inklusive Workbook

Die optimale Leadmagnet-Strategie für Pinterest

Wenn Du Dich schon ein wenig mit Online-Marketing beschäftigt hast, wirst Du ja vermutlich schon wissen, dass der Aufbau einer Email-Liste die Grundvoraussetzung dafür ist, irgendwann einmal mit Deinem Online-Business Geld zu verdienen.

Um das Ziel „große Liste“ so schnell wie möglich zu erreichen, möchtest Du es Deinen Lesern natürlich Anreize bieten, sich in Deine Liste einzutragen, indem Du ihnen dafür etwas umsonst gibts.

In der Regel wird gesagt, Du sollst dafür Leadmagneten einsetzen; ich jedoch schöre auf Content Upgrades, die ich flexibler sind und die mit insbesondere über Pinterest besonders viel Traffic bringen.

Aber der Reihe nach:

Was ist ein Leadmagnet

Ein Leadmagnet ist ein kleines, kostenloses Giveaway, dass Deine neuen Abonnenten als Dank für ihre Email-Adresse bekommen. Es sollte daher etwas sein, was ein ganz spezielles und drängendes Problem Deiner Zielgruppe löst und interessant genug für sie ist, dass sie Dir dafür ihre Email-Adresse geben.

Dabei sind Dir beim Format keinerlei Grenzen gesetzt. Es kann ein Dokument im pdf-Format sein, ein Video, Audio, Vorlagen für ein bestimmtes Programm usw. Wichtig ist einzig und allein, dass es Deine Kunden anspricht. Und bei ihnen den „will ich haben“-Reflex auslöst, damit sie sich für Deine Email-Liste eintragen.

Du kannst prinzipiell mit nur einem Leadmagneten arbeiten, den Du „überall“ auf Deiner Seite bewirbst, oder mehrere thematisch unterschiedliche Dinge anbieten.

Pin it!

Leadmagnet vs. Content Upgrade

Außerdem hast Du die Möglichkeit sogenannte Content Upgrades zu erstellen.

Was ist das überhaupt?

Ein Content Upgrade ist eine Ergänzung zu einem expliziten Blogartikel, der dem Leser zum Beispiel weitergehende Informationen oder Hilfe bei der Umsetzung bietet.

Das tut der Leadmagnet zwar auch, aber für ein übergeordnetes Thema. Der (das?) Content Upgrade hingegen bezieht sich auf einen bestimmten Blogartikel; oder maximal einige wenige.

Warum ist das gut?

Denk immer daran, dass viele Leute ja erstmal nur zufällig auf Deiner Seite landen, weil sie das Thema eines speziellen Blog-Artikels von Dir interessiert. Sie kennen Dich nicht, sind aber auf der Suche nach Informationen, die Du anbietest.

Deine Blog-Artikel decken zwar prinzipiell alle den gleichen Themenbereich ab, aber trotzdem verschiedene Teilbereich davon. Dein Leadmagnet, so hilfreich er sein mag, löst nun vielleicht ein Problem an dem der zufällige Leser gerade nicht interessiert ist. Was wird passieren?

Genau – er trägt sich nicht in Deine Liste ein.

Dieses „Problem“ vermeidest Du, wenn Du gezielt Content Upgrades für Deine Blog-Artikel erstellst. Denn auch der zufällige Leser wird, wenn er die Antworten auf seine Fragen in Deinem Artikel findet, gerne seine Email-Adresse dalassen, um Deine ergänzenden Informationen zu diesem speziellen Artikel zu bekommen.

Die Mischung machts

Damit wir uns jetzt richtig verstehen: ich will damit in keinster Weise sagen, dass übergeordnete Leadmagneten schlecht sind! Das sind sie nämlich keineswegs und auch ich nutze sie für bestimmte Themen.

Ich denke nur, dass Content Upgrades eine wunderbare Ergänzung dazu sind und Dir wunderbar dabei helfen, Deine Inhalte

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aufzuwerten und

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mehr Leute davon zu überzeugen, sich in Deine Email-Liste einzutragen.

Ich nutze daher eine Mischung aus hauptsächlich Content Upgrades, ergänzt um gelegentliche Leadmagneten zu speziellen Themen von mir. Wie genau ich das mache, erkläre ich Dir gleich.

Formate für Content Upgrades

Lass uns davor noch kurz auf die möglichen Formate von Content Upgrades eingehen. Hier ist es ähnlich, wie bei den Leadmagneten: Deiner Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Einzig die Herangehensweise ist etwas anders. Beim Leadmagneten möchtest Du ein spezifisches Problem Deiner Leser lösen. Ein Content Upgrade hingegen ist eine Ergänzung zu einem Blog-Artikel, die zum Beispiel ergänzende Informationen oder Hilfestellung bei der Umsetzung der Inhalte des Artikels liefert.

Mögliche Formate und Ideen sind:

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Checkliste

Du erstellst eine Checkliste, die Dein Leser dazu nutzen kann, zu prüfen, ob er die Inhalte Deines Artikels schon alle umgesetzt hat.

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Workbook

Du erstellst ein Workbook, das den Leser bei der Umsetzung der Inhalte unterstützt; z.B. dadurch, dass Du die „richtigen“ Fragen stellst, oder weitere kleine Tipps und Tricks verrätst

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Cheatsheet

Auch ein Spickzettel ist eine tolle Idee für ein Content Upgrade. Dies kannst Du z.B. für hilfreiche Datenblätter einsetzen

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Video/Audio

Je nach Thema bietet sich z.B. auch ein „how to“-Video passend zu Deinem Artikel an; oder eine Audiodatei mit gesprochenen Inhalten

Dein neuer Leadmagnet – Die Online-Bibliothek

Der ganz große Vorteil bei den Content Upgrades ist in meinen Augen, dass es „immer was zum Artikel dazu“ gibt. Du holst die Leute gezielt da ab, wo sie bei Dir landen und woran sie in dem Augenblick interessiert sind.

Gleichzeitig erstellt Du so nach und nach eine beträchtliche Anzahl an hilfreichen Dokumenten, die Deine Leser interessieren werden. Und daraus kannst Du nun ganz einfach einen Leadmagneten zaubern – indem Du nämlich alle Dokumente in einer Bibliothek zusammenfasst.

Damit schlägst Du quasi 2 Fliegen mit einer Klappe:

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Du hast eine direkte Ergänzung zu Deinen Blog-Artikeln

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Du hast einen ganz tollen Leadmagneten (nämlich eine Bibliothek voller Tipps, Tricks & Tools), den Du wunderbar bewerben kannst.

Boom! Ich war total begeistert, als ich von diesem Konzept das erste Mal gehört habe, weil ich finde, dass Du Deinen Lesern so den größten Mehrwert liefern kannst.

Warum Du Content Upgrades die perfekte Strategie sind, um Leser via Pinterest zu gewinnen

Und es geht sogar noch besser!

Wenn Du Pinterest strategisch nutzt, um Besucher auf Deine Website zu bringen, sind Content Upgrades quasi Deine Geheimwaffe! Denn sie sorgen dafür, dass Deine Pins eher geklickt werden.

Wenn Du ein Bild Deines Content Upgrades und einen klaren Call to Action auf Deinem Pin zeigst, erhöhen sich Deine Klick-Raten signifikant. Und weil Du eben nicht nur einen Content Upgrade hast, sondern für die Mehrheit Deiner Artikel, kannst Du diesen Klick-Booster regelmäßig einsetzen.

Ganz im Gegensatz zu einem Leadmagneten zum Beispiel. Für den könntest Du natürlich auch einen Pin erstellen, aber als Call to Action auf der Mehrheit Deiner Pins wird er sich vermutlich nicht eignen.

Warum ich trotzdem noch Leadmagneten erstelle

Ich erstelle übrigens trotzdem noch gezielt Leadmagneten zu einigen Themen, wenn ich diese spezielle promoten möchte. Meist kombiniere ich das mit einer Serie von Blog-Artikeln zu diesem Thema, wie zum Beispiel zum Thema Pinterest

Wie Du beginnst Content Upgrades für Deine bestehenden Artikel zu erstellen

Wenn Du Dich jetzt fragst, wie Du beginnen solltest, wenn Du zwar schon bloggst, bislang aber keine Content Upgrades erstellt hast, dann habe ich eine Idee für Dich!

Recherchiere Deine 5 besten Blog-Artikel mit Google Analytics

Recherchiere zuerst, welches Deine 5 (oder 10) meistgelesenen Blog-Artikel sind. Hierzu gehst Du in Google-Analytics auf Verhalten -> Websitecontent -> Alle Seiten.

Dort findest Du eine Liste Deiner beliebtesten Blogartikel einer bestimmten Periode. Ich empfehle Dir, die vergangenen 30-60 Tage auszuwählen. (Das kannst Du oben rechts in Google-Analytics einstellen.)

Brainstorme Content Upgrade Ideen

Für diese 5 Artikel überlegst Du Dir nun Ideen für Deine Content Upgrades. Um die besten Ideen zu entwickeln, frage Dich z.B:

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Warum liest jemand diesen Artikel?

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Was ist das Ziel dieses Artikels?

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Was soll Dein Leser mitnehmen/wissen/tun, nachdem er den Artikel gelesen hat?

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Was kannst Du erstellen, um es demjenigen leichter zu machen, die Inhalte umzusetzen?

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Was ist das Ziel Deines Content Upgrades?

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Welches Format könntest Du nutzen?

Ein Beispiel:

Nehmen wir an, Du hast einen Blogartikel über die beste Bildauswahl für Social Media Posts geschrieben. Darin stellst Du sowohl die Formate, als auch die Art von Bildern vor, die sich für jedes Medium an besten eignen und erklärst, warum das so ist.

Als Content Upgrade könntest Du beispielsweise einen Spickzettel erstellen, der alle wesentlichen Informationen kurz zusammenfasst: die Maße der Bilder pro Social Media Kanal, Arten von Bildern, Bildsprache etc.

So hat der Leser

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Deine detaillierten Erläuterungen zu dem Thema sowie

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Eine Zusammenfassung alles wesentlicher Informationen, die für die Umsetzung mega-hilfreich ist

Plane Deine zukünftigen Blog-Artikel gleich so, dass Du sie aufwerten kannst

Deine „alten“ Artikel aufzuwerten ist natürlich nur eine Seite der Medaille. Du möchtest natürlich auch zukünftig so viele Artikel wie möglich, mit Content Upgrades ausstatten.

Ich mache das übrigens nicht zwanghaft für jeden Artikel, sondern nur dort, wo es wirklich Sinn macht. Aber ich plane meine Artikel bewusst so, dass ich hauptsächlich Themen wähle, zu denen ich hilfreiche Content Upgrades erstellen kann.

Wie zum Beispiel das heutige Thema, für das ich Dir ein Workbook erstellt habe, um Dir die Umsetzung zu erleichtern.

Daher mein Tipp: Achte nun verstärkt darauf, welche Themen Du für Deine Artikel wählst und ob Du dafür hilfreiche Content Upgrades erstellen kannst. Am besten, indem Du Dir auch hier die gleichen Fragen stellt, die ich bereits im Absatz „Brainstorme Content Upgrade Ideen“ mit auf den Weg gegeben habe.

Richte Deine Bibliothek ein

Wenn Du Deine ersten Content Upgrades beisammen hast, wird es Zeit, Deine Bibliothek einzurichten. Dies ist im Grunde genommen nur eine passwortgeschützte Seite, auf der ich die Links zu meinen Dokumenten gespeichert habe.

Wenn Du genau wissen willst, wie das aussieht: hier kannst Du Dich für die Bibliothek registrieren 😉

Nutzt Du schon Content Upgrades? Welche Erfahrungen hast Du damit gemacht? Oder ist das Konzept ganz neu für Dich? Rein damit in die Kommentare!

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