9 Fakten über den Pinterest Smart Feed und was das für Deine Strategie bedeutet

Bevor Pinterest den Smart Feed, also seinen Algorithmus, einsetzte, erschienen die Pins im Startfeed jedes Nutzers einfach in chronologischer Reihenfolge. Und zwar nur die Pins von Nutzern denen er folgte.

Natürlich wurde mit der Zeit klar, dass dies nicht unbedingt dazu führte, dass die Nutzer jederzeit die für sie besten Pins angezeigt bekamen. Aber genau das ist, was Pinterest erreichen möchte.

Aus diesem Grund wurde 2014 der Smart Feed eingeführt. Der Algorithmus, der heute den dafür sorgt, dass Dir die für Dich relevantesten Pins in Deinem Startfeed angezeigt werden.

Pin it!

Heute macht der Smart Feed mehr, als Pins von Leuten denen Du folgst in chronologischer Reihenfolge anzuzeigen

Pinterest versteht sich selbst als „Discovery Engine“ – also ein Tool, das dafür sorgt, dass dem Nutzer die für ihn bestmöglichen Inhalte angezeigt werden.

Vorbei sind seitdem die Zeiten, in denen Du nur Inhalte von Leuten gesehen hast, denen Du selber folgst:

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Die Pins im Startfeed entstammen heute mehreren Quellen und nicht mehr nur von den Leuten, denen Du folgst

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Die Pins werden nach Relevanz sortiert. Das heißt, Dir werden vor allem die als besonders relevant eingestuften Pins gezeigt; weniger relevante werden weiter unten im Feed ausgespielt (oder gar nicht, wenn der Algorithmus findet, das Thema ist mit den relevanteren Pins schon ausreichend abgedeckt)

Heute ist es weniger relevant um welche Uhrzeit Du pinnst

In Zeiten chronologischer Ausspielung der Pins war es von größtmöglicher Bedeutung zu wissen, wann genau Deine Zielgruppe online ist. Denn da immer die neuesten Pins angezeigt wurden, wolltest Du natürlich genau dann Deine Inhalte teilen.

Dies ist heute kaum noch relevant.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Du Dich stattdessen einfach 1x die Woche hinsetzen kannst und in einem Schritt alle Deine Pins posten sollst. Wie regelmäßig Du neue Inhalte teilst, geht in die Bewertung des Algorithmus ein – bleib also bitte dabei, häufig und regelmäßig zu pinnen.

Das einzige, worum Du Dir keine expliziten Sorgen machen brauchst, ist der genaue Zeitpunkt, wann Deine Nutzer online sind – grobe Zeitfenster sind absolut ausreichend.

Der Smart Feed besteht aus 3 separaten Tools

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Dem Smart Feed Worker

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Dem Smart Feed Content Generator

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Dem Smart Feed Service

Quelle: Pinterest Blog

Der Smart Feed Worker bewertet alle Pins und ordnet sie bestimmten „Töpfen“ zu

Jeder Pin, der von den Nutzern gepinnt wird, denen Du folgst, damit verwandte Pins und Pins aus Deinen Themen (früher Interessen genannten) werden vom Smart Feed auf ihre Relevanz für Dich bewertet und mindestens 3 Töpfen zugeordnet

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Dem Following Pool

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Dem Related Pool und

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Dem Interest Pool

Quelle: Pinterest Blog

Wusstest Du übrigens, dass Du die Themen, die Du irgendwann einmal bei Deiner Anmeldung in Pinterest festgelegt hast auch ändern kannst?

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Themen folgen

Gehe hierzu auf https://www.pinterest.de/categories/ und folge den für Dich relevanten Themen.

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Themen entfolgen

Gehe einfach in Dein Profil und klicke dort auf „folge ich“. Dort kannst Du unter Themen diejenigen sehen, die Du aktuell als Interessen angegeben hast und nicht mehr passende ggfs löschen

Der Smart Feed Content Generator stellt die Pins zusammen

Der Smart Feed Content Generator stellt nun aus den verschiedenen Töpfen sogenannte Chunks von Pins zusammen. Diese werden ausgewählt basierend auf den Bewertungen der Pins durch den Smart Feed Worker.

Die Zusammenstellung der Chunks scheint jedoch zu variieren, so dass von ausschließlich Pins von Nutzern, denen Du folgst bis hin zu ausschließlich themenbasierten Pins alles dabei sein kann.

Quelle: Pinterest Blog

Der Smart Feed Service ist der letzte Schritt, um Deinen Start Feed zu kreieren

Dein Stadtfeed besteht momentan aus einer Mischung aus „Pins, die Du bei Deinem letzen Besuch schon gesehen hast“ und neuen Pins, ausgewählt vom Worker und Content Generator. Die Zusammensetzung aus alten und neuen Inhalten wird vom Smart Feed Service gesteuert

Quelle: Pinterest Blog

Welche Faktoren bestimmen nun, ob ein Pin vom Smart Feed Worker eine gute Bewertung erhält?

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Die Domain Quality

Ähnlich wie auch Google arbeitet Pinterest mit einer Bewertung der Domain, von der der Pin kommt. Hier gute Werte zu erzielen, braucht ein wenig, da Pinterest erst nach und nach lernt, Deiner Webseite zu vertrauen. Besonders schnell geht es, wenn Du Deine Webseite verifizierst und konstant gute und für Deine Zielgruppe ansprechende Inhalte erstellst.

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Die Pin Quality

Hier betrachtet Pinterest nicht alle Deine Pins, sondern jeden Pin für sich und bewertet die Bildqualität und -beschreibung, die historische Beliebtheit des Pins und wie aktuell er ist. Das Zusammenspiel von Beliebtheit und Aktualität führt zum Beispiel dazu, dass selbst der viralste Pin nach einigen Monaten an Aufmerksamkeit verliert.

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Die Pinner Quality

Ein Pinner, der regelmäßig pinnt und viele Repins, Klicks usw. Bekommt wird hier besser abschneiden als einer, dessen Pins kaum Beachtung finden. In die Pinnen Quality fließt übrigens auch ein, wie aktiv Du auf Pinterest bist, weshalb der Einsatz eines Scheduling Tools absolut Sinn macht, auch wenn die tatsächliche Zeit, zu der gepinnt wird an Relevanz verloren hat.

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Die Topic Relevance

Thematische Relevanz ist sicher das von allen Faktoren am wenigsten greifbare Kriterium. Fakt ist jedoch, dass Pinterest anhand Deiner Keywords jeden Pin einem bestimmten Thema zuordnet. Je besser Du in Sachen SEO unterwegs bist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Pin hier eine gute Bewertung erhält.

Der Smart Feed ist jedoch nicht der einzige Weg, dass Dein Pin Aufmerksamkeit bekommt

Nicht jeder Nutzer beachtet ausschließlich die Pins in seinem Startfeed. Viel häufiger noch werden bestimmte Inhalte über die Suchleiste gesucht. Auch hier werden die Pins nach Relevanz ausgespielt (so dass auch hier der Smart Feed seine Finger im Spiel hat), doch mit den richtigen SEO-Maßnahmen werden Deine Pins hier gut gefunden werden.

Wie vergrößerst Du nun Deine Chancen, dass Deine Inhalte gefunden werden?

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Gib Deinen Pinnwänden Namen die Keywords entsprechen (also nach denen gesucht wird)

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Ergänze die jeweils relevantesten Keywords in Deinen Pinnwand-Beschreibungen

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Nutze Dein Keyword im Namen Deines Bildes (z.B. keyword.jpg)

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Deine Pin-Beschreibungen sollten ebenfalls alle relevanten Keywords enthalten – allerdings in einer hilfreichen Beschreibung; reine Keywordsauflistungen kommen nicht gut an

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Pinne nur auf thematisch passende Pinnwände

Der Smart Feed ist nicht in Stein gemeißelt, sondern entwickelt sich weiter

Wie jede Suchmaschine wird auch Pinterest seinen Algorithmus kontinuierlich weiterentwickeln. Alle Erfahrungen und Feedbacks fließen in jede neue Version ein, so dass es gut sein kann, dass es bereits wieder Änderungen gibt, bevor ich diesen Artikel beendet habe ;-).

Wichtig ist, dass Du die Basics kennst, die ich Dir heute vorgestellt habe. Denn diese bleiben in ihren Grundlagen so lange bestehen, bis der Smart Feed durch etwas anderes abgelöst wird.

Was Du tun kannst, um Deine Strategie auf den Smart Feed auszurichten

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Verifiziere Deine Webseite – dies gibt Dir nicht nur Zugriff auf Pinterest Analytics, sondern erhöht auf Deine Bewertung der „Domain Quality“

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Beantrage Rich Pins – sie ermöglichen es Dir mehr Informationen zu transportieren und erhöhen Deine Chancen auf eine gute Bewertung der „Pin Quality“

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Erstelle großartige Pins – die Anleitung hierzu findest Du hier 

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Beobachte genau, welche Pins gut funktionieren und welche nicht und überarbeite Deine Pins, falls erforderlich

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Pinne ausschließlich auf Pinnwände, die thematisch passend sind. Im Zweifel pinne etwas lieber nicht, als Deine Pinnwände inhaltlich zu verwässern, was sich negativ auf die Bewertung der „Topic Relevance“ auswirkt

Wie sind Deine Erfahrungen mit dem Pinterest Smart Feed? Hast Du noch weitere Fragen zum Thema? Dann her damit in die Kommentare!

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