9 übliche Fehler auf Pinterest und wie Du sie vermeidest

Leider sehe ich immer wieder einige typische Fehler auf Pinterest, die nicht nur vermeidbar sind. Nein, wenn Du sie machst, dann kosten sie Dich im Zweifel auch Deinen Erfolg! Daher habe ich Dir heute einmal die 9 üblichsten Fehler auf Pinterest zusammengestellt und gebe Dir Tipps, wie Du sie vermeidest oder behebst.

(Du bist auf der Suche nach einer kompletten Pinterest-Anleitung? Hier findest Du meine umfassende Schritt-für-Schritt-Anleitung für optimale Erfolge mit Pinterest)

#1 Dein Profil ist nicht vollständig oder fehlerhaft

Leider sehe ich immer wieder falsch oder unvollständig eingerichtete Profile auf Pinterest. Dabei ist ein gut und vollständig eingerichtetes Profil einer der Schlüssel zum Erfolg. Denn wie willst Du eine Marke präsentieren, wenn Du hier nicht sorgfältig genug bist?

Mit vollständigem Profil wird es Dir viel leichter fallen, mit Hilfe von Pinterest Deinen Wunschkunden auf Deine Webseite zu bringen und ihn dort in Deinen Fan zu verwandeln. Denn je besser Dein Profil, desto leichter werden die Leute Dich finden!

Pin it!

Achte daher darauf, dass Dein Profil die folgenden Punkte erfüllt:

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Füge Deinem Profil eine aussagefähige Kurzinfo hinzu, damit Deine Seite von den richtigen Leuten gefunden wird. Denk daran: hier willst Du Deine wichtigsten Keywords einsetzen!

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Verifiziere Deine Webseite auf Pinterest. Dadurch bekommst Du nicht nur Zugriff auf Analytics (dazu später noch mehr), sondern verbesserst auch Dein SEO-Ranking auf Pinterest (Deine Webseite gilt dann als qualitativ hochwertig), was Dir hilft, leichter gefunden zu werden.

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Füge auch Deinem Firmennamen relevante Keywords hinzu und verwende ein sympathisches Foto von Dir; je leichter Du es Deinen Besuchern machst, Dich zu finden und zu mögen, desto leichter wird es, sie in Kunden zu verwandeln.

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Verwende attraktive Pinnwand-Cover, indem Du entweder selber welche erstellst, oder besonders schöne Pins als Cover festlegst.

Hier ist ein Beispiel eines – wie ich finde – sehr schönen Pinterest-Profils von Johanna Fritz:

Weitere Tipps und genaue Anleitungen zum Einrichten Deines Pinterest-Profils findest Du hier.

#2 Du pinnst alles in einem Rutsch

Einer der Fehler, der leider am häufigsten gemacht wird, ist, dass Leute alle Pins auf einmal pinnen und auf ein Scheduling Tool verzichten. Ich verstehe zwar, dass nicht jeder gerne Geld für so ein Tool ausgeben möchte, doch das fällt leider unter die Kategorie „am falschen Ende gespart“.

Für ein gutes Ranking im Pinterest-Algorithmus ist das regelmäßige pinnen ein kritisches Faktor. Das heißt, wenn Du Deine Inhalte eben nicht nach und nach mittels elektronischer Hilfe pinnst, riskierst Du, dass sie bei einer Suche gar nicht angezeigt werden (oder nur ganz unten). Das wird es schwierig für Dich machen, neue Besucher anzuziehen.

Daher empfehle ich Dir unbedingt ein Scheduling Tool einzusetzen.

#3 Deine Pinnwände sind nicht kategorisiert

Viele Pinterest-Nutzer vergessen (oder wissen es vielleicht nicht einmal) ihren Pinnwänden Kategorien zuzuordnen. Dabei kann auch das den eigenen Pins mehr Aufmerksamkeit bringen.

Prinzipiell werden Deine Pins nur von den Leuten gesehen, die entweder nach spezifischen Inhalten suchen oder Dir bereits folgen. Fügst Du jedoch Kategorien hinzu, werden Deine Pins auch von den Leuten gesehen, die durch die verschiedenen Kategorien bei Pinterest stöbern.

#4 Sie pinnen off-topic Inhalte auf ihre Pinnwände

Denk immer daran: auf Pinterest sammelst Du Inhalte für Deine idealen Kunden. Das heißt, wenn Du eine Pinnwand zum Thema Nudelgerichte hast, dann pinne dort keine Rezepte für Risotto. Bleibt thematisch eng und genau bei dem, für was die Pinnwand eingerichtet wurde.

Ein wilder Mischmasch wird die Leute vermutlich verwirren und – schlimmer noch -abschrecken und kostet Dich unterm Strich Vertrauen. Daher bleibt bitte unbedingt beim Thema und pinne nur relevante Inhalte auf Deine Pinnwände.

Willst Du dennoch wilde Sammelpinnwände haben, dann stelle sie auf geheim und nutze sie nur für Dich privat.

#5 Du verzichtest auf Pin- und Pinnwandbeschreibungen

Pinterest ist eine Suchmaschine. Dies bedeutet, dass Du – um erfolgreich zu sein – alle Deine Inhalte mit den Keywords ausstatten solltest, nach denen Dein idealer Kunde sucht. Verzichtest Du auf aussagefähige Beschreibungen Deiner Pins und Pinnwände fehlen eben genau diese Keywords und Deine Inhalte können nicht gefunden werden! Hinzu kommt, dass eine gute Beschreibung Deine Chancen, dass Deine Pins oder Pinnwände angesehen und geklickt werden signifikant verbessert.

Daher: nimm Dir wirklich die Zeit, alle Deine Inhalte mit aussagefähigen und mit Keywords gespickten Beschreibungen auszustatten.

#6 Du pinnst zu wenig oder zu viel eigene Inhalte

Dein Pinterest-Profil soll ein vollständiges Nachschlagewerk zu Deinem Thema sein. Es soll die Leute informieren und inspirieren und gleichzeitig noch Deinen Expertenstatus unterstreichen.

Dies gelingt Dir, wenn Du Informationen so kuratierst, dass Dein idealer Kunde bei Dir genau die Inhalte findet, nach denen er sucht und solche, die ihn positiv überraschen, inspirieren usw.

Dies wird Dir nicht gelingen, wenn Du nur Deine eigenen Inhalte pinnst. Hierzu solltest Du etwa eine 80/20-Verteilung zwischen fremden und eigenen Inhalten anstreben. So bekommt Dein Leser umfangreiche Informationen, aber Deine Inhalte auch genug Aufmerksamkeit. Denn um geklickt zu werden, müssen Deine Pins auffallen. Dies tun sie natürlich nur, wenn sie einen angemessenen Anteil aller Pins auf Deinem Profil ausmachen.

#7 Du verifizierst nicht die Zielseiten Deines Contents

Nichts ist nerviger als einen Pin anzuklicken, und dann im Nirvana zu landen. Daneben ist es auch noch schlecht für Dein Ranking im Pinterst-Algorithmus, wenn Du solch fehlerhafte Pins auf Deinen Pinnwänden hast.

Aber keine Sorge, Du sollst jetzt nicht jeden Deiner Pins anklicken und prüfen. Das übernimmt Dein Scheduling Tool gerne für Dich. Sowohl BoardBooster, als auch Tailwind verfügen über so eine Funktion und ich empfehle Dir, diesen Check regelmäßig durchzuführen, um eine konstant hohe Qualität Deines Profils zu gewährleisten.

#8 Du hast keinen Plan

Einfach mal mit Pinterest anzufangen, zu pinnen und dann auf das Beste zu hoffen ist keine besonders erfolgsversprechende Strategie auf Pinterest.

Pinterest ist viel mehr ein strategisches Marketing-Tool, was eng mit Deinem Blog verknüpft ist. Alles beginnt bei der Auswahl der Zielgruppe und der Nische. Und geht weiter mit dem Festlegen eines Ziels, dem Optimieren Deiner Webseite und dem Erstellen großartiger, zielgruppenspezifischer Inhalte.

Achte daher darauf, dass Du Dir vorab Gedanken machst,

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Welchen Zielkunden Du erreichen möchtest

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Wonach er vermutlich auf Pinterest suchen wird

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Welche Inhalte Du ihm liefern kannst, damit er gerne auf Deine Pins klickt und so auf Deiner Webseite landet

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Wie Du ihn dort dazu bringst, Dein Kunde zu werden (oder Dir zumindest seine Email-Adresse zu geben)

#9 Du nutzt Pinterest-Analytics nicht

Vermutlich wird niemand von uns an Tag 1 schon die ultimative und perfekte Pinterest-Strategie entwickeln und umsetzen können. Vielmehr wird es, wie immer im Marketing, ein Prozess sein, bis die Strategie wirklich passt.

Hier kommt Analytics ins Spiel. Denn dadurch kannst Du regelmäßig überprüfen

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Welche Deiner Inhalte am besten ankommen

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Welche Deiner Pins am häufigsten geteilt oder gepinnt werden

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Welche fremden Pins auf Deinen Pinnwänden besonders gut ankommen (und was Du daraus für Deine Inhalte mitnehmen kannst)

Welche Fehler hast Du schon auf Pinterest gemacht? Oder fehlt in meiner Liste ein ganz wichtiger Punkt, den ich unbedingt noch ergänzen sollte? Dann immer her damit in den Kommentaren.

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