Die besten Online-Marketing-Tipps für Einsteiger

Marketing funktioniert heute ganz anders als früher – nicht nur die heutigen technischen Möglichkeiten haben einiges verändert. Auch die Art des Marketings hat sich gewandelt.  Wo früher der Kunde noch von allen Seiten angeschrien wurde: „Kauf mein Produkt!“, geht es heute viel mehr darum, zuerst Wert in Form von Informationen und Wissen zu stiften und erst dann zu verkaufen.

Gleichzeitig bietet die Situation für viele Selbstständige und kleine Unternehmen wie Dich großartige Chancen, denn sie können heutzutage viel mehr potenzielle Interessenten erreichen, als das früher der Fall war.

Wenn sie denn wissen wie.

 

Aus diesem Grunde zeige ich Dir in diesem Artikel die 4 wesentlichen Bausteine erfolgreichen Online-Marketings und zeige Dir, welche Überlegungen notwendig sind, um sie für Dein Business anzuwenden.

Meine Online-Marketing-Tipps für Einsteiger enthalten nicht nur Tipps, sondern zeigen Dir auch meinen kompletten Bauplan. Damit kommt Struktur in Deine Marketingaktivitäten, so dass Du einfach mehr Ergebnisse erzielen wirst.

Pin it!

Schritt 1: Kenne Deinen idealen Kunden und die Ergebnisse, die er mit Dir erzielt

Im Zentrum jeder Marketingaktivität steht der Kunde. Ohne genaue Kenntnis darüber, mit wem Du zusammenarbeiten möchtest und ohne das Wissen um seine Sorgen, Hürden und Fragen, wirst Du niemanden zielgerichtet ansprechen können.

Viele Marketing-Seiten empfehlen Dir an der Stelle, Deinen Kunden-Avatar zu erstellen. Eine fiktive Person, die stellvertretend für Deinen idealen Kunden steht.

Ich will hier aber noch einen Schritt weiter gehen. Denn der Avatar beschreibt ausschließlich den Kunden VOR der Arbeit mit Dir bzw. dem Kauf Deines Produktes. Er lässt völlig außer Acht, welche Transformation (sei sie auch noch so klein) der Kunde während und nach Eurer Zusammenarbeit erzielt. Genauer: welche Ziele er erreichen wird.

Im Grunde genommen brauchst Du also zwei Zielkunden:

1. Dein Wunschkunde VOR Eurer Zusammenarbeit

Dein Wunschkunde ist die Person, mit der Du am liebsten zusammenarbeitest und deren Sorgen, Hürden und Fragen perfekt zu Deinen Angeboten passen.

Diese kannst Du entweder aus Deinen bestehenden Kunden ableiten, indem Du diejenigen herauspickst, mit denen Du besonders gerne und gut zusammenarbeitest. Deren Gemeinsamkeiten beschreiben dann den idealen Kunden

Alternativ kann der Wunschkunde auch eine Person sein, mit der du bislang noch nicht zusammenarbeitest, es aber vielleicht gerne würdest. Dies ist meisten der Fall für ein neues Produkt oder Angebot.

Wunschkunden kannst Du beliebig viele haben. Solltest Du allerdings gerade erst mit dem Thema starten, halte es möglichst simpel: beginne mit einem Wunschkunden und entwickele weiter erst, wenn Nummer 1 wirklich sitzt und für Dich passt.

Mehr zum Wunschkunden findest Du übrigens hier.

2. Dein Wunschkunde am Ende Eurer Zusammenarbeit

Jedes Deiner Produkte verhilft Deinem Wunschkunden zu einer Transformation, also der Lösung eines oder mehrerer Probleme und der Erreichung bestimmter Ziele. Wie groß diese Veränderung ist, hängt dabei natürlich ganz vom Umfang und der Art des Produktes ab.

Dennoch ist es elementar, genau diese Transformation zu kennen, denn unterm Strich kaufen Deine Kunden nicht per se ein Produkt, sondern sie kaufen die Ergebnisse, die sie damit erzielen.

Ich empfehle Dir daher: mach Dir für jedes Deiner Angebote, egal ob kostenlos oder nicht, eine Liste, in der Du Dir folgende Punkte notierst:

5

Was lernt/bekommt der Kunde durch dieses Produkt?

5

Welche Probleme hat er lösen können?

5

Bei umfangreicheren Produkten: welche Teilschritte erzielt er?

Schritt 2: Passe Deine Angebote an oder erstelle neue

Ich sage meinen Kunden ganz oft: „Du kannst jedes Angebot online-tauglich machen“, was – je nach Branche des Kunden – gerne angezweifelt wird. Dabei funktioniert es wirklich, wenngleich ganz anders, als viele vielleicht denken.

Offline Erbringung von Leistungen

Natürlich kann ein Dachdecker online keine Dächer decken. Oder ein Masseur niemanden via Skype massieren. Eine lokale Dienst- oder Arbeitsleistung wird immer genau das bleiben. Online-Marketing hilft den Anbietern allerdings sehr dabei, ihre Angebote effizienter zu vermarkten. Dies geschieht

5

Durch eine bessere und vielleicht auch engere Positionierung (statt „der Dachdecker“ zu sein, könnte sich das Unternehmen zum Beispiel als Spezialist für Flachdächer positionieren)

5

Durch gezielte Kommunikation und entsprechenden Content positioniert sich der Dachdecker als Experte auf seinem Gebiet und zieht gezielt entsprechende Kunden an; denn von wem würdest Du Dein Flachdach vermutlich decken lassen? Vom Mann für alles, oder vom Spezialisten auf dem Gebiet? (mehr dazu in Schritt 3)

Beratung

Offline-Beratungsleistung aller Art sind natürlich problemlos auch online durchführbar. Ob der Kunde nun vor Ort im Raum sitzt oder die Kommunikation via Skype oder Zoom erfolgt macht kaum einen Unterschied. Aus meiner Erfahrung sind auch die Ergebnisse in der Regel keinen Deut schlechter, als wenn die Beratung vor Ort durchgeführt wird.

Beratungsleistungen sind übrigens auch für offline-Dienstleister denkbar und eine gute Möglichkeit für solche Unternehmen, ihre Produktpalette um ein Standbein zu erweitern. So könnte der Restaurant-Besitzer zum Beispiel darüber nachdenken, angehende Gastronomen zu beraten und/oder Gastronomiekonzepte zu entwickeln.

Hier sind der Phantasie kaum Grenzen gesetzt. Von Beratungsleistungen für Kunden, über solche für andere Unternehmer auf dem Gebiet, bis hin zur Ausbildung der Mitbewerber ist alles denk- und machbar.

Online-Kurse

Online-Kurse sind eine wunderbare Möglichkeit eine Ausbildungs- oder Beratungsleistung gleichzeitig mehreren Personen zukommen zu lassen. In meinen Augen sind sie aber erst etwas für diejenigen, die schon Erfahrung im Online-Marketing bzw. der Online-Beratung gesammelt haben. Denn erst dann verfügen sie über die erforderliche Erfahrung und wissen genau, welche Kundentransformation regelmäßig für ihre Kunden „drin“ ist. Mal ganz abgesehen davon, dass sich ein Kurs viel leichter verkauft, wenn die Online-Sichtbarkeit schon entsprechend gewachsen ist.

 

Am besten ordnet Du übrigens Deine Kundentransformation und Produkte einander direkt zu. Stelle Dir dazu die Kundentransformation als eine Art Zeitstrahl vor, der die maximal mögliche Entwicklung des Kunden in der Zusammenarbeit mit Dir beschreibt. Wenn Du magst, kannst Du die Etappen der Entwicklung auch gerne einzeichnen. Im nächsten Schritt nimmst Du Deine vorhandenen Produkte und ordnest sie dem Abschnitt der Kundentransformation zu, in dem sie wirken.

Hier kann es durchaus Überschneidungen oder Lücken geben, je nachdem, wie Dein aktuelles Produktportfolio aussieht. Diese geben Dir Spielraum für die Anpassung oder Erweiterung Deines Angebotes.

Schritt 3: Beginne schrittweise alte durch neue Kommunikationskanäle zu ersetzen

Die meisten meiner Kunden haben zu Beginn unserer Zusammenarbeit eine veraltete Webseite, eine Kunden- aber keine Interessentenliste und vermarkten sich mit Flyern und Plakaten oder über Empfehlungen. Eventuell gibt es noch eine Facebook-Seite; doch auch hier findet wenig strategische Kommunikation statt.

Webseite

Eine veraltete Webseite, die seit Urzeiten nicht aktualisiert wurde macht sicherlich nicht den allzu „modernsten“ Eindruck. Doch dies ist leider oft die Realität. Die Seite wurde vermutlich irgendwann einmal von „jemandem, der programmiert“ erstellt und wurde seitdem nicht mehr angefasst. Zu teuer erscheint die Investition in eine neue Seite. Hinzu kommt, dass es genug gibt, die mit den falschen Webdesignern auf die Nase gefallen sind und viel Geld für eine Seite ausgegeben haben, die immer noch nicht „passt“.

Eine moderne Webseite, die auch für die Anzeige auf mobilen Geräten optimiert wurde, ist nicht nur eine top-Visitenkarte, sondern auch ein Verkaufsinstrument. Und um das zu werden, musst Du im Grunde genommen nur einige wenige Punkte beachten:

5

Ein zufälliger Besucher muss in den ersten 3 Sekunden erkennen, worum es bei Dir geht. Setze also eine aussagefähige Überschrift auf den Teil der Seite, den jemand sieht, ohne scrollen zu müssen.

5

Deine Webseite ist DIE Platform, wo Du Dich als Experte auf Deinem Gebiet positionierst und das Vertrauen Deiner Kunden gewinnst. Dies erreichst Du, indem Du in Deinen Texten die Sorgen und Probleme Deiner Kunden aufgreifst und zeigst, warum und wie Du ihnen eine Lösung für ihre Probleme bietest.

5

Über die Webseite baust Du Dir Deine Email- und somit Deine Interessentenliste auf, indem Du es den Besuchern so leicht wie möglich machst, zu Deinem Abonnenten zu werden. Dies erreichst Du vor allem durch ein kostenloses Giveaway, den sogenannten Lead-Magneten. (Unser Dachdecker aus dem Beispiel weiter oben könnte zum Beispiel eine Checkliste zum Thema „Was Du beachten solltest, bevor Du einen Dachdecker beauftragst“ anbieten. Ein Dach zu decken ist teuer und die meisten haben wenig Ahnung von dem Thema und sind sicherlich froh, wenn ihnen die Punkte zusammengefasst werden, die zu beachten sind)

Blog

Neben der statischen Webseite, mit der Du Dich und Dein Unternehmen präsentierst, willst Du zusätzlich noch regelmäßig bloggen. Damit erreichst Du, dass

5

Du Dich durch Deine Inhalte nachhaltig als Experte auf Deinem Gebiet positionierst und

5

Deine Webseite regelmäßig neue Inhalte bekommt, was Deine Chancen, eine gute Platzierung in der Google-Suche zu erzielen, deutlich verbessert.

Dabei muss Bloggen kein Hexenwerk sein:

5

Überlege Dir einmal, in welchem Rhythmus Du neue Inhalte veröffentlichen willst und kannst; wähle einen Zeitraum zwischen 1x die Woche und 1x im Monat und bleibe dabei.

5

Entscheide, welche Content-Formate Du nutzen willst bzw. welche sich für Dein Thema besonders gut eignen und entscheide Dich für die, die Dir am leichtesten Fallen. Wenn Video Dein Ding ist, dreh Videos. Wenn Du lieber schreibst, dann schreibe usw.

5

Erstelle einen Redaktionsplan, in dem Du festhältst, wann Du welche Inhalte veröffentlichst.

Themen für Blogartikel findest Du übrigens recht einfach, wenn Du Dir überlegst, welche Fragen Dir Deine Kunden so stellen. Ich halte sie übrigens einfach formlos in einer Liste fest und habe so immer mehr als genug Ideen.

Mehr zum Thema Bloggen findest Du übrigens hier und hier.

Email und Newsletter

Wie schon erwähnt empfehle ich Dir, Dir eine Interessenliste in Form von Emails aufzubauen. Die Leute auf diese Liste sind noch nicht unbedingt Deine Kunden, können es aber – dank regelmäßiger Kommunikation mit Dir – eines Tages werden.

Hintergrund dieser Strategie ist, dass die wenigsten Leute direkt bei jemandem kaufen, den sie noch nicht kennen. Sondern erst, wenn sie Die Person oder Firma und das Angebot so gut kennen, dass sie von der Expertise überzeugt sind.

 

Die Kommunikation per Email ist der perfekte Weg dies zu erreichen und ersetzt nach und nach auch Deine nicht ganz preiswerten Flyer, sofern Du davon Gebrauch machst.

Dabei möchtest Du darauf achten, regelmäßig mit Deinen Abonnenten in Kontakt zu bleiben, Dir also wie beim Blog zu überlegen, wann und wie oft Du Newsletter verschickst und welche Inhalte sie haben sollen.

 

Wunderbar eignen tun sich hier übrigens Geschichten über die Ergebnisse anderer Kunden, Blicke hinter die Kulissen und ergänzendes Wissen zu Deinen Blogbeiträgen. Auch aktuelle Angebote und Empfehlungen und Hinweise auf Event und Aktionen finden hier ihren Platz.

Mehr zum Thema Bloggen findest Du übrigens hier.

Social Media

Der letzte Kommunikationskanal ist das Thema Social Media. Natürlich willst Du auch hier präsent sein, allerdings solltest Du ein paar Dinge beachten:

5

Sämtliche Social Media Kanäle nutzen Algorithmen, die die Ausspielung sämtlicher Beiträge bestimmt. Ändert sich der Algorithmus, kann es passieren, dass Deine Inhalte von jetzt auf gleich quasi „unsichtbar“ werden. Aus diesem Grund solltest Du Social Media immer nur als wertvolle Ergänzung Deiner anderen Kommunikation sehen und Dich nicht komplett darauf verlassen.

5

Versuche nicht, gleichzeitig in jedem Netzwerk erfolgreich zu sein. Das wird vermutlich nicht funktionieren. Besser ist es, Dir zuerst ein Netzwerk vorzunehmen und erst, wenn das richtig gut läuft, ein zweites hinzuzunehmen.

Mein liebstes Social Media Netzwerk ist übrigens eigentlich gar keins, auch wenn es so wahrgenommen wird. Ich empfehle jedem, sich mit Pinterest vertraut zu machen, denn hierdurch lassen sich in der Regel viel schneller Erfolge erzielen als Beispielsweise mit Facebook.

 

Pinterest ist übrigens eher eine Suchmaschine; quasi die Google-Bildersuche in besser und hat 2 wesentliche Vorteile gegenüber anderen Plattformen:

5

Inhalte auf Twitter haben eine Lebensdauer von nur etwa 20 Minute, die auf Facebook schaffen auch nur ein paar Stunden. Deine Pins auf Pinterest hingegen, haben eine Lebensdauer von mehreren Jahren, in der sich für dich Besucher auf Deine Webseite bringen.

5

Google indexiert auch die Inhalte von Pinterest. Gerade wenn Du online noch recht neu bist, wirst Du vermutlich noch wenig Reichweite über Google erzielen; das dauert einfach eine gewisse Zeit und wird dadurch erschwert, dass schon so viele das Thema Suchmaschinenoptimierung für Google stark verfolgen. Auf Pinterest hingegen ist die Anzahl derer, die ihre Inhalte strategisch optimieren signifikant kleiner, so dass es viel leichter ist, auf diesem Wege gefunden zu werden.

Mehr zum Thema Pinterest findest Du hier.

Schritt 4: Tools & Automationen einrichten

Nun haben wir über eine Menge Dinge gesprochen, die notwendig sind, um Dein Business erfolgreich online zu vermarkten. Diese wären weder zeitlich, noch inhaltlich umsetzbar, ohne dass Du Dir ein paar mehr oder wenige technische Hilfen an Bord holst.

Redaktionsplan

Du wirst eine Menge Inhalte erstellen müssen, um Blog, Newsletter und Social Media regelmäßig befüllen zu können. Hinzu kommt noch, dass Du Deinen Content dafür nutzen willst, Dich beim Verkauf Deiner Produkte und Angebote zu unterstützen. Dies gelingt Dir besonders leicht, wenn Deine Inhalte aufeinander aufbauen und den Kunden auf den Kauf „vorbereiten“.

Um das zu erreichen ist Planung unerläßlich und hier kommt der Redaktionsplan ins Spiel. Darin willst Du genau festhalten, wann Du was vermarkten bzw. verkaufen willst und welche Inhalte Du wann veröffentlichst. Dies ist die eigentliche Arbeit. Wenn Dein Redaktionsplan einmal steht, ist die Umsetzung dann viel einfacher und schneller möglich.

Technik

Das Thema Technik ist oft die größte Hürde, warum meine Kunden nicht schon viel eher mit dem Online-Marketing begonnen haben. Absolut nachvollziehbar, denn es dauert eine ganze Zeit, bis man alles selber kann.

Das jedoch ist gar nicht in jedem Fall erforderlich. Je nachdem, wie technikaffin Du bist und groß Dein Budget ist, kannst Du manche Dinge einfach auslagern und einfach jemanden dafür bezahlen, der das besser kann, als Du.

In jedem Fall solltest Du Dir jedoch zeigen lassen, wie die technische Komponente funktioniert, dass es einfach alleine zu versuchen. Wenn Du einmal verstanden hast, auf welche Elemente es ankommt, wird es kein Problem mehr sein, zu entscheiden, was Du alleine umsetzt und wofür Du Dir Hilfe holst.

Tools & Automationen

Gott sei Dank gibt es viele nützliche elektronische Helfer, die Dir Dein Online-Marketing erleichtern. Besonders eingehen möchte ich heute auf die Email-Marketing-Systeme und die Tools, mit denen Du Deine Social Media Posts planen kannst.

Email-Marketing

Du brauchst ein Tool in dem Du Deine Email-Adressen sammelst und Deine regelmäßigen Newsletter verschickst. Da dies ein zumindest halb-automatisierter Prozess ist, der bestimmten Datenschutzrichtlinien unterliegt, darfst Du Deine Email-Adressen nicht einfach privat speichern und Newsletter über Dein privates Email-Programm versenden.

Folgende Dinge solltest Du bei der Auswahl Deines Anbieters beachten:

5

Es gibt listen- und tagbasierte Email-Marketing-Systeme. In listenbasierten Systemen, wie z.B. MailChimp legst Du für jede Marketingaktion eine neue Liste an; tagbasierte Systeme (wie z.B. ActiveCampaign) arbeiten mit nur einer Liste und vergeben für jeden Kontakt Schlagworte (Tags), je nach Marketingaktion. Generell sind tagbasierte Systeme flexibler. Für den Anfang reicht aber auch ein listenbasiertes System völlig aus.

5

Viele Email-Marketing-Systeme kommen aus den USA; Europa hat jedoch in der Regel deutlich strengere Datenschutzrichtlinien, denen nicht jedes amerikanische System unterliegt. Mache Dich daher unbedingt vorher schlau, welche Regelungen Du beachten musst, und ob das von Dir präferierte System diese erfüllt.

Social-Media-Planung

Mein Lieblingstool, mit dem ich meine Social-Media Inhalte plane heißt Recurpost. Der Vorteil dabei ist, dass ich Bibliotheken mit Inhalten anlegen kann und diese auch mehrfach verwenden. Eine wahnsinnige Zeitersparnis verglichen mit den Planungstools, wo ich jeden Beitrag neu erstellen muss. Dazu ist es auch noch kostenlos.

Da ich mit Recurpost allerdings leider Instagram nicht vorausplanen kann, nutze ich hier ergänzend noch Hootsuite. Hinzu kommt mein Lieblingsplanungtool für Pinterest: BoardBooster, das mir fast die komplette Arbeit mit Pinterest abnimmt. 

Bei der Auswahl Deiner Tools für die Social-Media-Planung solltest Du beachten:

5

In einigen Plattformen, wie z.B. Facebook kannst Du direkt im System Deine Beiträge planen. Wenn Du bislang nur eine Plattform nutzt, kannst Du Dir das also erstmal sparen.

5

Einige Tools sind kostenlos, andere nicht. Aber selbst die kostenpflichtigen bieten Dir in der Regel die Möglichkeit, sie für eine Weile zu testen. Mache davon unbedingt Gebrauch, denn nicht jeder kommt mit jeder Plattform gleich zu zurecht.

Team & Prozesse

Der letzte Punkt betrifft all diejenigen unter uns, die nicht mehr alles alleine machen. Aus meiner Erfahrung sind die Ergebnisse oft nur so gut, wie auch die Zusammenarbeit funktioniert. Um die jedoch so gut wie möglich zu gestalten, sind durchdachte Prozesse die Voraussetzung.

Gleiches gilt übrigens auch für die Entscheidung, was Du abgeben willst und kannst. Sich keine Hilfe zu holen, weil „niemand die Sachen so gut macht wie ich“ ist leider selten ein guter Weg.

Nun zu Dir. Erzähle mir in den Kommentaren, wo stehst Du mit Deinem Online-Marketing? Gibt es aktuell eine Hürde, die Du noch nicht überwunden hast? Oder offene Fragen?

Newsletter

Wöchentliche Tipps & Tricks für mehr Bekanntheit, Leser und Kunden.

In meinem Newsletter zeige ich Dir, wie Du genau die Blog-Artikel schreibst, die in Google auf Seite 1 landen, in Pinterest großartige Reichweite erzielen und Dir genau die richtigen Leser bringen. Nämlich die, die später zu Kunden werden!

Das könnte Dich auch interessieren

Deine ersten 1.000 Follower auf Pinterest bekommen – so geht’s

Deine ersten 1.000 Follower auf Pinterest bekommen - so geht’s Alina Du machst Dir Sorgen, weil Du noch (zu) wenige Follower auf Pinterest hast? Auf Pinterest geht es in erster Linie darum, Traffic für die Webseite zu gewinnen. Aber eben nicht nur. Oder anders...

Pinterest: diese Überschriften werden besonders oft geklickt

Pinterest: diese Überschriften werden besonders oft geklickt Alina Wenngleich Dich natürlich auch Reichweite auf Pinterest langfristig weiterbringt, ist Dein vorrangiges Ziel sicher, Klicks zu erzielen und dadurch Blog-Leser und Webseiten-Besucher zu gewinnen. Doch...

Pinterest-Strategie: Hast Du diese Dinge bereits ausprobiert?

Pinterest-Strategie: Hast Du diese Dinge bereits ausprobiert? Alina Bist Du auch noch auf der Suche nach der perfekten Pinterest-Strategie? Dieser einen Anleitung, die Dir GENAU sagt, was Du wann und wie tun musst?   Dann muss ich Dich leider enttäuschen. Die gibt es...