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Wie Du auch mit unter 500 Pinterest Followern massiv Traffic auf Deinen Blog bringst

Wenn Du mit Social Media und auch Pinterest beginnst, sind steigende Follower-Zahlen vermutlich Dein Ansporn und Dein erstes Ziel. Und da spricht auch absolut nichts gegen, denn die Rechnung „viele Follower = viel Umsatz“ ist nicht komplett falsch.

Aber gerne im Hinblick auf Pinterest Follower ist sie nur ein Teil der Wahrheit.

Viele Pinterest Follower zu gewinnen sollte nicht Dein primäres Ziel sein. Sieh es vielleicht als Benefit, als schönen Nebeneffekt, aber mehr ist es nicht.

Denn Pinterest ist eine Suchmaschine und keine Social Media Plattform. Daher ist die Zahl Deiner Follower nicht gleichzusetzen mit der Menge an Besuchern, die Du über Pinterest für Deine Webseite gewinnst.

Genau genommen ist das eine sogar nahezu unabhängig vom anderen und Du kannst auch dann massiv Traffic auf Deine Seite bringen, wenn Du weit unter 500 Pinterest Follower hast.

Und ich zeig Dir heute wie!

Pin it!

Denk an SEO, wenn Du Dein Profil einrichtest

Wie schon erwähnt, ist Pinterest eine Suchmaschine und arbeitet – ähnlich wie Google – mit einem Algorithmus, der die Ergebnisse einer Suchanfrage nach bestimmten Kriterien rankt.

Wenn Du (noch) recht wenig Pinterest Follower hast, wird SEO umso wichtiger. Denn die Leute werden hauptsächlich über die Suchfunktion auf Deine Pins stoßen. Daher willst Du natürlich dafür sorgen, dass Deine Inhalte besonders gut „suchbar“ sind.

Setze daher Deine Keywords strategisch ein und platziere sie an allen relevanten Stellen in Deinem Pinterest Profil:

5

Dem Firmennamen

5

Dem Usernamen

5

Deiner Kurzinfo

5

Deinen Pinnwandnamen

5

Deinen Pinnwandbeschreibungen

5

Den Beschreibungen Deiner Pins

5

Den Beschriftungen Deiner Bilder

Um dies besonders erfolgreich hinzubekommen empfehle ich Dir, dass Du Dich zuerst einmal hinsetzt und mögliche Keywords recherchierst. Achte dabei darauf, möglichst genaue Phrasen auszuwählen, um genau „die richtigen“ Besucher anzuziehen.

Aus dem Sammelsurium an Keywords wählst Du dann die 15-25 besten aus und bringst diese an den oben genannten Stellen unter.

Erstelle Pinnwände für Deinen idealen Kunden

Wenn Du Pinterest beruflich nutzt, willst Du nicht mehr Dinge auf Dein Profil pinnen, die Dich interessieren, sondern solche, die Deinen idealen Kunden ansprechen.

Im Optimalfall sollte er auf Dein Profil stoßen und „das perfekte Nachschlagewerk“ für seine aktuellen Fragen und Probleme finden. So, als habe sich jemand hingesetzt und nur für ihn gepinnt. Und genau das willst Du tun!

Da sind zuerst natürlich die rein inhaltlich passenden Pinnwände (vermutlich entsprechen sie ohnehin Deinen Blog-Kategorien). Wenn Du beispielsweise Reiseblogger bist, dann sind das Pinnwände zu Zielen, Unterkünften und Sehenswürdigkeiten über die Du bloggst.

Daneben möchtest Du aber auch noch Pinnwände für Bereiche erstellen, die Dein idealer Kunde im Zusammenhang mit Deinem Thema sucht. Dies könnten im Fall des Reisebloggers Restaurantempfehlungen sein, über die er sonst gar nicht schreibt. Oder Pinnwände mit Outfitideen und Packlisten, die speziell auf die unterschiedlichen Reiseziele abgestimmt sind. Eventuell auch eine Pinnwand mit speziellen Insider-Tipps oder Aktivitäten zu den Reisezielen.

Dein idealer Kunde soll sich auf Deinem Profil perfekt aufgehoben fühlen, denn so bekommt er Vertrauen in Deine Fähigkeit ihm genau die Produkte zu liefern, die er ohnehin sucht.

Setz bei Deinen Pins den Fokus auf den Text

Ja, Pinterest ist eine visuelle Angelegenheit und natürlich spielen da Bilder eine wesentliche Rolle. Allerdings nicht unbedingt die Fotos auf dem Pin, sondern vielmehr der Text.

Achte einmal selber darauf, auf was Du in Pinterest achtest? Ist es wirklich das Bild? Oder guckst Du vielleicht doch mehr auf den Text und nimmst das Bild kaum wahr, weil es lediglich dazu dient den Pin ansprechend erscheinen zu lassen?

Vermutlich wirst auch Du merken, dass der Text das entscheidende Kriterium ist, was Dich dazu bringt, einen Pin anzuklicken. Und genauso ist es. Generell gilt bei Pinterest: gute Bilder führen zu Repins, gute Überschriften zu Klicks.

Natürlich wünscht Du dir auch Repins, aber in erster Linie möchtest Du ja Traffic generieren und bist somit auf Klicks aus – und da kommt der Text auf dem Bild ins Spiel.

Lege also großen Wert auf die Gestaltung Deiner Pins und vor allem den Text, den Du verwendest. Je genauer Du beschreibst, was jemand bekommt, wenn er auf den Pin klickt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, das genau das passiert.

Ich nutze übrigens Canva, um meine Bilder für Pinterest zu erstellen. Eine genaue Anleitung, wie Du am besten vorgehst, habe ich Dir hier erstellt.

Aber zurück zum Thema:

Überschrift

Achte darauf, dass jeder Deiner Pins eine aussagefähige und neugierig machende Überschrift enthält. Denn die Überschrift ist der Grund, warum Leute klicken (oder eben nicht). Besonders gut funktionieren Formulierungen, die mit „X Gründe, warum Du…“, „Wie Du…“ und „ultimative Anleitungen“ beginnen bzw. diese Phrasen enthalten. Diese solltest Du daher möglichst bevorzugen.

Lesbarkeit

Achte darauf, dass Deine Texte auf den Bildern in gut lesbarer, fetter Schrift geschrieben sind. Je leichter lesbar, desto besser. Achte also auf einen ruhigen Hintergrund, große Buchstaben und eine Schriftart, die gut erkennbar ist.

Viele Leute nutzen Pinterest vorrangig mit der App; entsprechend klein sind auch die Bilder, die sie dann sehen.

Dein Branding

Achte darauf, dass Du Bilder gestaltest, die das Design Deiner Webseite widerspiegeln. nutze daher unbedingt „Deine“ Farben, Schriftarten und Design. So kann jeder Besucher sehen, dass Deine Pins und Deine Webseite „aus einer Hand“ stammen.

Ergänze auch immer die URL Deiner Webseite. Du weißt nicht, ob der Link hinter dem Pin nicht doch mal nicht funktioniert. Dank der URL kann der Besucher trotzdem den Weg zu Deiner Seite finden.

Sag den Leuten genau, was sie tun sollen

Bedenke: nicht jeder ist so vertraut mit Pinterest, dass er immer sofort weiß, was zu tun ist, wenn er einen Pin bemerkt. Mach es Deinen Besuchern also so leicht wie möglich und sage ihnen genau, was sie tun sollen.

Ergänze klare Handlungsaufforderungen, wie z.B. „Klicke hier und lerne mehr zum Thema XXX oder „lade Dir hier den kompletten Guide zum Thema XXX runter“. Und ergänze sie sowohl auf Deinen Pins als auch in der Beschreibung. Stelle dabei unbedingt den Mehrwert heraus, den jemand durch das Klicken Deines Pins geboten bekommt.

Richte Deine Webseite darauf aus, den Traffic von Pinterest zu konvertieren

Wenn Du nun dank guter Strategie und tollen Pins die Leute auf Deine Webseite gelockt hast (und zwar jeden, der nach Deinem Thema sucht und nicht nur Deine Pinterest Follower), sorg dafür, dass sie Dir erhalten bleiben.

 

Den zufällige Besucher über Pinterest zu gewinnen ist nur der erste Schritt. Wenn sie erst einmal auf Deiner Seite sind, möchtest Du sie gleich dazu animieren, Dir ihre Email-Adresse da zu lassen. So kannst Du zukünftig mit Deinen Lesern in Kontakt bleiben, sie zu Fans und eines Tages auch zu Kunden werden lassen.

Achte also darauf, dass Deine Webseite so gestaltet ist, dass es Besuchern so leicht wie möglich gemacht wird, ihre Email-Adresse da zu lassen:

5

Ausführlich sein

Sorg dafür, dass Deine Seite auch auf dem Handy top aussieht (Du weißt ja schon, dass viele Leute Pinterest am Handy nutzen und zwangsläufig dann auch mobil auf Deiner Seite landen)

5

Ausführlich sein

Platziere Anmelde-Formulare an unterschiedlichsten Stellen auf Deiner Webseite und innerhalb jedes Blog-Artikels

5

Ausführlich sein

Gib Deinen Besuchern etwas dafür, dass sie Dir ihre Email-Adresse geben. Je attraktiver dieses Giveaway ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du die Adressen einsammelst.

Hast Du auch schon die Erfahrung gemacht, dass die Zahl der Pinterest Follower gar nicht ausschlaggebend ist für Deinen Erfolg? Oder ist das ganz neu für Dich? Erzähl mir gerne von Deinen Erfahrungen in den Kommentaren!

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