Mit diesem kleinen Trick hast Du immer genug eigene Inhalte für Pinterest – ohne alles mehrfach pinnen zu müssen

Du fragst Dich, wie um alles in der Welt Du ausreichend eigene Inhalte für Pinterest finden sollst? Selbst als langjähriger Blogger?

Verständlich. Denn der Trend geht immer mehr dahin, mehr eigene Pins zu pinnen – also noch mehr Content. Aber keine Sorge, ich habe eine Strategie entwickelt, wie Du ganz einfach und ohne mehr bloggen zu müssen, ausreichende Inhalte für Pinterest findest.

 

Content erstellen

Natürlich funktioniert die ganze Strategie nur dann, wenn Du wirklich regelmäßig neue Inhalte erstellst. Optimal ist ein Blogartikel in der Woche, der thematisch gut zu Deiner Zielgruppe und auf Deine Pinnwände passt.

Tipp: Wenn Du Deinen Redaktionsplan erstellst, wirf direkt einen Blick auf Deine Pinnwände. Wenn Du nicht mindestens 2 Pinnwände für jeden geplanten Blog-Artikel hast, passe Deine Pinnwände entsprechend an.

Du weißt nicht, wie Du genug eigene Inhalte für Pinterest finden sollst? Ich zeige Dir, wie Du ganz einfach 15 Pins pro Blogartikel erstellst, die alle komplett unterschiedlich sind
Pin it!

Standard-Pins erstellen

Die ersten Pin, die ich erstelle, sind die sogenannten „Standard-Pins“. Diese Art von Pins wirst Du vermutlich bereits jetzt schon erstellen. Sie enthalten ein Bild und die Überschrift zu dem jeweiligen Blogartikel.

Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass Design, Titel und Pin-Beschreibung einen großen Unterschied machen können, erstelle ich mehrere Versionen:

2 designs

Zuerst wähle ich 2 Designs für meine Pins aus. Dies können entweder unterschiedliche Fotos oder aber unterschiedliche Gestaltungen sein. Ich variiere hier immer ein wenig, um nach und nach mehrere Designs und Bilder zu testen. Pro Blogartikel belasse ich es in der Regel aber bei 2 Designs

2 Überschriften

Ich beginne mit 2 abweichenden Überschriften; also 2 unterschiedlichen Texten für meine Pins. D.h. für jedes meiner beiden Designs erstelle ich 2 Pins mit abweichenden Überschriften.

Generell erstelle ich übrigens meistens 10 Überschriftsentwürfe pro Blogartikel, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich mit jeder Version „besser“ werde. Dennoch kann es sein, dass die 2 vermeintlich besten Überschriften in Pinterest nicht funktionieren und die Pins nicht geteilt/geklickt werden. In so einem Fall überarbeite ich meine Pins nachträglich nochmal, um ihnen eine neue Chance zu geben.

2 Beschreibungen

Wenn Du mitgezählt hast, dann weißt Du, dass ich zu diesem Zeitpunkt bereits 4 Pins erstellt habe. Da ich nun auch noch 2 unterschiedliche Beschreibungen ergänze, sind wir nun schon bei 8 Pins pro Blogartikel!

Übrigens: Unterschiedliche Beschreibungen sind eine gute Gelegenheit, um zu testen, welche Textlänge, wie viele Hashtags usw. gut für Dich funktionieren.

 

Pinnen

Meine nun erstellten 8 unterschiedlichen Pins pinne ich nun in den kommenden 21 Tagen zuerst auf meine „Blogpinnwand“ und repinne sie von dort weiter auf meine sonstigen passenden Pinnwände. Dabei werden die Abstände zwischen den Pins nach und nach länger.

Ich loope meine Pinnwände übrigens zusätzlich noch, um sicherzustellen, dass meine Pins auch nach den 21 Tage immer wieder auftauchen. Solltest Du Deine Pinnwände nicht loopen, empfehle ich Dir, die 8 Pins nach und nach selber zu repinnen und sie so wieder hervorzuholen.

 

Alternative Pins erstellen

Ergänzend zu den Standard-Pins erstelle ich jedoch zu jedem Blogartikel noch weitere, komplett andere Pins und generiere auf diesem Wege noch weitere Inhalte.

5 Aussagen auf den Pin

Die erste Variation habe ich mir in den sozialen Medien abgeschaut. Hier teilen viele Blogger schon seit einiger Zeit zu jedem Artikel ergänzende Bilder, die jeweils eine Aussage aus dem Blogartikel enthalten.

Genau das mache ich auch auf Pinterest: ich erstelle bis zu 5 Pins, die statt der Überschrift eine wesentliche Aussage meines Blogartikels enthalten, die ich in der Beschreibung näher erläutere.

Dadurch erhalte ich nochmal 5 weitere, abweichende Pins und biete darüber hinaus direkt einige Infos bzw. zeige einen Ausschnitt aus meinem Blogartikel.

Was Du wissen solltest: Diese Art von Pins wird – so zumindest meine Erfahrung – eher gespeichert als geklickt. Wenngleich wir alle natürlich lieber Webseitenbesucher hätten, helfen uns auch gemerkte Pins! Sie steigern unsere Interaktion auf Pinterest, was mehr und mehr wichtig für den Algorithmus zu sein scheint.

 

Pins mit anderen Maßen erstellen

1 – Lange Pins

Der Klassiker der alternativen Pin-Formate ist sicherlich der lange Pin. Üblich sind auf Pinterest Maße von 735x1102 Pixeln; angezeigt werden jedoch bis zu 2061 Pixeln Länge. Ob und was hier für Dich am besten funktioniert, solltest Du einfach mal testen.

2- Quadratische Pins

Während horizontale Pins quasi gar nicht funktionieren, kommen quadratische Pins durchaus gut an. Der Vorteil: quadratische Bilder wirst Du vermutlich bereits für Deine Social Media-Kanäle erstellen. Sprich: hier hast du vermutlich weitere Pins zur Verfügung, die Du nutzen kannst.

Pins mit kurzen Tipps erstellen

Diese Idee geht in die gleiche Richtung wie die 5 Aussagen auf den Pins. Mit dem Unterschied, dass anstelle einer Aussage ein kurzer Tipp auf den Pin kommt. Ich sehe sie quasi als Ergänzung zu meinen Blogartikeln und erstelle sie immer im Rahmen meiner Redaktionsplanung in einem Rutsch und pinne sie nach und nach.

 

Pins mit Zitaten erstellen

Eine weitere Idee ist, einfach Pins für Deine liebsten Zitate zu erstellen. Aber Achtung: während Du sicherlich für Deine kurzen Tipps sinnvolle Blogartikel findest, zu denen Deine Pins verlinken, kann das für Zitate schon schwierig werden.

Behalte dies also unbedingt bei der Auswahl der Zitate im Hinterkopf.

 

Pins zu sonstigen Inhalten / Seiten erstellen

Hast Du eigentlich bereits Pins für Deine Freebies oder sonstigen Seiten erstellt? Oder nur für Deine Blogartikel? Wenn nein, nichts wie los. Den insbesondere Pins, die zu Deinen Freies führen, sind wunderbar für Pinterest geeignet!

Die Vorteile dieser Strategie

 

Immer ausreichend Pins

Wenn Du alle Tipps befolgt hast, hast Du nun vermutlich mindestens 15 Pins pro Blogartikel erstellt; wenn nicht sogar mehr. Wenn Du diese regelmäßig pinnst und lobst wirst Du nie wieder Probleme haben, ausreichende eigene Pins zu finden.

 

A/B-TEsting

Die große Auswahl an Pins ermöglicht es Dir, genau zu prüfen, welche Überschriften, Beschreibungen und Designs; aber auch welcher Pin-Stil besonders gut ankommt. Ich empfehle Dir unbedingt, zu beobachten, wie welcher Pin aus Deiner Serie performt und daraus Schlüsse für zukünftige Pins zu ziehen.

 

Interaktionen steigen

Einige der genannten Pin-Formate werden vermutlich weniger Webseitenbesucher generieren als andere. Dafür werden sie besonders häufig gepinnt.

Wenngleich natürlich die Besucher auf der eigenen Seite das oberste Ziel sind, helfen Dir auch alle sonstigen Interaktionen. Sie verbessern Dein Ranking im Algorithmus und somit nach und nach auch die Sichtbarkeit Deiner Pins.

 

Wenig zusätzlicher aufwand

Mit dem gezeigten System erstelle ich meine 13 regelmäßigen Pins innerhalb von maximal 30 Minuten. Die sonstigen Pins in wenigen Stunden im Rahmen meiner Redaktionsplanung. Damit spare ich, verglichen mit der Mühe fieberhaft neue Inhalte für Pinterest finden zu müssen, unterm Strich sogar noch Zeit. Und erhöhe durch die vielen abweichenden Formate zusätzlich noch meine Chancen, dass zumindest einer meiner Pins erfolgreich wird.

Win. Win.

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