Pinterest Pins gestalten – Rasant schnell dank eigener Icons

Pinterest ist eine sehr visuelle Plattform. Wenn du Pinterest Pins gestalten möchtest, dann gehören Bilder oder Zeichnungen unbedingt dazu. Denn du möchtest mit deinen Pins auffallen – aus der Masse herausstechen – wahrgenommen werden. Oder?

Aber für jedes Pinterest-Bild benötigst du Zeit. Du musst es planen, gestalten und dann noch promoten. Damit du in Zukunft beim gestalten von Pinterest Pins rasant schnell wirst, erfährst du von mir heute meinen Geheim-Tipp.

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Deine eigene Icon-Sammlung

Dein Blog dreht sich um dein Thema. Und zu diesem Thema gibt es eine passende Bilder-Welt. Als Food-Blogger brauchst du immer wieder Bilder von Essen. Wenn du über Autos schreibst, dann brauchst du Auto-Bilder. Was aber machst du, wenn deine Themen eher weicher sind, weil sie Soft-Skills betreffen. So wie Mindset, Glaubenssätze, Motivation oder Abnehmen?

Dann suchst du regelmäßig bei Foto-Agenturen, um passende Bilder zu finden. Du möchtest Bilder haben, die deine Botschaft optimal unterstützen, die genau die richtige Stimmung wecken.

Und hier kommt mein Tipp: Erstelle deine eigene Icon-Sammlung zu deinem Thema.

 

Deine Vorteile

Wenn du eine Icon-Sammlung nutzt, bringt dir das einige Vorteile. Diese 3 Vorteile finde ich am Wichtigsten. Bereichere deine Ergänzungen einfach durch einen Kommentar:

  • Du sparst Zeit. Sobald einige Bilder in deiner Sammlung liegen, kannst du sie immer wieder nutzen.
  • Die Bilder passen 100% perfekt. Stockfotos sind oft nur ein Kompromiss. Aber deine eigenen Symbole & Icons können deine Botschaft authentisch vermitteln.
  • Wiedererkennung durch beständige Bild-Sprache. Deine Bilder haben immer deinen eigenen Stil. Egal wann und wo du sie einsetzt. Deine Leser gewöhnen sich daran und erkennen deine Bilder auch außerhalb deines Blogs.

Welcher Nutzen ist dir besonders wichtig?

 

Wie baust du dir deine Icon-Sammlung auf

Ich vermute jetzt einfach, du besitzt derzeit keine passende Icon-Sammlung und fragst dich jetzt:

  • Wie kann ich mir solch eine Icon-Sammlung erstellen?.
  • Was muss ich beachten?
  • Welche Fehler kann ich im Vorfeld vermeiden?

 

Mit diesen Fragen will ich dich nicht allein lassen. Deshalb erhältst du heute hier die komplette Anleitung, die ich für meine Blog- und Pinterest-Bilder nutze:

 

1. Ein Icon zeichnen

Wie und worauf du das Icon zeichnest, ist für den Anfang egal. Ich bin damals ganz analog mit Papier und Stift gestartet, später bin ich dann zum digitalen Zeichnen gewechselt. Und das empfehle ich dir auch, fang einfach an.

Nimm ein weißes Papier (fest & weiß ist besser fürs Scannen später) und einen guten Stift, der auf dem Papier nicht verläuft. Nach ein paar Versuchen findest du sicherlich schnell eine gute Kombination.

Halte deine Zeichnung einfach. Die beste Idee ist, mit wenigen und einfachen Elementen auszukommen. Dieser Trick ist das große Geheimnis vom Flipcharten & Sketchnoting.

Hier ein paar Anleitung, die dir zeigen, wie einfach du es dir machen kannst.

 

So zeichnest du eine Tasse

 

So zeichnest du deine Textrolle

Und mit dieser einfachen Anleitung kannst du sogar alle Gesichter zeichnen, die dir so begegnen.

Nach ein paar Versuchen hast du schnell den Bogen raus. Dann kannst du Kuchenstücke, Springseile oder Computer selber zeichnen. Was immer du für deinen Blog und für Pinterest so brauchst.

Übrigens: hier findest Du meine besten Tipps, dazu, wie du deinen eigenen Stil entwickelst: So entwickelst du in 7 Tagen dein Flipchart-Helden-Mindset

 

2. Scannen / Digitalisieren

Wenn du am Papier zeichnest, musst du dein Bild irgendwie auf deinen Computer bekommen. Das gelingt dir mit einem Scanner, einer Kamera oder deinem Handy.

Fotografiere dein Bild bei genügend Licht im Zimmer oder draußen. Wenn du dein Handy parallel zum Blatt hältst, vermeidest du große perspektivische Verzerrungen.

Oder du zeichnest direkt digital. Dann entfallen Schritt 2 und 3.

 

3. Freistellen

Möchtest du deine Bilder mit weißem Hintergrund auf weißem Hintergrund nutzen? Dann bist du jetzt schon so gut wie fertig.

Falls du dein Bild aber viel flexibler nutzen willst, dann steht jetzt das sogenannte Freistellen an.

Auf dem Bild siehst du links ein normales Bild. Der Hintergrund ist beim Einfügen weiß geblieben. Das rechte Bild ist freigestellt und hat einen transparenten Hintergrund.

So ein Bild kannst du später nahezu überall reinsetzen und es sieht schön aus. Kein weißer Hintergrund, der alles überdeckt.

Ich nutze gerne die Open-Source-Software GIMP. Sie ist kostenlos. Photoshop oder andere Programme können das natürlich auch.

 

4. Als PNG speichern

Vermutlich kennst du schon lange das Bild-Format JPEG. Es ist ideal, um Bilder platzsparend zu speichern. Deshalb eignet es sich auch gut für deinen Blog, denn JPEG-Bilder lassen sich schnell laden und das macht deinen Blog schnell.

Leider kann JPEG keinen transparenten Hintergrund speichern. Aber das PNG-Format kann das. Deshalb solltest du deine Icons im PNG-Format speichern. Sofern du den Hintergrund transparent freigestellt hast, ist es damit erledigt.

Du hast jetzt ein transparentes Icon, das du überall einfügen kannst.

 

5. An einem Ort sammeln

Jetzt musst du dir nur noch einen festen Ort angewöhnen, an dem du deine Icons sammelst. Das kann ein Verzeichnis auf deinem Computer sein. Oder eine Cloud-Lösung wie Google Drive, Dropbbox & Co. So hast du alle Icons immer griffbereit.

Denn eines ist wichtig. Die Sammlung soll dir helfen. Dafür musst du immer wissen, wie du ran kommst. Wenn du immer erst lange suchen musst, ist dir nicht geholfen. Du brauchst deine Icons sozusagen in Griffweite.

Deshalb gibt es noch einen Ort, der sich für die Aufbewahrung eignet: Canva

 

6. In Canva Pinterest Pins gestalten

Ich vermute, die meisten von uns nutzen Canva.com, um Pinterest Pins zu erstellen. Diese Online Lösung benötigt so gut wie keine Einarbeitungszeit. Deine Icons kannst du bequem von deinem Verzeichnis in den Upload-Bereich „rüberziehen“.

Von dort aus stehen dir deine Icons immer wieder zur Verfügung. Du ziehst sie einfach in deinen neu gestalteten Pin rein, passt die Größe an und fertig.

Diese nicht ganz ernst gemeinte Diskussion über „Pizza oder Coaching?“ soll dir zeigen, wie du Bilder und Icons problemlos kombinierst.

Probiere es doch einfach mal aus. Es geht wirklich leichter als gedacht.

 

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Sobald du angefangen hast, dir eine Icons-Sammlung aufzubauen, wird deine Sammlung unweigerlich wachsen. Damit findest du immer öfter bereits passende Icons, die du nicht mehr neu zeichnen musst. Ein sich selbst verstärkender Engelskreis.

Deine Icon-Sammlung kannst du danach nicht nur für „Pinterest Pins erstellen“ nutzen, sondern auch hierfür:

  • Bilder für deinen Blog
  • Icons für Visitenkarten
  • Flyer mit Icons aufwerten
  • In Powerpoint-Präsentationen einfügen
  • Auf T-Shirts drucken

 

Und jetzt bist du dran. Probiere es mindestens einmal aus. Je öfter du das machst, desto flinker wirst du natürlich.

Über den Autor:
David Goebel ist Flipchart-Trainer und erinnert die Teilnehmer seiner Seminare gerne wieder daran, dass sie bereits zeichnen können.
Entdecke jetzt dein Flipchart-Helden-Mindset.

 

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