Warum Du Geschichten erzählen solltest, wenn Du verkaufen willst

Wir Menschen lieben und brauchen Geschichten. Durch sie entwickeln wir Sympathie zum Erzähler und können uns Zusammenhänge und Inhalte viel besser merken.

Warum das so ist, wie Du Storytelling für Dich nutzt und welches die 5 Elemente einer guten Geschichte sind, zeige ich Dir im heutigen Artikel.

Wir Menschen lieben und brauchen Geschichten. Durch sie entwickeln wir Sympathie zum Erzähler und können uns Zusammenhänge und Inhalte viel besser merken. 
Warum das so ist, wie Du Storytelling für Dich nutzt und welches die 5 Elemente einer guten Geschichte sind, zeige ich Dir im heutigen Artikel.

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Geschichten berühren uns emotional

Jeder Mensch hat 2 Gedächtnisse:

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Das Analytische Gedächtnis, das Zahlen, Daten und Fakten speichert

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Das biografische oder narrative Gedächtnis, das Geschichten und Erlebnisse verarbeitet

Letzteres ist der Teil unserer Gehirns, was darüber entscheidet, ob wir eine Situation als gut oder schlecht wahrnehmen. Es bedient sich aller unserer Erfahrungen und trifft auf der Basis die Entscheidung.

Und genau in diesem Teil des Gehirns treffen wir auch Kaufentscheidungen!

Unser Gehirn funktioniert wie eine Mediathek

Stell Dir Dein Gehirn vor wie eine Mediathek Deines Lebens. Es speichert alle Erlebnisse und Erfahrungen und holt sie in passenden Situationen wieder hervor. Einige Erinnerungen sind Dir noch sehr präsent; z.B. kann sich jeder von uns an besonders einschneidende Erlebnisse ganz leicht erinnern.

Aber auch alle vermeintlich „vergessenen“ Erinnerungen prägen uns und unsere Wahrnehmung.

Wir lernen durch Emotionen

Wir Menschen tun uns viel leichter damit, uns Dinge zu merken, die uns emotional berührt oder angesprochen haben. Reine Fakten bleiben oft nicht lange hängen, Geschichten jedoch schon. Der Grund dafür ist, dass wir emotional berührt werden; also unser narratives Gedächtnis angesprochen wird.

Die Kraft der Identifikation

Du kennst das sicher aus dem Kino. Mit dem Helden einer Geschichte kannst Du Dich leicht identifizieren; den Helden kannst Du nicht leiden. Beides löst starke Emotionen in Dir aus und genau das ist, was erreicht werden soll.

Du sollst auf die Hauptperson der Geschichte reagieren. Egal ob positiv oder negativ.

Geschichten schaffen Zugehörigkeit

Durch Geschichten erleben wir die Erlebnisse und Erfahrungen mit. Neben dem Gefühl der Zugehörigkeit schafft es außerdem noch das Gefühl der Zugehörigkeit.

Die 5 Elemente guter Geschichten:

1. Person

Jede gute Geschichte hat eine Hauptperson. I.d.R ist dies ein Mensch, der im Zentrum der Geschichte steht

2. Handlung

In jeder guten Geschichte passiert etwas; es gibt eine Handlung, die den Zuhörer fesselt. Am Anfang steht eine Einführung, in der die Situation beschrieben wird. Dann folgt die eigentliche Handlung, die die Probleme und Herausforderungen des Helden beschreibt

3. Höhepunkt

Im Laufe der Geschichte türmen sich die Probleme mehr und mehr auf und die Krise des Helden scheint irgendwann unüberwindbar. Das Publikum fühlt mit dem Held und fragt sich insgeheim: „ Wie geht das jetzt wohl aus?“

4. Lösung oder Kollaps

Dies ist der Moment, wo der Held eine Lösung für alle seine Probleme findet; oder es aber zu einem Kollaps kommt, weil die Probleme unlösbar sind. In jedem Fall sollte aber ein dramatischer Wendepunkt folgen.

5. Schlussfolgerung / Moral

Jede gute Geschichte bringt dem Zuhörer mindestens eine Lektion bei; hat also eine „Moral“. Etwas was der Zuhörer daraus lernen kann.

Was Du tun kannst?

Oftmals haben wir alle das Gefühl, in unserem Leben gebe es nichts spannendes zu erzählen. Dies ist jedoch absolut nicht der Fall; uns sind die Geschichten, die wir erzählen könnten einfach nur nicht wirklich bewusst.

Um Geschichten zu finden, die Du erzählen kannst, stell Dir z.B. folgende Fragen:

Erste Male

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Wann hast Du das erste mal etwas geschafft?

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Wie war Dein erster Schultag? Die erste bestandene Prüfung usw?

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Was war Deine erste große Liebe? Deine erste große Enttäuschung?

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Welches Naturereignis hast Du einmal miterlebt?

Prägende Personen und Orte

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Welche Familienmitglieder haben Dich besonders geprägt?

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Welche Romanhelden oder Filmfiguren?

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Welche Reiseorte haben Dich geprägt? Wo willst Du nie wieder hin?

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Hattest Du geheime Verstecke in Deiner Kindheit?

Führe eine Liste

Ich notiere mir übrigens mittlerweile jede Geschichte, die ich erlebe und als „erzählungswürdig“ erachte in einer formlosen Liste. So hab ich immer eine Story zur Hand, wenn ich sie brauche.

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