Mit diesen 4 Tipps begeistert Dein Pinterest Marketing

Das Interesse an Pinterest ist in Deutschland seit 2014 mit zunehmender Dynamik gestiegen – Pinterest Marketing rückt dadurch für viele Blogger und Online-Unternehmer mehr und mehr in den Fokus.

Denn immer mehr Leute merken, dass Pinterest viel mehr ist, als eine Anlaufstelle für Hausfrauen auf der Suche nach Rezepten und DYI- und Deko-Ideen. Vielmehr entspricht die virtuelle Suchmaschine Pinterest dem Trend zu mehr Bildern im Netz. Richtig genutzt ist Pinterest ein tolles Marketing-Tool, das für alle Branchen nachhaltig Webseiten-Traffic generiert.

Und weil Pinterest so hilfreich ist, gibt es heute von mir meine 4 besten Tipps, wie Du Dein Pinterest Marketing optimierst.

Pin it!

#1 Je spezifischer Deine Pinnwände, umso besser

Am Anfang jeder Pinterest Marketing-Strategie steht erst einmal die Planung: Für wen pinnst Du und was möchtest Du mit Deinem Marketing erreichen?

Diese Fragen stehen ganz zu Beginn, denn im Gegensatz zur privaten Nutzung, wo Du wahllos Pinnwände ganz nach Deinem Geschmack anlegen kannst, willst Du für Dein Business gezielt Leute ansprechen.

Und nicht nur das. Im Optimalfall sollen sie dann auch noch genau das tun, was Du erreichen möchtest. Dies kann – je nach Deinem Marketinziel – durchaus unterschiedlich sein. Willst Du Deine Markenbekanntheit steigern? Neue Kunden gewinnen? Mehr Besucher auf Deine Webseite locken? Eine Community mit dem Fokus auf Engagement aufbauen?

Dies gelingt Dir am besten, mit den „richtigen“ Pinnwänden. Richtig bedeutet in diesem Fall

5

Deinem Thema entsprechend

5

Auf Deine Zielgruppe abgestimmt

5

Möglichst spezifisch

Sei dabei ruhig so genau wie möglich. Statt „schnelle Rezepte“ wähle lieber „schnelle vegan Hauptgerichte“. Je spezifischer Du Deine Pinnwände auswählst, desto wahrscheinlicher ist es, dass Dich auch die „richtigen“ Leute (also Deine potenziellen Kunden) finden werden.

Wie gehst Du vor?

5

Überlege Dir Deine Ziele, die Du mit Deinem Pinterest Marketing erreichen möchtest

5

Brainstorme die Keywords mit denen Du in Pinterest gefunden werden willst

5

Erstelle darauf abgestimmte, möglichst spezifische Pinnwände mit prägnanten Titeln (und Deinen Keywords)

Extratipp:

Pinterest lebt davon, dass es eine visuelle Suchmaschine ist. Im Gegensatz zu Google kannst Du dort Deine Kunden auch gezielt mit schönen Bildern inspirieren. Dies eignet sich insbesondere, wenn Du in einem Bereich tätig bist, der sehr visuell ist.

So könnte ein Blogger, der über die Aufzucht und Pflege von Sukkulenten schreibt, z.B. eine Pinnwand einrichten, die Ideen für das Dekorieren mit Sukkulenten gibt.

#2 Kuratiere Inhalte für Deine Leser

Wie so oft im Leben, gilt auch bei Pinterest: Die Mischung macht’s.

Denn auch wenn Du natürlich gerne vor allem Deine Inhalte auf Pinterest sichtbar machen möchtest – pinne vor allem nützliche und hochwertige Inhalte von Dritten und nur zu etwa 20% Deine eigenen Sachen.

Sieh es einfach so: wenn jemand auf Deinem Profil landet, willst Du ihm das alle Informationen bieten, die er zu Deinem Thema suchen könnte. Dies wirst Du vermutlich gar nicht durch eigene Inhalte schaffen, denn niemand von uns hat wirklich zu JEDEM Thema seiner Nische einen hilfreichen Artikel. Ergo: nutze das Wissen und die Pins der anderen, um Deine Pinnwände zu „vervollständigen“.

Innerhalb Deiner Pinnwände sind, wenn Du in etwa 20% eigene Inhalte pinnst, Deine Pins ja trotzdem noch in der Mehrheit (die anderen 80% kommen schließlich von 32098534509875 verschiedenen Nutzern ;-)) und Dein Expertenstatus wird eindeutig erkennbar.

Wie gehst Du vor?

5

Fülle jede Deiner Pinnwände mit etwa 80% fremden und 20% eigenen Inhalten

5

Repinne dabei nicht nur, sondern stelle auch regelmäßig neue Pins ein (z.B. Deine neuen Blogartikel)

5

Mache Deine Pins erkennbar, indem Du sie im gleichen Design gestaltest wie Deinen Blog

Extratipp:

Wenn Du noch nicht sooo viele Artikel hast: erstelle einfach mehrere Bilder pro Artikel und pinne sie alle. So schaffen auch Anfänger die empfohlenen 20%.

#3 Wähle die „perfekten“ Bilder für Deine Pins

Wenn Du Dir den Pinterest-Startfeed einmal genau ansiehst, wirst Du direkt merken, welche Bilder Dir besonders auffallen: solche im Hochformat mit knalligen Farben und fetter, gut leserlicher Schrift.

Das alles ist natürlich kein Zufall. Denn dies sind genau die Bilder, die vermutlich die meisten der von Curalate herausgefundenen „Qualitätsmerkmale“ für Pinterest erfüllen:

Bilder

5

mit mehreren Farben, von denen keine dominiert

5

die weder besonders dunkel, noch besonders hell sind

5

die weder schwarzweiß noch übersättigt sind

5

die möglichst wenig Hintergrund zeigen

5

die in Rot-, Orange- und Gelbtönen gehalten sind und

5

die keine Gesichter zeigen

(die komplette Studie von Curalate findest Du übrigens hier  und wenn Du wissen willst, welches das „perfekte“ Pinterest Bild ist, dann schau mal hier nach)

Wie gehst Du vor?

Einerseits sind diese Angaben von Curalate sehr interessant und ich empfehle Dir, sie bei der Gestaltung Deiner Pinterest-Bilder zu berücksichtigen. Vergiss aber bei allem „Optimierungswahn“ nicht Dein eigenes Branding. Wenn Dein Blog komplett in Blautönen gestaltet ist, werden rote Bilder kaum Deine Marke repräsentieren, egal wie viel besser rote Bilder ankommen. Wähle in dem Fall den für Dich am besten passenden Kompromiss.

#4 Pinterest-Marketing mit GIFs, Infografiken oder Video

Bei Pinterest kannst Du nicht nur „einfache“ Bilder hochladen. Im Grunde genommen sind Deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt – alles, was angezeigt wird und gut sichtbar im Feed erscheint ist eine Überlegung wert.

GIFs

Neben „normalen“ Bildern kannst Du auch GIFs in Pinterest hochladen, die sich jemand direkt in Pinterest ansehen kann. Dies kannst Du als Hingucker nutzen, oder auch um Produkte zu präsentieren. Der Vorteil von GIFs ist sicherlich, dass sie auffallen.

Da der Besucher sie sich aber bereits direkt in Pinterest ansehen kann, animieren GIFs nicht immer unbedingt zum klicken. Abhängig von Deiner Zielsetzung auf Pinterest solltest Du also hier vielleicht erst einmal testen, ob GIFs Dir den gewünschten Erfolg bringen.

Infografiken

Infografiken sind eine schöne Möglichkeit komplexe Sachverhalte grafisch ansprechend zusammen zu fassen. Hinzu kommt, dass sie in der Regel sehr lang sind und somit sehr gut sichtbar sind. Der Nachteil ist jedoch, dass es sehr aufwändig ist, wirklich gute Infografiken zu erstellen.

Videos

Du hast die Möglichkeit Deine Videos (z.B. aus YouTube) direkt in Pinterest zu pinnen. Wie schon bei den GIFs können sich Besucher die Videos direkt in Pinterest ansehen. Leider eignen sich Videos auf diesem Wege kaum, um neuen Traffic für Deine Webseite zu erzeugen – denn wenn jemand den Link des Videos klickt, landet er bei YouTube und nicht auf Deinem Blog.

Wie gehst Du vor?

Andere Formate sind eine tolle Möglichkeit, um Deine Pinnwände lebhafter zu gestalten und mehr Abwechslung rein zu bringen. Dabei gilt natürlich, wie immer: nicht jedes Format eignet sich gut für jedes Thema; prinzipiell ist Abwechslung aber immer eine gute Idee.

Es ist also durchaus eine gute Idee, wenn Du einmal darüber nachdenkst, welche weiteren Formate Dein Pinterest Marketing noch unterstützen könnten.

Probieren geht über Studieren

Wie immer im Marketing gilt auch bei Pinterest: Versuch macht klug. Niemand kann für jedes Thema und jede Zielgruppe explizit vorhersagen, was gut und was weniger gut läuft. Das findest Du am besten durch konsequentes Ausprobieren heraus. Dies gilt für alle Bereiche: Keywords, Bilder, Texte, Formate usw.

Bleib einfach immer offen für Neues und denke auch mal „Outside the Box“, wenn es um neue Ideen für Dein Pinterest Marketing geht

Nun bin ich aber neugierig. Womit hast Du bereits gute Erfahrungen gemacht bei Deinem Pinterest Marketing? Hast Du noch Tipps, die ich hier nicht aufgeführt habe, die Dir aber extrem viel gebracht haben? Dann rein damit in die Kommentare!

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