Der schnellste Weg, Geld mit Deinem Online-Business zu verdienen

In Online-Business gibt es – ganz grob gesagt – 2 unterschiedliche Wege, Geld zu verdienen:

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1 | Mit Produkten

Produkte können zum einen physische Produkte sein. Doch für die meisten von uns sind dies klassische Online-Produkte wie Ebooks und Online-Kurse.

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2 | Mit Services

Unter Services verstehe ich Beratungen, Coachings und Dienstleistungen jeder Art. Egal, ob Du nun jemandem etwas beibringst, oder ihm Arbeiten abnimmst. Z.B. als virtuelle Assistentin.

Beide haben ihre Vor- und Nachteile und mit beiden kannst Du gutes Geld verdienen.
 
Doch womit fängst Du an und warum?
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Produkte

Die vermutlich beliebteste Variante sind die Produkte. Insbesondere in Form von Online-Kursen, E-Books und Bibliotheken. Der Grund dafür ist so simpel wie logisch. Ein Produkt erstellst Du 1x und kannst es dann unendlich oft verkaufen. Ohne mehr Zeit zu investieren. Das ganze nennt sich passives Einkommen. 

Doch es gibt 2 elementare Probleme, die Du insbesondere dann beachten solltest, wenn Du gerade startest:

 

1 | Du brauchst eine große Reichweite, um angemessenen Umsatz zu machen

 

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache

Deinen Umsatz kannst Du immer mit derselben simplen Formel berechnen. 

Umsatz = Stückzahl x Preis

Stell Dir also vor, Du veröffentlichst Dein erstes E-Book zum Preis von 20€. Wie viele davon müsstest Du davon verkaufen, um einen Umsatz von, sagen wir, 5.000€ zu erzielen? Ganz genau: 250!

Nun kommt aber noch hinzu, dass online nur ein ganz kleiner Teil der Webseitenbesucher auch wirklich Dein Produkt kauft. Im Durchschnitt sind das 1-3%. Du brauchst also jeden Monat 8.333-25.000 Besucher, um dieses Umsatzziel zu erreichen.

Jeden Monat!

Gleiches gilt für den Verkauf von Online-Kursen im Rahmen von Webwaren oder Challenges. Auch hier brauchst Du eine große Zahl von Anmeldungen, um am Ende ausreichend Kursteilnehmer gewonnen zu haben.

Es klingt immer alles so leicht. Und das ist es auch, wenn Du eine riesige Reichweite hast. Doch als Anfänger sieht die Sache ganz anders aus.

 

Meine Erfahrung 

Als ich meinen Pinterest-Kurs das erste Mal gelauncht habe, habe ich mir über diese Dinge auch noch keine Gedanken gemacht. Ich fand Online-Kurse cool und wollte das auch machen. Geld verdienen quasi im Schlaf klingt ja auch wirklich super.

Also habe ich meinen Kurs konzipiert und ihn neben der Vermarktung gleich schon produziert. 

An meiner Challenge nahmen rund 150 Leute teil und am Ende hatte ich 6 Teilnehmer für den Kurs gewonnen. Und damit rund 1.650€ Umsatz gemacht.

Für 6 Wochen Arbeit.

In denen ich absolut nichts anderes getan habe, als den Kurs und die Challenge zu erstellen und zu vermarkten und in denen ich keinen weitern Umsatz machen konnte.

Gut bezahlt sieht in meinen Augen anders aus. 

Zu allem „Übel“ kommt in meinem Fall noch hinzu, dass es mit der einmaligen Erstellung des Kurses nicht getan ist, weil Pinterest sich immer wieder verändert und der Kurs entsprechend aktuell gehalten werden will.

Das mit dem passiven Einkommen hatte ich mir jedenfalls leichter vorgestellt 😉

 

2 | Produkte zu entwickeln braucht Zeit

Wie Du ja an meinem Beispiel gesehen hast, habe ich insgesamt 6 Wochen mit der Entwicklung meines Online-Kurses zugebracht. Und das, obwohl die Idee und das Konzept schon stand.

Ich wusste schon , dass es für das Thema grundsätzlich Bedarf gab und wie ich den Kurs aufbauen wollte. Doch dann mussten noch Präsentationen erstellt, Videos aufgenommen und geschnitten und Leitfäden und Checklisten erstellt werden.

Das dauert.

Und Zeit ist bekanntlich Geld. Denn Deine Arbeit will bezahlt werden. Überlege nur einmal, wie hoch Dein „Preis“ für diese 6 Wochen ist, wenn Du ihn mit Deinem Stundenlohn ausrechnest. Bei 40 Stunden die Woche (womit ich nichtmal hingekommen bin).

Selbst bei einem Stundenlohn von „nur“ 50€ kommst Du da schon auf insgesamt 12.000€, die Du an Gegenwert für Deine Zeit berechnen müsstest.

Sind die mit 1.650€ Umsatz angemessen bezahlt?

Nope. Definitiv nicht.

 

3 | Warum Produkte zu Beginn keine gute Wahl sind

Zusammenfassend kann man sagen: Sobald Du ein vorab-Investment in Form von Zeit oder Geld leisten musst, um Dein Produkt zu erstellen, steigt Dein Risiko. Ist dazu noch Deine Reichweite klein und Du hast noch keine treue Fangemeinde aufgebaut, steigt Dein Risiko exponentiell.

Die Gefahr, dass Dein Investment keinen vernünftigen Return erwirtschaftet, ist groß.

Dummerweise geht es aber im Geschäftsleben genau darum. Dein Business soll möglichst gute Resultate für Deine eingesetzten Ressourcen erzielen. Die BWLer nennen das auch Return on Investment oder ROI. 

Services

Bietest Du hingegen Dienstleistungen an, fallen dieses Risiken komplett weg 

 

1 | Du brauchst keine große Fangemeinde, um Beratungskunden zu finden

Bietest Du Beratung, Coaching oder andere Dienstleistungen dieser Art an, sind die gezeigten Zahlen nicht mehr wirklich zutreffend.

Du brauchst dann keine Mindest-Besucherzahlen mehr auf Deiner Webseite. Oder soundsoviele Teilnehmer in einer Challenge. Es reichen einige wenige interessiere Kunden aus, um gut von Deinem Business leben zu können.

 

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache

Lass uns nochmal zu dem Beispiel von eben zurückkommen.

Bei meinem ersten Online-Kurs-Launch habe ich in 6 Wochen 6 Kunden gewonnen, die mir einen Umsatz von 1.650€ eingebracht haben.

Hätte ich mich stattdessen darauf konzentriert, Kunden für meine Beratung zu finden, von denen jeder – sagen wir – 1.000€ für meine Beratung gezahlt hätte, dann hätte ich in derselben Zeit 6.000€ Umsatz gemacht.

Auf den Monat umgerechnet reden wir hier von 4.000€ verglichen mit 1.100€.

Und somit von einem riesigen Unterschied bei der gleichen Anzahl an Kunden!

 

2 | Die Kosten für Dienstleistungen sind deutlich geringer

Wenn Du Dienstleistungen anbietest, verkaufst Du Deine Zeit gegen Geld. 

Du benötigst vielleicht ein paar Tools zu Beginn, doch Deine Kosten sind letztlich sehr gering. Vor allem verglichen mit denen, die Du bei Produkten hast!

Und Du verdienst ziemlich schnell ausreichend Geld zum Leben!

Hinzu kommt, dass Du auch bei Deinen Dienstleistungen einen Zeitspareffekt haben wirst. Brauchst Du zu Beginn vielleicht 60 Minuten Vorbereitungszeit für jede Beratung, kommst Du nach einiger Zeit mit wenigen Minuten aus.

Und genau aus diesem Grund sind Dienstleistungen das Mittel der Wahl gerade zu Beginn Deiner Selbstständigkeit. Später kannst und sollst Du gerne auch Produkte anbieten. Denn mehrere Einkommensarten zu haben, sichert Dein Business langfristig ab.

 

Hast Du bereits ähnliche Erfahrungen gesammelt? Oder bist Du überrascht von meinen Argumenten?
 

 

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