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Du brauchst unbedingt einen Businessplan – und ein tragfähiges Konzept!

Businessplan? Ich? Geh mir weg!

Viel zu viel Arbeit. Für mich lohnt sich das sicher nicht! Ich weiß doch, was ich machen will.

Ja, hab ich mal versucht, aber irgendwie bin ich nicht wirklich weiter gekommen.

Hab ich mal zu Beginn meiner Selbstständigkeit erstellt. Liegt irgendwo im Schreibtisch. Hab ich seitdem nicht mehr angefasst.

Kommt Dir bekannt vor? Immer wieder höre ich diese und ähnliche Kommentare, wenn das Thema auf den berühmt berüchtigten Businessplan kommt. Fast alle würden sich am liebsten davor drücken. Und wenn sie sich doch dran machen, dann meist nur, um dieses „notwendige Übel“ aus dem Weg zu schaffen.

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Was ein guter Businessplan leistet

Oft scheitern beginnende Selbstständige allerdings daran, dass sie anfangen, ohne entsprechend vorbereitet zu sein.

Ohne

9

ihre Geschäftsidee aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten

9

die Chancen und Risiken abzuwägen

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ihren Markt und ihre Wettbewerber zu kennen

9

zu wissen, was sie und ihr Business so einzigartig macht

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in der Lage zu sein, jedem potenziellen Kunden ihre Produkte in wenigen Worten erklären zu können.

All das hilft ein guter Businessplan zu verhindern. Er ist ein Fahrplan. Ein Wegweiser in Richtung Erfolg. Denn nur, wenn Du Deinen Weg genau kennst, kannst Du auch merken, wenn Du nicht mehr auf ihm gehst. Nur wenn Du genau weißt, in welche Richtung Du marschieren möchtest, wirst Du jeden Tag in diese gleiche Richtung gehen. Und nur wenn Du ein klares Ziel hast, wirst Du dauerhaft motiviert sein, weiter zu machen.

 

 

Warum es vor allem um Dein Konzept geht

Daher ist es das Allerwichtigste – und das werde ich auch nie müde zu betonen – dass Du ein Konzept hast, das wirklich ausgereift ist. Das muss als Allererstes stehen. Denn nur, wenn Du das hast, wird es Dir leicht fallen, die organisatorischen Dinge zu durchdenken. Dann erst ist es Zeit, dass Du Dich an den tatsächlichen Plan machst.

Das Ganze kannst Du Dir in etwa so vorstellen, wie beim Hausbau. Sofern Du kein gutes Fundament hast, brauchst Du ne Menge Glück, dass Dein Haus nicht umfällt, oder vom nächsten Sturm weggeblasen wird. Natürlich würdest Du ohne so ein Fundament auch nicht bauen – logo.

Dann fang auch kein Business an, ohne das dafür erforderliche Fundament (in Form Deines Konzeptes) zu haben!

Deine ausreichend durchdachte Idee ist das, was letztlich den Ausschlag gibt, ob Du erfolgreich sein wirst, oder nicht. Und gut durchdacht ist ein Konzept dann, wenn es eine Lösung für ein Problem aufzeigt, die besser ist, als alles, was am Markt bisher vorhanden ist.

 

Du musst die Welt nicht neu erfinden

Trotzdem – keine Sorge! Du musst das Rad nicht neu erfinden, um Dich erfolgreich selbstständig machen zu können. Es reicht, etwas anders bzw. besser zu machen, als wir es bisher gewohnt sind.

Zwei Beispiele:

E

Ikea: Natürlich hat Ingvar Kamprad nicht die Möbel neu erfunden. Aber er hat die Art revolutioniert, WIE wir Möbel kaufen – nämlich, dass wir sie günstiger bekommen, dafür aber zu Hause selber aufbauen.

E

Aldi: Auch schon bevor die Albrecht Brüder den Lebensmitteleinzelhandel revolutionierten, gab es Lebensmittelgeschäfte. Aber diese zeichneten sich aus durch hohe Kosten, die durch die Geschäftsausstattung, das Personal und das Warenlager entstanden. Aldi hat auf die teure Ausstattung und die schöne Präsentation der Waren verzichtet und anfangs ein sehr kleines Sortiment angeboten. So konnten sie die Ware bei gleicher Qualität günstiger anbieten. Heute sind sie Marktführer in vielen Ländern!

Aus heutiger Sicht klingt das alles natürlich ganz selbstverständlich. Aber ich würde mich sehr wundern, wenn einer von beiden morgens mit dem oft gepriesenen Geistesblitz aufgewacht ist und sofort klar war, wo der Weg hinführt. Viel wahrscheinlicher sind diese Konzepte das Resultat längerer Gedankenarbeit, in denen die Frage „wie kann ich das Problem meiner Kunden besser/anders lösen“ im Zentrum stand.

Erst nach und nach wird sich aus diesen Gedanken das finale Konzept herausgebildet haben. Wird sich das zukünftige Unternehmen in ihren Köpfen geformt haben. Zuerst wird es vermutlich wie ein unscharfes Bild gewesen sein, das Schritt für Schritt an Klarheit und Schärfe gewonnen hat.

Dein Konzept die ist Grundlage für Deinen Erfolg

Das Allerwichtigste ist also, dass Du Dir einmal zu Beginn Deiner Selbstständigkeit (oder auch mittendrin, wenn Du es bislang noch nicht getan hast) wirklich Gedanken machst und Deine Idee, Deine Strategie und Deine Ziele aufschreibst. Das kann auch auf einem Schmierzettel sein. Die Form ist erst mal völlig egal. (Und lass die Finger von Businessplan-Vorlagen!)

Dabei ist es ganz wichtig zu verstehen, dass ein Konzept zu erstellen, das wirklich funktioniert, keine Schreibübung für einen Nachmittag ist. Es ist ein Prozess und nimmt ein wenig Zeit in Anspruch. Allerdings ist sie ganz sicher gut investiert, denn ein wirklich gutes Konzept ist letztlich DIE Zauberformel für Deinen Erfolg. 

Eine ausgereifte Idee ist das Fundament für Dein Business. Je dicker und stabiler (sprich: je besser durchdacht und je klarer strukturiert) es ist, desto besser ist Dein Business gegen Katastrophen von innen und außen geschützt. Desto stabiler steht es.

 

Wie fange ich also an?

Du fragst Dich jetzt sicher, wie Du nun anfangen sollst, Dein Konzept zu erarbeiten. Und ja, ich meine erarbeiten – denn ein gutes Konzept ist das Resultat von Gedankenarbeit. Also der längeren Beschäftigung mit der Lösung eines Problems, dass Du so lange im Kopf hin- und herdrehst, bis Dir glasklar ist, wie Du es besser lösen kannst.

Um dahin zu kommen, hilft es sehr, wenn Du Dir die Zeit nimmst, Dich eine gewisse Zeit nur auf Deine aktuelle Idee zu konzentrieren. Konzepte entwickelt niemand mal eben so nebenbei. Dafür musst Du Dir Freiräume schaffen, in denen Dein Kopf Großes erschaffen kann.

Außerdem noch ganz wichtig: Versuche anders zu denken. Erlaube Dir, die Dinge grundlegend in Frage zu stellen. So wie damals die Gründer von Aldi und Ikea. Hätten die sich von „das haben wir immer so gemacht“ leiten lassen, sähe unsere Welt vermutlich ganz anders aus.

Das Wichtigste – fang auch wirklich an

Ich arbeite gerne damit, dass ich mir anfangs einfach nur Stichworte notiere. Oder grobe Ideen. Einfach ganz ungeordnet notiere, was in meinem Kopf vorgeht, wenn ich über das Thema nachdenke. Meistens dauert es eine Weile, bis ich im Wirrwarr meiner Gedanken klar sehe. Und ja, manchmal dauert es auch, bis mir überhaupt etwas Konkretes einfällt.

Nach einer Weile jedoch kommt langsam Licht ins Dunkel. Fangen meine Gedanken an, sich zu sortieren und mir wird immer klarer, wohin meine Gedankenreise führt. Einige Teile sind vielleicht jetzt schon klar erkennbar, während ich an anderer Stelle noch arbeiten muss. Schritt für Schritt arbeite ich mich so immer weiter vor.

Und irgendwann sehe ich klar. Dann weiß ich, dass mein Konzept nun steht. Fertig ist.

Das fühlt sich übrigens ganz toll an, wenn aus einer groben Idee mehr und mehr etwas Reales entsteht. Dein Baby sozusagen.

 

Erzwinge nichts und schaffe Dir einen Ausgleich

Und nein, das ist kein Prozess, der immer gleich gut funktioniert. Ich habe Tage, da sprudeln die Ideen nur so aus mir raus und Tage, da ist mein Kopf wie leer. Das beste Mittel, um damit umzugehen, ist die Fragen beharrlich wieder und wieder zu durchdenken. Hab Vertrauen. Und Geduld. Irgendwann wirst Du klarer sehen.

Ein guter Tipp, um Deine Gedanken anzufeuern, ist die Ablenkung. Gehe spazieren, joggen, tanzen oder was auch immer Du gerne machst. Gib Deinem Kopf möglichst viele Impulse. Du wirst sehen, wie kreativ Dich das macht und welche positiven Einfluss das auf Deine Ideen hat. Ich hab mich schon manches Mal dabei erwischt, wie ich das Konzept, an dem ich davor tagelang erfolglos rumgewerkelt hatte, innerhalb eines Vormittags stehen hatte, nachdem ich morgens vor der Arbeit joggen war.

Hast Du Fragen und Anregungen zu dem Thema? Dann freue ich mich über Deine Kommentare.

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