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Warum eine Businessplan-Vorlage nicht funktioniert und wie Du stattdessen vorgehst

Vermutlich hast Du das Thema Businessplan-Vorlage schon mal gegoogelt und hast Dir die ein- oder andere Vorlage heruntergeladen. Möglicherweise hast Du auch nur kurz reingeschaut und sie entsetzt wieder zugeklappt. Verständlich. Diese Dinger sind echt harte Kost.

Eventuell bist Du aber auch schon weiter gegangen und hast angefangen, diese Vorlage „auszufüllen“. Allerdings bist Du dann aber doch stecken geblieben, weil Du und Dein Business nicht zur Vorlage passen.

Das sehe ich genauso!

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Dein Business ist einzigartig

Diese Vorlagen, die Du im Internet finden kannst, sind alle einheitlich. Wenn Du Dir mehrere angesehen hast, wirst Du merken, dass sie alle nahezu identisch aufgebaut sind:

9

Zusammenfassung

9

Die Idee: Produkt / Dienstleistung

9

Markt & Wettbewerb

9

Marketing & Vertrieb

9

Management & Organisation

9

Recht & Steuer

9

Chancen & Risiken

9

Finanzplan

Das alles noch fein mit diversesten Unterpunkten und Fragen versehen, aber ohne viele Erklärungen und Hilfestellungen zu enthalten. Super. Herzlichen Dank auch!

Das führt dann dazu, dass Du schnell versucht bist, Deinem Business ein Kleid anzuziehen, das ihm weder passt noch steht, weil alle Deine Ideen in irgendwelche Unterpunkte gequetscht werden, wo sie nicht wirklich hinpassen. Hinterher bist Du total gefrustet und kommst weder vor noch zurück.

Und keine Sorge; das ist total logisch! Wenn Du keine supererfahrene Businessplan-Schreiberin bist, dann sind das einfach zu viele Oberbegriffe aus BWL-Handbüchern, um die Übersicht zu behalten.

Pssst: Geht mir übrigens manchmal ganz genauso, wenn ich vor so einem Ding sitze – und ich hab 15 Jahre Erfahrung mit solchen Themen!

 

Eine Businessplan-Vorlage ist für das Ergebnis

Daher ist es ganz wichtig, dass Du Dir erst einmal Gedanken machst. Alle Themen rund um Dein Business grundsätzlich beleuchtest und Dir erst mal ein Bild vom großen Ganzen erschaffst, bevor Du Dich mit den Details beschäftigst.

Diese Dinger sind letztlich nämlich nichts anderes als eine Vorlage, um die ERGEBNISSE einer Businessplanung festzuhalten. Die Ergebnisse!

Und schon ist klar, warum es so schwierig bis unmöglich ist, mit diesen Dingern klarzukommen. Um Ergebnisse zu haben, musst Du erst mal Vorarbeit leisten. DU musst Dir Gedanken machen, recherchieren und strukturieren. Erst dann kannst Du darüber nachdenken, die ganze Sache auszuformulieren.

Nur, darüber redet niemand! Weder diese Businessplan-Vorlagen noch die meisten Erklärungen im Internet gehen darauf ein. Dir wird eine Vorlage vorgesetzt, die mit ein paar schicken Beispielen dekoriert wird und niemand erklärt Dir, wie Du nun eigentlich von Position A nach B kommst.

Aber keine Sorge, dafür hast Du ja jetzt mich!

 

Was Du stattdessen brauchst, ist ein Leitfaden

Was Du statt einer Vorlage zuerst einmal brauchst, ist ein Leitfaden. Etwas, das Dich dazu bringt, Dir die richtigen Fragen zu stellen. Die richtigen Themen zu durchdenken. Zu träumen und festzulegen. Eine Anleitung, die Dir hilft, das Durcheinander in Deinem Kopf zu sortieren.

Ich fange gerne damit an, das große Wort Konzept in 6 Teile zu zerlegen, denen ich mich nacheinander oder auch teilweise gleichzeitig widme. Ich hab kein festgelegtes Schema, dass ich beim ersten Punkt anfangen muss, um mich dann weiter vorzuarbeiten. Bei mir hängt es stark davon ab, wie mein Kopf so drauf ist. Hat er heute nur zu einem Punkt Ideen, oder vielleicht gleichzeitig zu allen?!

Ein Konzept zu entwickeln erfordert gleich viel kreative Arbeit, wie es für einen Maler bedeutet, ein Bild zu erschaffen. Und so wie jeder Maler seine eigene Methode hat, wird auch jede von uns ein wenig anders vorgehen, wenn sie Ideen entwickelt.

 

Die 6 Punkte, zu denen Du Dir zuerst Gedanken machen solltest

 

#1 Zielperson

Wer ist Dein idealer Kunde? Versuche, ihn oder sie so genau wie möglich zu definieren. Lerne ihn wirklich kennen. Du darfst ihm oder ihr auch gerne einen Namen geben. Je besser Du Deinen Kunden kennst, desto klarer kannst Du Dein Angebot auf ihn abstimmen.

 

#2 Problem & Lösung

Welche Probleme hat Dein idealer Kunde und wie wirst Du ihm dabei helfen, sie zu lösen? Überlege genau, welche Anforderungen Dein idealer Kunde an sein Produkt stellt und wie es ihm genau helfen wird. So merkst Du schnell, ob Deine Idee und Dein Kunde auch wirklich zusammenpassen. Auch das Thema Preise fällt in diesen Bereich. Was möchtest Du für Dein Produkt verlangen?

 

 

#3 Ziele

Welche mittelfristigen Ziele möchtest Du mit Deinem Unternehmen erreichen? Wo siehst Du Dein Unternehmen in einem, 3 und 5 Jahren? Wie profitabel wirst Du sein? Was für ein Leben wirst Du führen? Wie vielen Kunden hast bis dahin Du geholfen, ihr Problem zu lösen?

 

#4 Zeit & Geld

Wie lange wird es dauern, bis Du durchstarten kannst? Welche Kosten fallen an, um Dein Business zu starten? Was kostet der laufende Betrieb? Möchtest Du eher low-budget arbeiten oder doch lieber über ausreichende Finanzen verfügen?

 

#5 Messbarkeit

Woran wirst Du Deinen Erfolg messen können? Gibt es geeignete Kennzahlen? An welchen anderen Dingen kannst Du Deinen Erfolg messen?

 

#6 Ressourcen

Welche Ressourcen benötigt Dein Unternehmen? Wirst Du Personal einstellen? Benötigst Du Büro- oder Geschäftsräume? Welche sonstigen Anschaffungen könnten nötig sein?

Deine Idee fängt an zu leben

Ich hoffe, es fängt jetzt richtiggehend an zu rattern in Deinem Kopf? Vielleicht sprudelt es auch nur so aus Dir heraus? Super! Dann hast Du den ersten wichtigen Schritt in Richtung Businessplan schon mal erledigt. Notier einfach alles, was Dir einfällt und Du wirst schnell sehen, was Dir schon komplett klar ist und was noch nicht.

Mach’ Dir aber nicht nur Gedanken zu den einzelnen Punkten, sondern auch, wie sie zusammenhängen. Führt zum Beispiel ein höheres Verkaufsziel dazu, dass Du mehr oder andere Ressourcen einsetzen musst? Passen Dein Zielkunde und Dein Produkt wirklich zusammen, oder solltest Du da noch mal genau drüber nachdenken? Sei dabei so konkret wie möglich. Je klarer Dir diese Dinge jetzt sind, desto einfacher wird es zukünftig sein, im laufenden Geschäft die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Durchdenke dabei auch möglichst viele zukünftige Situationen (gute und schlechte) schon jetzt. Dein Konzept soll schließlich auch dann noch funktionieren, wenn die Dinge nicht ganz so laufen, wie Du es erwartest (oder nicht ganz so schnell). Und auch dann, wenn Du sofort viel erfolgreicher bist, als Du Dir heute vorstellen kannst. Je sorgfältiger Du hierbei bist, desto besser ist das Fundament Deines Business und je sicherer ist Dein Unternehmen gegen Überraschungen geschützt.

Hast Du Fragen und Anregungen zu dem Thema? Dann freue ich mich über Deine Kommentare.

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