Ziele sollte gut messbar sein, damit Du klar erkennen kannst, wann Du das Ziel erreicht hast. Dazu muss es mit einer klaren Zahl bzw. Kennzahl verknüpft sein. Z. B.: „Ich werde 20 neue Kunden für mein Produkt A gewonnen haben.“

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A = ATTRAKTIV: Das Ziel sollte so gewählt sein, dass es für Dich einen wirklichen Ansporn gibt, es auch zu erreichen. Es soll Dich motivieren und begeistern.

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R = REALISTISCH: Ich rate immer, sich zwar ehrgeizige Ziele zu setzen, aber gleichzeitig auf dem Teppich zu bleiben. Bleib also realistisch in Deinen Zielen. Fordere dich, aber überfordere Dich nicht.

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T = TERMINIERT: Jedes Ziel braucht eine Deadline. Einen fixen Termin, bis wann Du es erreichen willst.

5. Messen und Korrigieren

Nun hast Du Deine Ziele hoffentlich schön ausformuliert vor Dir liegen und hast eine gute Vorstellung davon, wo Deine Reise im kommenden Jahr hingehen wird. Verwahr sie an einem Ort auf, wo Du sie jederzeit gut wieder findest. Oder häng Dir Deine Ziele an die Wand hinter Deinem Schreibtisch, damit Du sie immer vor Augen hast.

Außerdem rate ich Dir, Dir alle 3 Monate 1-2 Stunden Zeit in Deinem Kalender zu reservieren, um Deine Ziele zu überprüfen.

In dieser Sitzung kannst Du checken

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Wie weit Du bei der Erreichung Deiner Ziele schon gekommen bist

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Wo Du „on track“ bist und wo Du vielleicht etwas mehr Gas geben musst

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Ob Du Deine Ziele wirklich gut gesetzt hast, oder ob Du vielleicht sogar besser vorankommst, als gedacht

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Irgendwelche Dinge eingetreten sind, die ein oder mehrere Deiner Ziele nun unpassend machen?

Auf Basis dieser Analyse kannst Du Deine Ziele noch mal überdenken und gegebenenfalls anpassen. Da niemand von uns in die Zukunft schauen kann, ist es immer möglich, dass sich Dinge überraschend ändern. Unsere Ziele sollten wir dann aber ebenfalls kurzfristig anpassen, damit sie weiterhin die „richtigen“ für uns sind.

Da ist noch etwas

Zwei kleine Ideen hab ich aber noch, die nicht so richtig in das oben beschriebene System gehören, mir aber trotzdem immer eine gute Hilfe waren.

1. Ordne jedem Ziel ein „Was wird wenn“ zu

Ich habe gute Erfahrung damit gemacht, jedem Ziel ein oder mehrere „was wird wenn’s“ zuzuordnen. Was meine ich damit? Eine Art Belohnung oder Folge bei Zielerreichung.

Das kann sein: Wenn ich das Ziel erreicht habe, kann ich endlich meinen ersten Mitarbeiter einstellen. Kann ich endlich in eine größere Wohnung ziehen. Werde ich mir den Urlaub in Australien gönnen können. Etc.

Auf diesem Weg erholst Du noch eine große Portion extra-Motivation, dieses Ziel auch zu erreichen.

 

2. Es muss nicht immer das Jahresende sein

Wir neigen gerne dazu, alle Ziele auf das Jahresende zu terminieren, statt sie z. B. über das Jahr zu verteilen. Dabei gibt es doch keine fixe Regel, dass alle Ziele einen Horizont von 12 Monaten haben müssen. Mal ganz abgesehen davon, dass es für manche Ziele auch viel logischer ist, wenn sie auf nur 6 Monate terminiert sind.

Meine Ziele sind daher in der Regel über das Jahr verteilt. Ich finde, das hat den Vorteil, dass ich mich auf eins nach dem anderen fokussieren kann, statt 5 oder 6 gleichzeitig im Blick behalten zu müssen. Es hilft mir auch dabei, meinen Schweinehund zu besiegen, der gerne mal denkt: .„Ach, bis Dezember ist ja noch ewig hin, das wird schon noch“. Wird’s dann nämlich leider meistens eben doch nicht, weil ich zu spät angefangen habe, die Sache wirklich anzugehen.

 

Du hast es geschafft

Herzlichen Glückwunsch! Wenn Du bis hierhin gekommen bist, hast Du die 5-Schritte-Methode: Ziele setzen und erreichen erfolgreich implementiert und hast Deine Ziele für die kommende Zeit gesetzt.

Vermutlich wirst Du bald bereits erste Erfolge sehen und Dein System wird von Quartal zu Quartal runder laufen.

Hast Du Fragen und Anregungen zu dem Thema? Dann freue ich mich über Deine Kommentare.

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