12 effektive Tipps, mehr neue Kunden zu finden

12 effektive Tipps, mehr neue Kunden zu finden

12 effektive Tipps, mehr neue Kunden zu gewinnen

Als ich damit begann, mein Business aufzubauen, was ich begeistert von den unzähligen Berichten, die ich im Internet zum Thema „Mehr Kunden finden mit Leichtigkeit“ las. Das klang alles so simpel und einfach.

Doch in der Realität passierte: nichts.

 

Niemand stand Schlange und wartete nur darauf mit mir zu arbeiten.

Ich musste also scheinbar doch ein wenig mehr tun, als meine Webseite aufbauen und 2-3 Blog-Artikel verfassen. Also legt ich los und langsam aber sicher stiegen Besucherzahlen und Anfragen.

 

Hier sind meine 12 besten Tipps, wie Du neue Kunden findest:

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1 ⎮ Beteilige Dich aktiv in passenden Facebook-Gruppen

Während ich jedem zustimme, der sagt, Facebook-Seiten sind „tot“, gilt dies keineswegs für die Gruppen. Ganz im Gegenteil: während Du Deine eigene Präsenz mit Deiner Seite mittlerweile wirklich mühsam aufbauen musst, stehen Dir unendlich viele Gruppen zur Verfügung. Es muss nichtmal eine eigene dabei sein.

Wichtig ist nur: Du solltest Deinen Wunschkunden in den Gruppen finden und es sollte irgendeine Art von Aktivität in der Gruppe vorhanden sein.

Und dann promote nicht plump Deine Angebote, sondern hilf den Personen in den Gruppen. Beantworte Fragen. Gib Tipps. Teile Erfahrungen. Und das wars im Grunde genommen schon.

Deine Expertise und Hilfsbereitschaft wird auffallen (und zwar nicht nur denjenigen, die die Frage gestellt haben, sondern auch anderen Gruppenmitgliedern). Und schwups landen die ersten auf Deinem Profil (welches natürlich einen direkten Link zu Deiner Webseite enthält!), sprechen Dich via PN an usw.

Facebook-Gruppen sind nichts anderes als 24/7 Netzwerkveranstaltungen und funktionieren genauso zuverlässig und gut. Wenn Du bereit bist, etwas dafür zu tun:

Tipp: Suche Dir 3-5 aktive Facebook-Gruppen aus, in denen Du Deinen Wunschkunden findest. Investiere jeden Tag rund 30 Minuten in diesen Gruppen. Beantworte Fragen, gib Tipps und sei so hilfreich, wie Du nur kannst.

 

⎮ Schreibe Blog-Artikel (und zwar solche, nach denen Dein Wunschkunde sucht)

Ja, Bloggen ist viel Arbeit. Und ja, zu Beginn ist es viel Arbeit, von der vermeintlich NIEMAND Notiz nimmt, was es nicht gerade einfach macht, dranzubleiben.

Trotzdem lohnt es sich.

Meine Einstellung zum Bloggen hat sich schlagartig geändert, als ich eine Sache endlich verinnerlicht habe:

Jeder Blog-Artikel ist eine kleine Arbeitsprobe von Dir. Jeder Artikel ist eine weitere Chance, potenziellen Kunden zu zeigen, was Du kannst und wie Du arbeitest. Jeder weitere Artikel bringt Dir zusätzliche Besucher auf die Webseite (= weitere potenzielle Kunden) und macht Deine Seite interessanter für Google.

Damit diese Rechnung auch wirklich aufgeht, solltest jedoch eine Sache beachten: Schreibe Artikel, nach denen Dein Wunschkunde auch wirklich sucht. Solche, die ihn inspirieren. Die ihm helfen, ein Problem zu lösen. Zeige ihm Beispiele, an denen er sich orientieren kann und unterhalte ihn.

 

⎮ Schaffe ein tolles Erlebnis für bestehende Kunden (was dir sicher mehr Empfehlungen bringt)

Du willst unbedingt dafür sorgen, dass die Zusammenarbeit mit Dir für Deine Kunden so angenehm wie möglich ist. Dies erreichst Du z.B. durch einen gut laufenden Prozess oder einen besonderen Service, der Deinen Kunden besonders gut weiterhilft.

Ich z.B. unterstütze meine Kunden zwischen den Beratungen unlimitiert via Email. Das bedeutet natürlich mehr Arbeit für mich; für meine Kunden bedeutet das aber: sie haben immer eine Möglichkeit mich nach meiner Meinungen oder einem Feedback zu fragen. So bleiben sie nie „hängen“ und kommen schneller und besser voran.

Sie merken, dass ich nicht einfach vorgegeben Inhalte „abarbeite“, sondern dass mir wirklich persönlich etwas an ihrem Erfolg liegt und ich wirkliche Hilfestellung gebe.

Das Feedback, was ich dadurch bekomme, freut mich natürlich. Wichtiger ist aber folgendes: ein zufriedener Kunde empfiehlt Dich gerne weiter und bringt Dir so weitere Kunden.

 

⎮ Baue Dir eine aktive Social-Media Präsenz auf 

Social Media hilft Dir dabei, Vertrauen aufzubauen und Deine Reichweite zu steigern. Du kommst dort leicht mit potenziellen Kunden ins Gespräch und kannst gleichzeitig die Person hinter Deinem Business (nämlich Dich) präsentieren und so mehr von Deiner Persönlichkeit zeigen, als das vielleicht auf Deinem Blog möglich ist.

Erlaube potenziellen Kunden, hinter Deine Kulissen zu blicken. Zeige ihnen Beispiele Deiner Arbeit. Suche das Gespräch. All das hilft Dir dabei, genau das Vertrauen aufzubauen, was nötig ist, damit Deine Follower mit Dir arbeiten wollen.

 

⎮ Hake nach, wenn ein potenzieller Kunde doch nicht kauft

Wir alle haben vermutlich Kunden, die zuerst anfragen, dann aber nie wieder etwas von sich hören lassen. Fasse in diesen Fällen unbedingt nach und versuche, mit dieser Person ins Gespräch zu kommen.

Wer weiß, vielleicht ist ihr nur etwas dazwischen gekommen und sie kauft nun doch noch. Und selbst wenn nicht, ist es eine gute Gelegenheit herauszufinden, warum sie nicht gekauft hat. Meistens wird es an Dingen liegen, die Du ohnehin nicht beeinflussen kannst; doch eventuell bekommst Du so auch wertvolles Feedback zu Deinen Angeboten.

Meine Erkenntnis: meist lernt man am meisten von den Kunden, die nicht gebucht haben.

 

⎮ Sprich regelmäßig „alte“ Kunden an

Einem ehemaligen Kunden, der Deine Leistungen ja bereits kennt und entsprechend zufrieden war, verkaufst Du viel leichter etwas, als jemand komplett neuem. Nutze das und biete auch Deinen „alten“ Kunden Deine Hilfe in Form von entsprechenden Beratungen / Produkten an.

Manchmal braucht es nur einen kleinen Hinweis und ein alter Kunden ist sofort bereit Dein neues Angebot zu kaufen.

Mein Tipp: überlege Dir immer ein „Anschluss-Produkt“, das Du Deinem Kunden am Ende Eurer Zusammenarbeit anbieten willst. Dies kann eine weitere Begleiten, aber auch ein gänzlich anderes Angebot sein, welches Dein Kunden gut gebrauchen kann. Du hast gute Chancen, dass ein zufriedener Kunde nochmal kauft und so viel leichter neue Umsätze generiert, als Du es mit neuen Kunden jemals könntest.

7 Nutze Facebook-Ads.

Facebook-Ads sind – falsch angewendet – sicher das größte potenzielle Geldgrab der Gegenwart. Richtig genutzt, sind sie jedoch eine großartige Möglichkeit, neue Interessenten auf Dich und Deine Angebote aufmerksam zu machen.

 

Wichtig ist dabei:

Zuerst muss Deine Basis stimmen. Du musst genau wissen, wer Dein Wunschkunde ist und wie Du ihn ansprechen musst, damit er auf Deine Angebote aufmerksam wird. Denn nur wenn Du das weißt, bist Du in der Lage, Zielgruppe und Inhalte Deiner Anzeigen so zu präzisieren, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen wird.

 

8 Fokussiere Dich auf Aufbau und Management deiner Email-Liste 

Deine Email-Liste ist die moderne Version einer Kundenkartei. Sie ist, neben Dir und Deinem Wissen, das, was den wahren Wert Deines Business ausmacht. Dabei gilt: je größer Deine Liste und je höher der Prozentsatz potenzieller Kunden, desto mehr Umsatz wirst Du machen und je mehr ist Dein Business wert.

Und weil das so ist, kannst Du gar nicht früh genug damit beginnen, Deine Email-Liste aufzubauen und zu managen (= mit Deinen Abonnenten in regelmäßigem Kontakt bleiben).

Nicht jeder Deiner Abonnenten wird „von alleine“ regelmäßig Deine Webseite checken, oder Deine Social Media-Kanäle besuchen. Das Gegenteil ist wohl eher der Fall. Hinzu kommt, dass Algorithmus-Änderungen auf Social Media bedeuten können, dass Dir der direkte Draht zu den Follower gekappt wird.

All das passiert Dir bei Deiner Email-Liste nicht. Hier kannst Du jederzeit in Kontakt bleiben. Hilfreiche Inhalte teilen. Abonnenten hinter die Kulissen blicken lassen und auf Deine Angebote und Produkte hinweisen.

 

9 Schreibe Gastartikel auf anderen Seiten 

Gastartikel erlauben es Dir, Deine Expertise einem neuen Publikum zu zeigen, das im Zweifel größer ist, als Dein eigenes. Dies bringt Dir neue Besucher auf Deine Webseite und damit auch neue potenzielle Kunden.

Überlege Dir also, welche Blogger eine Zielgruppe haben, die auch an Deinen Inhalten interessiert sein könnte und schick ihnen eine kurze Email mit Themenvorschlägen. Seid ihr Euch einig, erstelle einen grandiosen Artikel zum Thema und bitte den Blogger, Dich und Deine Webseite unter dem Artikel zu verlinken, damit die neuen Leser Dich auch finden können.

 

10 Optimiere Deine Inhalte für Google und Co. 

Das Internet ist voll von potenziellen Kunden – sie müssen Dich nur finden. Und genau an dieser Stelle kommt SEO ins Spiel.

Damit sie Dich finden können, musst Du jedoch zuerst wissen, wonach sie überhaupt suchen. Denn die Suchbegriffe, die Deine Wunschkunden bei Google eingeben, sind genau die Keywords für die Du möglichst hilfreiche Artikel verfassen willst.

Die Suchmaschine macht nämlich im Grunde genommen nur folgendes: Sie zeigt dem suchenden die bestmögliche Antwort auf seine Frage/Eingabe. Ist Dein Artikel dabei, regnet es Besucher. Und das alles gratis und für „ein wenig“ Recherche und Optimierung. Ein echt guter Deal, wenn Du mich fragst.

Mehr zum Thema findest Du hier:

 

11 Fokussiere Dich auf eine (möglichst kleine) Nische

Die Erfahrungen vieler erfolgreicher Online-Unternehmer zeigen es: je kleiner Deine Nische zu Beginn Deiner Selbstständigkeit ist, desto leichter ist es, als Experte wahrgenommen zu werden und Kunden zu gewinnen.

Es ist quasi die Abkürzung zum Erfolg. Daher: traue Dich unbedingt, Deine Nische möglichst klein zu wählen und in allem, was Du tust, möglichst spezifisch zu sein. Sei also z.B. nich ein Anwalt für jeden, sondern Anwalt für Solopreneure. Biete keine Social Media-Beratung an, sondern Pinterest-Beratung usw.

Mehr zum Thema Nische finden:

 

12 Veranstalte Webinare

Webinare sind eine tolle Möglichkeit, Dich mit Deinen Lesern auszutauschen, ihnen etwas zu einem bestimmten Thema zu erklären und ihre Fragen zu beantworten. Potenzielle Kunden bekommen so einen Einblick in Deine Expertise und Arbeitsweise und können sich so ein Bild davon machen, wie es wohl sein wird, mit Dir zu arbeiten.

Gefällt ihnen, was sie bekommen, steigen Deine Chancen deutlich, dass sie auch bei Dir kaufen werden.

 

Ich bin überzeugt davon, wenn Du nur 3 dieser Strategien wirklich mit Nachdruck verfolgst, wirst Du mehr und neue Kunden gewinnen. Wähle die 3-4 Ideen aus, die für Dich die vielversprechendsten sind und leg los. Und – ganz wichtig – bleib dann auch dabei und tue jeden Tag etwas dafür, die Strategie umzusetzen.

Wie gewinnst Du neue Kunden? Hast Du andere Methoden? Was funktioniert besonders gut für Dich? Was vielleicht gar nicht?

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Nische finden: Vergiss die Konkurrenz – so kreierst Du Deine eigene Nische

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Vergiss die Konkurrenz – so kreierst Du Deine eigene Nische

Eine der größten Herausforderungen für angehende Blogger und Online-Unternehmen ist sicher das hier: die eigene Nische finden.

Eng soll sie sein, aber nicht zu eng. Klar abgegrenzt soll sie sein, Dir aber dennoch genug Raum für kreative Entfaltung lassen. Klingt alles wahnsinnig logisch und doch ist es in der Umsetzung total schwierig. Gerade, wenn Du ganz am Anfang stehst.

Und das blöde ist: Ich werde Dir hier auch nicht wirklich etwas anderes dazu erzählen, denn all diese Punkte sind absolut korrekt. Es stimmt, dass Du Dich fokussieren musst und dass Du Dich so zu Beginn viel leichter tust, erste Kunden zu gewinnen.

Was aber leider viel zu wenige sagen (oder zugeben), ist, dass es gar nicht einfach ist, die eigene Nische zu finden. Und eigentlich geht es auch gar nicht ums Finden, sondern vielmehr ums Gestalten.

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Nische finden vs. Nische kreieren

Denn Du bist ja kein Unternehmer (geworden), um Dir den Hut von jemand anderem aufzusetzen. Sondern, um Deinen eigenen Hut zu kreieren. Und genauso verhält es sich auch mit Deiner Nische.

Wenngleich Du vermutlich nicht das Rad neu erfinden wirst (oder die Glühbirne, das iPhone und ähnliche weltverändernde Dinge), kann und soll es nicht Dein Anspruch als Selbstständiger sein, eine Kopie von etwas zu sein, dass es schon gibt. Vielmehr bist Du ein Original und genau das willst Du auch für Dein Business.

 

Einzigartigkeit hat keine Konkurrenz

Hinzu kommt: wenn Du einzigartig bist, hast Du damit die Konkurrenz komplett ausgeschaltet. Das, was Deine Kunden bei Dir bekommen, gibt es nirgendwo sonst.

Und dabei ist Einzigartigkeit oft leichter zu „bekommen“, als gedacht. Du musst nichts revolutionär anderes tun oder anbieten. Bereits Kleinigkeiten, die Dich von anderen abheben, sorgen dafür, dass Du als „besonders“ wahrgenommen wird.

Dies kann Deine Art sein, Dein Prozess, Details Deines Angebots usw.. BereitsKleinigkeiten sind da womöglich entscheidend und machen den besonderen Unterschied aus.

 

Nehmen wir die vielen Berater und Coaches als Beispiel:

Ich bin da ja keine Ausnahme. Jeder Berater oder Coach ist inhaltlich ersetzbar. Das reine Wissen ist nicht das, was jemanden bzw. seine Beratung ausmacht oder abhebt. WIE es jemand vermittelt, ist entscheidend. Hier spielen Erfahrung, Fokus, Empathie und noch viele weitere Faktoren eine Rolle, die letztlich dafür sorgen, dass kein Berater wie der nächste ist.

 

Fokussiere Dich auf Dich

Und da sind wir auch gleich schon beim ersten (und vermutlich wichtigsten) Tipp. Richte unbedingt zuerst den Blick nach innen, bevor Du Dir das Drumherum ansiehst.

Denn mit der Konkurrenz ist es ein wenig so, wie mit einem schlimmen Unfall. Du möchtest eigentlich gar nicht hinsehen, schaffst es aber gleichzeitig nicht, wegzusehen.

Doch zu sehr auf die anderen zu gucken, führt letztlich nur dazu, dass Du Dich (unbewusst) beeinflussen lässt. Dinge übernimmst, die Dir gefallen. Und fremde, statt eigener Ideen umsetzt.

Und ganz unbewusst verlierst Du dabei den Blick auf das Wesentliche: nämlich Dich. Und das, obwohl Du als Selbstständiger DAS entscheidende Kriterium in Deinem Business bist.

Das ist unterm Strich nicht nur blöd, sondern auch gefährlich. Denn nur, wenn Du Dich wirklich auf das konzentrierst, was DU willst, wird es „Dein“ Business sein und wirklich zu Dir passen.

 

Nutze Deine Stärken

Beginnen willst Du also immer mit einer Inventur Deiner Stärken, Fähigkeiten, Erfahrungen und Vorlieben. Was kannst Du? Worin bist Du gut? Bei welchen Themen bitten Dich Deine Freunde um Rat? Und was macht Dir so viel Freude, dass Du es am liebsten jeden Tag tun würdest?

Du kannst Dir sicher sein: eine Kombination dieser Dinge wird Deine perfekte Business-Idee und damit auch Nische sein.

Wie genau Du auf Deiner Suche Schritt-für-Schritt vorgehst – gespickt mit jeder Menge Beispiele – habe ich übrigens in diesem genau erklärt. Dazu gibt es ein Arbeitsblatt, das Dich in Deinen Überlegungen unterstützt.

Finde Deine Nachfrage

Daher willst Du Dich auch nicht „einfach“ auf ein Thema stürzen, das Dir gefällt und für das Du Dich interessierst. Das soll natürlich auch vorhanden sein, aber als alleiniges Kriterium ist das zu wenig.

Denn nur weil es Dir gefällt und Du glaubst, dass „die Menschen“ dieses Angebot brauchen, bedeutet das nicht, dass sie es auch wollen. Dies ist aber die Voraussetzung für ein erfolgreiches Business. Nur, wenn es eine solide Nachfrage für Deine Angebote gibt, kannst Du ein erfolgreiches Business mit diesem Thema aufbauen.

Wissen solltest Du folgendes:

 

VErsprich ihnen, was sie wollen und gib ihnen, was sie brauchen

Das, was die Leute wollen und das was sie brauchen ist nicht immer dasselbe. Doch nur, wenn Du ihnen gibst, was sie wollen, werden sie auch kaufen.

Beispiel: fast alle meine Kunden sind auf der Suche nach Tipps & Tricks für mehr Reichweite auf Social Media. Denn sie wollen ja ihr Business erfolgreich vermarkten. Was sie oft nicht sehen ist, dass die Basis ihres Business noch nicht ganz rund ist und/oder es für sie erfolgsversprechender ist, sich erstmal auf organisches Wachstum über die Suchmaschinen zu konzentrieren, bevor sie sich in die sozialen Medien stürzen. Dies lernen sie jedoch in meinem Coaching und sind im Nachhinein froh darüber.

 

Kenne Deine (zukünftigen) Kunden

Zu glauben, dass es eine Nachfrage für etwas gibt, ist ein guter Startpunkt. Doch das alleine reicht nicht. Um sicherzugehen, musst Du es wissen. Und das wiederum bedeutet, dass Du Deine zukünftigen Kunden und ihre Sorgen, Fragen, Hürden und Wünsche kennen musst.

Das ist natürlich – gerade zu Beginn – wieder leichter als gesagt. Aber die solide Grundlagenarbeit ist das, was darüber entscheidet, ob Du den richtigen Weg einschlägst und gezielt die richtigen Dinge tust. Oder ob Du einfach auf gut Glück losläufst und darauf hoffst, dass es klappt.

Daher „zwinge“ ich auch jeden meiner Kunden zu einer gewissen Menge an Grundlagenarbeit (i.e. Wunschkundenrecherche). Denn auch wenn das eine nervige und ausgesprochen mühsame Arbeit ist – sie lohnt sich nicht nur, sondern zahlt sich mit der Zeit mehr als aus.

 

Glaube an Dich, egal was andere sagen

Wir selber sind ja leider unsere größten Kritiker und neigen leider viel zu oft dazu, manche Dinge gar nicht zu beginnen (oder nur mit angezogener Handbremse anzugehen), obwohl wir es eigentlich gerne tun würden. Und im Zweifel auch wissen, dass es der richtige Schritt wäre.

Das Webinar, vor dem Du Dich vielleicht noch drückst. Oder das schon „lange geplante“ Facebook-live. Oder eine komplett andere Idee.

Statt es einfach mal zu versuchen, lassen wir es lieber bleiben. Ich bin da auch nicht immer sicher vor. Habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass mein Bauch in der Regel sehr genau weiß, was richtig ist und dass es den Versuch immer wert ist.

Daher habe ich z.B. auch meine Webinar-Serie einfach gestartet und zwar so, wie ich sie haben wollte. Ohne nervigen „Du bist heute hier, weil“-Teil und nicht als Verkaufsveranstaltung. Und das entgegen jeder Empfehlung, die mir alle sagen wollten, dass so eine Serie zu viel Arbeit sei und niemand kaufen würde ohne Verkaufsteil und 5 Folgemails.

Du ahnst schon, was nun kommt: natürlich habe ich seitdem mehr Kunden gewonnen, als davor und die Webinare kommen bestens an, obwohl ich nichtmal Werbung dafür mache…

Warum? Weil es zu mir passt und weil es für mich ein wunderbares Tool ist, um potenziellen Kunden zu zeigen, wie ich arbeite. Und vielleicht auch, weil ich einfach mal etwas anders mache, als die meisten.

Daher: glaube an Dich und Deine Ideen und gib jeder davon die Chance, die sie verdient. Probiere aus, was zu Dir passt. Aufhören kannst Du immer noch, wenn es nicht so läuft, wie Du es Dir wünschst.

 

Bleibe up to date

Denn unterm Strich ist nichts für die Ewigkeit. Du wirst Dich verändern. Der Markt wird sich verändern. Und auch Dein Business wird sich verändern.

Dies ist eine ganz natürliche Sache. Arbeitest Du zu Beginn vielleicht ausschließlich mit Anfängern in Deiner Nische, wird irgendwann der Moment kommen, wo Du auch fortgeschrittnere Kunden anstrebst. Warum solltest Du auch die zufriedenen Kunden nun nicht mehr bedienen? Das sind doch diejenigen, die Du viel leichter zu weiteren Käufen bewegen kannst.

Daher willst Du immer up to date und offen für Neuerungen bleiben. Welche neuen Trends gibt es in Deiner Nische, die Dir vielleicht ein neues Feld eröffnen könnten? Welche neuen/anderen Dinge kannst Du anbieten? Was kannst Du neu hinzulernen, was Dein Business voranbringt?

Die Möglichkeiten sind unendlich.

 

Wenn es eine Sache gibt, die Du hoffentlich aus diesem Post mitnehmen kannst, dann die: Unternehmer zu sein bedeutet immer auch, etwas neues schaffen zu wollen. Neue Wege zu erschließen statt alten zu folgen. Dein Ding zu machen.

Und genau aus dem Grunde, geht es auch vielmehr darum, Deine eigene Nische zu erschaffen. Diese kleine „Sache“ zu finden, die Dein Business von den vielen anderen da draußen abhebt.

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12 Dinge, die ich im ersten Jahr als Selbstständige gelernt habe

12 Dinge, die ich im ersten Jahr als Selbstständige gelernt habe

12 Dinge, die ich im ersten Jahr als Selbstständige gelernt habe

Die Selbstständigkeit ist einer der größten, aufregendsten und gleichzeitig größten Abenteuer, in das ich mich in meinem Leben gestürzt habe. Selten habe ich eine solch steile Lernkurve gehabt, so viele tolle neue Leute getroffen und so viel Spaß gehabt.

Dabei hat zu Beginn noch wenig wirklich gut funktioniert. Ich habe diverse Umwege gebraucht, bis meine Nische passte. Eine Weile gebraucht, bis ich meine Stimme gefunden hatte. Habe mich mit dem Bloggen schwer getan und es dann doch so richtig lieben gelernt. Ein gut geölter Motor läuft eindeutig runder. Und doch hat sich jeder einzelne Schritt – auch wenn er in die falsche Richtung ging – absolut gelohnt.

Um Dir den Einstieg ein wenig zu erleichtern, habe ich mich einmal hingesetzt und Dir die 12 wichtigsten Dinge, die ich im ersten Jahr als Selbstständige gelernt habe, aufgeschrieben.

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1 | Leidenschaft alleine ist nicht genug

Natürlich ist es wichtig, mit großer Leidenschaft (und vielleicht auch einem ordentlichen Quäntchen Idealismus) ins Abenteuer Selbstständigkeit zu starten. Es gibt so viel zu erledigen und zu lernen, dass Du einfach mit ganzem Herzen dabei sein musst, um das mitzubringen, was es braucht, um durchzuhalten.

Doch Enthusiasmus alleine bringt leider keinen Erfolg. Erst als ich begonnen habe, das ganze Unternehmen hier strategisch anzugehen und mir auch die mühsamen Fragen zu stellen, begann mein Business zu wachsen.

Heute kann ich mit Gewissheit sagen: Es gibt weder die magische Pille, noch die ultimative Strategie, mit deren Hilfe alles ganz einfach ist und die Dich über Nacht erfolgreich machen. Jeder, der etwas anderes behauptet, lügt Dir ins Gesicht.

Was es stattdessen braucht, sind solide Grundlagen, harte Arbeit und den Mut, die Dinge so lange zu testen, bis sie funktionieren und zu Dir und Deinem Business passen. (Und das ist genauso unglamourös, wie es klingt ;-))

 

2 | 4 Augen sehen mehr als 2

Es gibt 2 Entscheidungen, die ich getroffen habe, die ganz sicher den größten Einfluss darauf hatten, dass sich mein Business in die richtige Richtung entwickelt.

  • Einen Business-Coach zu engagieren und
  • Meine Mastermind-Gruppe

 

Stell es Dir ein wenig so vor, als sei ich vorher Fahrrad gefahren und dann in einen Porsche umgestiegen. Auch mit dem Fahrrad hätte ich vermutlich mein Ziel erreicht. Doch es wäre unglaublich viel mühsamer gewesen und hätte wesentlich länger gedauert.

Porsche fahren, hingegen, macht einfach unfassbar viel Spaß und bringt einen richtig schnell von A nach B.

Genauso lief es in meinem Business. Ich hatte plötzlich jemanden an der Seite, der mir erforderliches Wissen beigebracht hat. Von dem ich Feedback bekam, Mit dem ich meine Ideen diskutieren konnte und der ein offenes Ohr für mich hatte, wenn irgendwo der Wurm drin war.

Ein Game-Changer. Auf ganzer Linie!

 

3 | Originalität schlägt Wettbewerb

Einzigartige Ideen haben keinen Wettbewerb. Heb Dich von Deinen Mitbewerbern ab. Z.B. durch Deine Art zu arbeiten, Deine Kommunikation, Deine Kundenbeziehungen, Deine Angebote oder oder oder.

Anders ausgedrückt: Drücke Deinem Business Deinen Stempel auf und mache die Dinge genau so, wie Du es für richtig hältst.

Ich biete z.B. im Rahmen meiner Beratung unlimitierten Email-Support für die Dauer der Zusammenarbeit an, was – zumindest soweit ich weiß – kein Mitbewerber tut. Viele haben mir davon abgeraten. Das sei unglaublich viel Arbeit und das Risiko, dass es „ausgenutzt“ werde, sei zu groß.

Für mich hingegen ist es ein unverzichtbarer Teil meiner Beratung, an den ich uneingeschränkt glaube. Meine Beratungsleistung liegt nur zu einem kleinen Teil in der Vermittlung von Wissen. Meine Leistung besteht darin, meinen Kunden zu zeigen, wie sie dieses Wissen für sich anwenden. Also in der Umsetzung.

Und natürlich kommt es da zu Fragen. Woher soll ein Einsteiger auch wissen, ob der Text nun gut geschrieben ist, oder ob der dieses und jenes gut umgesetzt hat?

Genau – gar nicht.

Will ich also, dass meine Kunden Erfolg haben, muss ich ihnen die Unterstützung da geben, wo sie sie brauchen. Für mich bedeutet das auch, dass ich sie nicht „unterwegs“ stehen lasse, sondern ihre Fragen beantworte und ihnen Feedback gebe. Nur so, finde ich, kann ich sicherstellen, dass sie die versprochenen Ergebnisse auch erzielen.

 

4 | Baue Dein Business auf Deinen Werten auf

Wie Du ja vielleicht weißt, hatte ich vor meiner Selbstständigkeit einen wirklich gut bezahlten Job in einer Bank. Und damit Status und Geld. All das habe ich für das Abenteuer Selbstständigkeit aufgegeben.

Ich werde oft gefragt, ob ich das nicht vermisse.

Und es macht mich froh und glücklich, dass ich sagen kann: Kein Stück – ganz im Gegenteil! Denn Status ist nichts, was ich wirklich erstrebenswert finde. Und auch, wenn ich finanziell lange noch nicht wieder da bin, wo ich einmal war, zahle ich diesen „Preis“ gerne für die Freiheit, die ich heute habe. Die ist mir so so viel mehr wert!

Über die Tatsache, dass viele mich für verrückt halten und das, was ich heute tue, belächeln, kann ich ganz entspannt lachen. Denn ich tue, was mir Spaß macht und Freude bereitet und zahle davon meine Miete – was will ich mehr?

Daher: strebe nicht an, was andere Dir diktieren. Wirkliche Zufriedenheit kannst Du eh nicht mit Geld kaufen, sondern findest sie dann, wenn Du im Einklang mit Deinen Werten bist.

 

5 | BloggEN ist entscheidend für Erfolg

Es gibt unfassbar viele Gründe, warum Bloggen entscheidend ist für Deinen Erfolg: Bloggen hilft Dir, Deine Arbeit zu präsentieren, Deine Kunden zu informieren. Es sorgt dafür, dass Besucher wiederkommen und Dich überhaupt erst finden. Es hilft Dir, eine Community aufzubauen und Dein Wissen zu teilen. Noch dazu ist es absolut flexibel in der Gestaltung. Du hasst Schreiben? Mach Videos (oder was auch immer)!

Ich habe selber lange gebraucht, bis ich die Bloggerei lieben gelernt habe. Ein Fehler, denn so habe ich viel Zeit in andere Dinge investiert, die ich besser in meinen Blog gesteckt hätte. Letztlich hat mich das vermutlich Besucher und Wachstum gekostet und ist damit DIE Sache, die ich heute anders machen würde, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte.

 

6 | Wenn Du liebst, was Du tust, wirst Du nie wieder arbeiten

Der Spruch mag ein alter Hut sein. Dennoch ist er wahr. Auch wenn das natürlich nicht immer und dauernd zutrifft (bei den Steuern z.B.), „erwische“ ich mich regelmäßig dabei, dass ich mehr tue, als ich mir für den Tag vorgenommen habe und ich dennoch nicht mal im Ansatz so gestresst bin, wie ich es als Angestellte war.

Es ist ein großes Geschenk für mich, dass ich arbeiten kann, wann, wie und wo ich will und oft vergeht die Zeit wie im Fluge. Besonders an den Tagen, an denen ich Coachings mit meinen Kunden habe.

7 | Fehler sind zwingend notwendig

Natürlich ist niemand davor gefeit, Fehler zu machen. Doch ich sehe das noch aus einem ganz anderen Winkel. Fehler und Irrwege sind die Abkürzung zum Erfolg. Durch nichts anderes lernst Du schneller und effektiver. Hab daher keine Angst vor Fehlern.

Die Selbstständigkeit ist ein großes Experiment und Abenteuer und nur, wenn Du den Mut hast, die Dinge einfach anzugehen, wirst Du herausfinden, was für Dich funktioniert und was nicht. Also gräm Dich nicht, wenn mal etwas nicht so funktioniert, wie Du gehofft hast. Lerne daraus und mach es anders/besser.

 

8 | Wer fragt, gewinnt

Die wenigsten Gelegenheiten fallen Dir einfach in den Schoß. Du musst sie vielmehr bewusst suchen und ansprechen. Seien das neue Kunden, Kooperation oder andere Dinge. Warte nicht passiv darauf, dass etwas passiert, sondern gehe die Dinge aktiv an. Auch wenn Dir das vielleicht Bauchweh bereitet.

 

9 | Probiere Möglichst viel aus

Zu Beginn meiner Selbstständigkeit dachte ich, ich bräuchte UNBEDINGT einen Online-Kurs. Und zwar so ein tolles Selbstlernding, was mir automatisiert jede Menge Kunden bringt. Was habe ich also gemacht? Einen erstellt und dann 2 Dinge festgestellt:

  • Online-Kurse sind unglaublich schwer zu vermarkten, wenn Dir dir Reichweite fehlt (und wer hat die schon als Einsteiger)
  • Bei Selbstlernkursen beschränkt sich der Kontakt mit Deinen Kunden auf technische Fragen. Ein inhaltlicher Austausch findet kaum statt. (Doch gerade den liebe ich an meiner Arbeit)

 

Ich könnte jetzt sagen das Projekt Online-Kurs war ein Flop. Doch ganz ehrlich: Die Erfahrungen die ich gesammelt habe, sind so viel wert, dass ich das so absolut nicht unterschreiben kann.

Ich weiß jetzt, was ich wirklich will und auch, wann so ein Kurs Sinn macht und wie ich ihn dann gestalten würde. Diese Erfahrung ist Gold wert und rechtfertigt das „Experiment“ allemal.

Und ich habe gelernt, dass es die Experimente sind, die mir die größten Aha-Erlebnisse bringen, weshalb ich weiterhin viel testen und ausprobieren werde.

 

10 | VErsprich wenig und liefere viel

Es ist immer besser, wenig zu versprechen und dann viel zu liefern, als andersrum. Sag keine Deadlines zu, die Du nicht halten kannst. Versprich keine 10 Blogartikel die Woche, wenn Du Dich bereits schwer tust, nur einen einzigen zu schreiben. Usw.

Überrasche Deine Kunden lieber positiv, indem sie eine für Freitag avisierte Antwort bereits Donnerstag erhalten. Indem der „kleine“ Leadmagnet zusätzliche Informationen erhält, über die der Leser sich freut. Etc.

 

11 | Eine Kopie ist nie so gut wie das Original

Sei ein Original und keine Kopie. Hab keine Scheu davor, Deine Meinung zu vertreten, auch wenn alle in Deiner Nische etwas anderes behaupten. Ecke an und mach Dir nichts draus, wenn einigen das nicht gefällt.

Wer erfolgreich im Business sein will, muss sich zeigen. Ein Punkt, der mich zu Beginn große Überwindung gekostet hat. Doch ich habe eingesehen, dass es nicht nur nicht anders geht. Sonders dass ich Öffentlichkeit brauche, um erfolgreich zu sein.

Heute ist es mir egal, wenn ehemaligen Kollegen denke, ich bin verrückt geworden. Sollen sie doch. Wenn ich dadurch nur einen begeisterten Leser mehr gewinne, ist es das 3x wert!

 

12 | ERfolg braucht zeit

Die Mitbewerber, die scheinbar so plötzlich und über Nacht die Reichweite gewinnen, nach der Du Dich sehnst, haben oft bereits Jahre im Business hinter sich, in denen sie selber vom Erfolg geträumt haben. Auch sie mussten die Arbeit investieren und geduldig auf den Erfolg warten.

Denn leider gibt es diesen nur in wenigen Ausnahmefällen über Nacht. Viel häufiger ist Erfolg das Resultat von vielen kleinen Schritten in die richtige Richtung, die erst in der Summe einen Sinn ergeben.

 

Welche Erfahrungen konntest Du aus Deinem ersten Jahr mitnehmen? Was würdest Du heute anders machen, wenn Du nochmal starten würdest?

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In 6 Schritten die perfekte Geschäftsidee finden und prüfen

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gratis webinar-replay

In 6 Schritten die perfekte Geschäftsidee finden und prüfen

Diese zweite Episode der Webinar-Reihe “Smart Business Start” befasst sich mit dem Thema “Geschäftsidee finden”.

Darin zeige ich Dir, wie Du in 6 Schritten eine tolle Geschäftsidee aus Deinen Talenten und Vorlieben findest und wie Du prüfst, ob sich mit Deiner Idee wirklich ein erfolgreiches Business aufbauen lässt. Dazu bekommst Du ein begleitendes Arbeitsblatt. Außerdem gebe ich Dir 3 Übungen an die Hand, die mir damals sehr dabei geholfen haben, meine Business-Idee zu finden.

Dieser Artikel bietet Dir eine schriftliche Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte des Webinars, enthält jedoch nicht alle Tipps & Tricks. Diese findest Du jedoch direkt im Webinar, welches Du Dir gratis ansehen kannst.

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Webinar-Replay

Transkript

Bevor wir richtig ins Thema Geschäftsidee finden einsteigen, möchte ich kurz ein wenig erklären, worum es mir im heutigen Webinar geht. Denn für mich bedeutet Geschäftsidee finden nicht nur, dass Du überhaupt eine Idee hast. Sondern auch, dass Du Dir ein Business aufbaust, was perfekt zu Dir passt. Wo Du so arbeiten kannst, wie Du willst.

Denn was bringt es Dir, ein Vollautomatisiertes Business aufzubauen, wenn Du lieber direkt mit Deinen Kunden arbeitest? Daher: laufe nicht jedem Trend hinterher, der gerade durchs Dorf getrieben wird, sondern beginne zuerst damit, Dich zu fragen, was zu Dir passt.

 

Fokussiere Dich auf Dich

Schaue daher nicht zu viel auf andere oder Mitbewerber und was sie für ein Business haben. Kopiere nicht, sondern beginne damit, zuerst Deine Fähigkeiten, Kenntnisse, Erfahrungen und Vorlieben zu analysieren. Denn nur dann passt Dein Business auch wirklich zu Dir.

Denn das ist ja eine der ganz tollen Seiten der Selbstständigkeit: Du kannst die Dinge so tun, wie sie Dir gefallen und zu Dir passen.

 

Finde Deinen Sweet Spot

Was wir heute also suchen bzw. Erarbeiten wollen, ist Dein sogenannter Sweet Spot. Dies ist die perfekte Schnittmenge aus den Dingen, die Du kannst und liebst, aus dem Problem, das Du für Deine Kunden löst und den Dingen, die Du verkaufen kannst.

Dieses Ziel gilt unabhängig davon, welche Art von Geschäftsidee Du letztlich hast. Egal, ob Freelance, Dienstleistungen, Coaching, Beratung oder ein Produkt-Business.

 

Werte & Vision

Bevor Du beginnst, konkreter zu werden, solltest Du Dich bei Deiner Suche nach Ideen für die Selbstständigkeit fragen, was überhaupt Dein Ziel im Leben ist. Welche Werte sind Dir wirklich wichtig und welche Vision hast Du eigentlich für Dein weiteres Leben?

 

Werte

Denn nur, wenn Dein Business im Einklang mit Deinen Werten ist, wird es Dich glücklich machen können. Denn was nützt Dir das Streben nach hohen Umsätzen, die vielleicht eine regelmäßige 60-Stunden-Woche verlangen, wenn Dein wirklicher Wert Freizeit ist? Genau – gar nichts.

Beginne daher damit, Dich zu fragen, welche Werte Dir im Leben wirklich wichtig sind und wie Dein Business aussehen sollte, damit es zu Deinen Werten passt. Im begleitenden Arbeitsblatt zum Webinar, das Du Dir , herunter laden kannst, habe ich eine schön Werte-Übung integriert.

 

Vision

Gleiches gilt für Deine Vision. Beginne, Dich auf Basis Deiner Werte zu fragen, welche Vision von meinem Leben in 3-5 Jahren habe ich eigentlich? Wie möchte ich dann leben? Was möchte ich erreicht haben?

Am leichtesten geht dies mit der Übung „der perfekte Tag“, dich ich Dir in diesem Artikel genau erkläre. Mit der Übung schaffst Du Dir ein so lebendiges Bild von Deiner (Wunsch-)Zukunft, dass es Dich quasi wie ein Magnet anzieht und Du alles dafür tun wirst, dieses Ziel zu erreichen. Und du sorgst dafür, dass Du wirklich Deine Ziele anstrebst und keine vermeintlichen must-haves, die überall propagiert werden.

 

Was kannst & liebst Du?

Im nächsten Schritt willst Du Inventur machen. Inventur von Deinen Fähigkeiten, Stärken und Vorlieben. Denn sie bilden die Basis für Deine Geschäftsidee.

Setze Dich dazu wirklich hin, nimm Dir einen Zettel (oder das Arbeitsblatt) und notiere Dir:

  • Was Du gelernt hast
  • Was Du Dir selber beigebracht oder durch Hobbies gelernt hast
  • Welche Probleme Du in Deinem Leben erfolgreich gelöst hast
  • Welche Erfahrungen Du gemacht hast

 

Helfen kann Dir dabei, wenn Du über einen überschaubaren Zeitraum einfach mal jede noch so unwesentlich erscheinende Aufgabe/Tätigkeit aufschreibst, der Du den Tag über nachgehst; sowohl privat, als auch beruflich. So fallen auch die vermeintlichen Nebensächlichkeiten auf, die Dir aber vielleicht viel bedeuten oder in denen Du besonders gut bist.

Wenn Du eine Liste aller Punkte beisammen hast, willst Du jede Aufgabe/Tätigkeit danach bewerten, wie gerne sie auch in Deinem Business beibehalten willst.

Tipp: Frage unbedingt auch ein paar Leute, die Dich gut kennen, nach Deinen Stärken und Fähigkeiten. Die sehen oft viel klarer als man selber…

Ich habe diese Aufgabe übrigens zu Beginn meiner Selbstständigkeit auch gemacht. Dabei sind viele Punkte zu Tage gekommen, die ich vorab gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich habe z.B. auch früher schon sehr regelmäßig die jüngeren Kollegen gecoacht, ihre Fragen beantwortet usw.. Das war eigentlich gar nicht meine Aufgabe, doch es hat mir solchen Spaß gemacht (und scheinbar ihnen auch, denn sie sind ja zu mir gekommen), dass ich mir die Zeit immer wieder genommen habe. Der Punkt wäre in meiner Inventur sicher untergegangen. Doch nun stand in meiner Liste plötzlich „1h mit X gesprochen“. Da ist mir erst bewußt geworden, wie viel Spaß ich daran habe…

Welches Problem löst Du?

Jedes Business löst ein Problem oder erfüllt einen Wunsch. Probleme/Wünsche sind die Voraussetzung dafür, dass Nachfrage entstehen kann und irgendjemand bereit ist, Geld für die entsprechende Lösung zu bezahlen.

Nimm Dir also Deine nun bewertete Liste mit Fähigkeiten zur Hand und überlege, welche Probleme oder Wünsche Du für Dritte mit Deinen Lieblingsfähigkeiten lösen/erfüllen könntest?

  • Dies kannst Du entweder als Dienstleister tun, indem Du für andere ein Problem löst?
  • Oder Du hilfst anderen dabei, ein Problem zu lösen und bist – je nach Business – eine Mischung aus Dienstleister und Berater?
  • Du kannst aber auch anderen beibringen, ein Problem zu lösen und rein als Berater arbeiten, wie ich z.B.
  • Oder Du verkaufst Produkte

Kombiniere Deine Fähigkeiten Geschickt zu einer Geschäftsidee

Jetzt will ich Dir ein paar Ideen und Beispiele an die Hand geben, wie Du konkret aus Deiner Liste eine tolle Geschäftsidee ableitest.

 

1 Nutze Deine Fähigkeiten für eine neue Zielgruppe

Die vermutlich einfachste Möglichkeit ist es, Deine erworbenen Fähigkeiten zu nehmen und sie zukünftig einer neuen Zielgruppe anzubieten. Dadurch bleiben Dein Skillset und die Probleme im wesentlichen unverändert, Du bietest sie aber anderen Kunden an.

Beispiel: Jemand hat bislang große Konzerne in bestimmten Fragen beraten und bietet eine vergleichbare Beratung nun für Solopreneure an.

 

2 Kombiniere Deine Fähigkeiten zu einer tollen Geschäftsidee

Bei dieser Variante willst Du einige Deiner stärksten Fähigkeiten nehmen und sie zu einer komplett neuen Geschäftsidee kombinieren.

Beispiel: Du bist gut in Finanzen und Event-Management. Statt also weiterhin Finanzberatung anzubieten, kannst Du beide Talente kombinieren und z.B. Finanzberatung für Event-Manager anbieten oder aber Event-Management für Finanzveranstaltungen anbieten.

 

3 Fokussiere Dich auf Deine stärksten Talente

Alternativ kannst Du aber auch den Fokus auf eine oder wenige Deiner stärksten Fähigkeiten legen und so das herauspicken, worin Du besonders gut bist.

Beispiel: Ein Finanzberater kann natürlich prinzipiell zu jedem Thema beraten. Von der Geldanlage bis zum Kredit. Doch vielleicht macht ihm Baufinanzierung am meisten Freude, so dass er sich dazu entscheidet, Spezialist für Baufinanzierungsberatung zu werden.

 

4 Kombiniere Fähigkeiten und Interessen

Eine weitere Möglichkeit, eine Idee für die Selbstständigkeit zu finden, liegt in der Kombination von Fähigkeiten und Interessen. Hier entscheiden sich die meisten für eine Kombination aus etwas, was sie gelernt haben und einem Hobby oder Thema, für das sie brennen.

Beispiel: Wenn jemand gut ist in Finanzen und sein Herz für Female Empowerment schlägt, kann er beide Punkte z.B. einfach kombinieren und Finanzberatung speziell für Frauen anbieten, um sie zu stärken.

 

5 Deine Geschichte

Die letzte Möglichkeit, die ich nennen möchte, ist einfach Deine eigene Geschichte als Grundlage für eine Business-Idee zu nehmen. Vielleicht hast Du eine besondere Erfahrung gemacht oder kennst Dich durch Erlebnisse in einem Bereich besonders gut aus und willst Deine Erfahrungen und Dein Wissen in diesem Bereich weitergeben?

Beispiel: Jemand der sein Übergewicht erfolgreich besamtet hat, zeigt nun anderen, wie es geht

 

Think outside the box!

Ich möchte hier noch erwähnen, dass dies natürlich nur grobe Beispiele sind und auch andere Varianten in der Praxis denkbar sind. Versuche auf Deiner Suche nach Deiner Geschäftsidee einfach möglichst wenig in bekannte Richtungen zu denken, sondern „outside the box“.

Alles ist denkbar und möglich, auch wenn es auf den ersten Blick komplett absurd klingen mag. Es gibt die verrücktesten Ideen auf dem Markt und ganz viele davon funktionieren absolut wunderbar.

 

Mein Beispiel

Ich habe einer recht klassischen Berufsweg hinter mir: Banklehre, BWL-Studium und dann viele Jahre im Investmentbanking. Dort habe ich viele spannende Transaktionen begleiten dürfen und große Unternehmen bei der Finanzierung beraten.

Oft werde ich gefragt, warum ich nicht einfach anderen Leuten zeige und erkläre, wie man mit Geld richtig umgeht. Während ich zugebe, dass das ein spannendes Thema ist und ich das inhaltlich natürlich könnte, spricht mich das einfach nicht genug an. Hätte ich Spaß daran, Privatleute in Geldfragen zu beraten, wäre ich vermutlich nie ins Investmentbanking gewechselt. Das scheidet also echt aus. Und als Money-Mindset-Coach wäre ich vermutlich ein kompletter Totalausfall ;-).

Doch während ich sofort wusste, was ich nicht will, hat es auch bei mir eine Weile gebraucht, bis ich meine Geschäftsidee gefunden bzw. konkretisiert hatte. Schnell war mir klar, dass ich im Bereich Business bleiben wollte, doch wie genau das aussehen sollte, wusste ich nicht. Letztlich klar wurde es mir erst in dem Moment, in dem ich verstanden habe, wie gerne ich andere anleite und wie sehr ich mich über den Erfolg meiner Coachees freue. Da war klar, dass es Business-Coaching sein musste.

Tipp: Nimm Dir für diesen Prozess also unbedingt ein wenig Zeit und ärgere Dich nicht, wenn Du es Dir nach einigen Wochen doch nochmal anders überlegst. Manche Sachen muss man einfach ausprobieren, um wirklich zu wissen, ob sie passen oder nicht.

 

Gibt es Nachfrage für Deine Idee?

Wenn Du Deine Idee gefunden hast, willst Du noch vor dem eigentlichen Start unbedingt prüfen, ob es wirklich eine Nachfrage für Dein Angebot gibt. Denn sonst steckst Du im schlimmsten Fall viel Energie in den Business-Aufbau, die sich nie für Dich auszahlen wird.

 

Marktanalyse

Wie prüfst Du das aber nun? Beginnen willst Du mit einer Marktanalyse. Denn für uns kleine Solopreneure gilt: Keine Mitbewerber = keine gute Idee.

Wenn Deine Geschäftsidee so neu und anders ist, dass es bislang niemand auch nur „so ähnlich“ anbietet, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das daran liegt, dass es keine Nachfrage für ein solches Angebot gibt.

Natürlich ist es erstrebenswert Dich von Deinen Mitbewerbern abzuheben. Aber als Faustregel gilt: es sollte unbedingt Mitbewerber geben. Falls nein, ist zu befürchten, dass es für die Idee keine Nachfrage gibt.

Und nein, es gibt kein Produkt, wo die Leute erst noch lernen werden, dass sie es brauchen. Das klappt nur bei wirklich bahnbrechenden Erfindungen, wie dem iPod oder Facebook. Und ohne Dir zu nahe treten zu wollen – ich denke, die Wahrscheinlichkeit, dass Du ein derartig bahnbrechendes Angebot im Köcher hast, ist leider eher gering.

 

Kundenbefragung / Test

Naben der Marktanalyse willst Du Deine Idee unbedingt vorab mit echten Kunden testen. Stelle ihnen Deine Idee vor, oder – noch besser – such Dir ein paar Testkunden und bitte sie um ehrliches Feedback. So lernst Du am schnellsten, was Deinem Angebot eventuell noch fehlt.

Höre außerdem genau hin, was sich Deine potenziellen Kunden wirklich wünschen. Denn nicht immer entspricht das dem, was sie brauchen.

Zu mir kommen z.B. ganz viele mit dem Wunsch nach mehr Sichtbarkeit in den sozialen Medien. Sie finden mich, weil sie meine Tipps & Tricks zu Pinterest lesen. In der Zusammenarbeit merken sie dann aber ganz schnell, dass sie den Fokus bislang auf die falschen Dinge gelegt haben. Spräche ich sie nun mit ihren wirklichen Problemen an, würden viele vermutlich denken „ach, das habe ich ja schon“ und nicht bei mir buchen. Ganz einfach, weil ihr wahrgenommenes Problem ein ganz anderes ist.

 

Zu viele Ideen?

Wenn Du nun ganz viele tolle Geschäftsideen gefunden hast und nicht weißt, welche Du verfolgen sollst, dann empfehle ich Dir, Dich auf die zu konzentrieren, die den schnellsten/einfachsten/größten Erfolg verspricht.

Triff eine ganz rationale Entscheidung. Ein Business aufzubauen ist schon kompliziert genug und Selbstverwirklichung zahlt keine Miete. Machs Dir daher in dem Fall einfach und entscheide Dich für die erfolgsversprechendste Idee.

 

3 Übungen

Zum Abschluss möchte ich Dir noch kurz 3 Übungen vorstellen, die auch mir seinerzeit sehr geholfen haben. Ich habe sie alle aus dem Buch „Business Model You“, welches ich Dir sehr ans Herz legen kann. In diesem Buch findest Du viele Anregungen und Übungen, die Dich dabei unterstützen, herauszufinden, worin Du gut bist und wie Du gerne arbeiten möchtest.

 

1 Cover Story You

Für die erste Übung möchtest Du Dir vorstellen, ein Magazin will eine Story über Dich und Dein Leben/Business veröffentlichen. Male Dir genau aus, welches Magazin (oder Zeitung oder Fernsehsendung) das sein wird. Wie wird die Geschichte aufgebaut sein? Welche Themen werden behandelt? Welche Zitate von Dir kommen darin vor? Wie sehen die Bilder aus, die enthalten sind usw.

Male Dir alles so genau wie möglich aus, oder schreib Deine Geschichte gleich komplett auf.

Sie hilft Dir dabei, Dir Deine Werte und Vision bewusst zu machen und ist eine schöne Alternative zu der „perfekte Tag“-Übung, die ich oben bereits angesprochen habe.

 

2 THree Questions

Für die nächste Übung willst Du die folgenden 3 Fragen beantworten:

  • Frage 1: Wann war ein Tag zuletzt „perfekt“? Was hast Du gemacht? Wo warst Du? Mit wem?
  • Frage 2: Wer sind Deine Vorbilder? Beschreibe diese Person so genau wie möglich; ihre Eigenschaften und was sie für Dich besonders macht.
  • Frage 3: Wie willst Du von Deinen Freunden in Erinnerung behalten werden?

Auch diese Übung dient dazu, Dir Deine Werte bewusst zu machen und Deine Ziele/Vision kennen zu lernen.

 

3 Your brand-new life

Für die letzte Übung willst Du Dir vorstellen, Du hättest insgesamt 18 Millionen geerbt. Doch diese Erbschaft ist an ein paar Bedingungen geknüpft. Erst, wenn Du die Bedingungen erfüllt hast, bekommst Du Dein Erbe ausgezahlt.

Im ersten Jahr hast Du die Aufgabe etwas Neues zu lernen. Auf welchem Wege ist dabei komplett egal. Du kannst an die Uni gehen, Kurse besuchen oder learning-by-doing machen. Was wirst Du lernen und warum?

Im 2. Jahr willst Du eine unterstützenswerte Sache auswählen. Welchem guten Zweck oder welcher Organisation wirst Du 50% Deines Erbes abtreten und warum? Denn erst, wenn Du das tust, wirst Du am Ende des 2. Jahres Deinen Teil des Erbes ausgezahlt bekommen.

Im letzten Schritt willst Du Dir überlegen, wie Du Dein restliches Leben verbringen wirst. Du bist ja nun Millionär. Hast aber auch jede Menge Neues gelernt und eine unterstützenswerte Organisation/Sache gefunden und dieser viel Geld gegeben. Wie wird Dein neues Leben nach diesen Erfahrungen aussehen?

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Wöchentliche Tipps & Tricks für mehr Bekanntheit, Leser und Kunden.

In meinem Newsletter zeige ich Dir, wie Du genau die Blog-Artikel schreibst, die in Google auf Seite 1 landen, in Pinterest großartige Reichweite erzielen und Dir genau die richtigen Leser bringen. Nämlich die, die später zu Kunden werden!

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7 clevere Wege, Deine Kunden besser kennen zu lernen

7 clevere Wege, Deine Kunden besser kennen zu lernen

7 clevere Wege, Deine Kunden besser kennen zu lernen

Immer wieder lesen wir im Internet vom Wunschkunden und wie wichtig es ist, diesen genau zu definieren. Doch worüber viel zu wenig gesprochen wird, ist die Frage: entsprechend die tatsächlichen Webseitenbesucher eigentlich überhaupt meinem Wunschkunden?

Heute zeige ich Dir 7 clevere Wege, mehr über Deine Kunden zu erfahren, damit Wunsch und Wirklichkeit in Deinem Business auch zusammen passen. Denn nur dann wirst Du auch nachhaltig die Ergebnisse erzielen können, die Du Dir wünschst.

Pin it!

Warum der Fokus auf den Wunschkunden?

Im Rahmen Deiner Selbstständigkeit begibst Du Dich auf eine spannende Reise, von der Du anfangs vermutlich lediglich eine wage Idee hast, wie sie aussehen soll. Doch je länger Du im Geschäft bist, desto klarer wird Dein Blick auf das, was gut funktioniert.

Und genau wird auch Dein Fokus Schritt-für-Schritt klarer und genauer. Bis Du irgendwann ganz sicher weißt, was Du für wen und warum anbieten willst und wo genau Deine Reise hingeht.

Und Klarheit ist auch der Grund, warum Du alles auf einen Wunschkunden ausrichten willst. Denn dieser repräsentiert die Person, die perfekt zu Deinem Angebot passt (bzw. für die Du Dein Angebot kreiert hast). Und genau von dieser Person willst Du besonders viele auf Deine Webseite bringen.

Denn dies sind Deine potenziellen Kunden.

 

Verifiziere Deinen Wunschkunden mit leicht zugänglichen Daten

Damit wir uns richtig verstehen: den Wunschkunden willst Du insbesondere durch Gespräche mit realen Personen identifizieren. Denn nichts ist genauer, als die Antworten, die Du in einem ausführlichen Interview bekommst.

Dennoch ist Dein Überblick dadurch natürlich beschränkt. Insbesondere, wenn Du noch am Anfang stehst. Du wirst nicht mit unzähligen Leuten sprechen (können) und wertvolles Feedback von Deinen Lesern fehlt Dir natürlich auch (noch).

Doch auch die alten Hasen unter uns tun gut daran, ihre Annahmen dann und wann einmal mit tatsächlichen Daten gegen zu checken und zu prüfen, ob die Webseitenbesucher und Email-Abonnenten wirklich dem Wunschkundenprofil entsprechen.

Denn nichts gibt Dir so objektive Informationen, wie gesammelte Daten das tun. Daher ist es – auch wenn solche Analysen vielleicht nicht Dein Steckenpferd sind- eine gute Idee, einmal Wunsch und Wirklichkeit abzugleichen.

1 | Google Analytics

Google Analytics ist ein toller Weg, um zu prüfen, ob Deine tatsächlichen Leser auch „die richtigen“ sind. Denn nur, wenn die tatsächlichen Besucher Deinen Wunschkunden entsprechen, bist Du auf dem richtigen Weg.

Logge Dich also in Dein Google Analytics dashboard ein und scrolle im Menü auf der linken Seite runter zu Zielgruppe -> demographische Merkmale -> Übersicht.

Dieser Bericht liefert Dir eine schöne Aufstellung nach Alter und Geschlecht Deiner Webseitenbesucher und die erste Möglichkeit, diese mit Deinem Wunschkunden abzugleichen.

Du kannst oben rechts übrigens auch unterschiedliche Zeiträume einstellen und so prüfen, ob sich die „Zusammensetzung“ Deiner Besucher im Zeitverlauf geändert hat.

 

Im nächsten Schritt willst Du noch ein wenig genauer werden. Klicke hierzu im linken Menü auf Zielgruppe -> Interessen -> Übersicht und Google zeigt Dir genau, welche Interessen Deine Besucher haben.

Anhand dieser Daten bekommst Du einen guten Überblick darüber, ob die Besucher zu Deinen Wunschkunden passen und Du somit die richtigen Leute ansprichst.

Doch was ist, wenn Wunsch und Wirklichkeit noch nicht ganz zusammen passen? Dann hast du folgende Möglichkeit, die „Lücke“ zu schließen:

 

Passe Deine Inhalte an

Dein Blog ist das Medium, was letztlich dafür sorgt, dass Besucher auf Deiner Webseite landen. Sind es die falschen Besucher, dann sprechen aller Wahrscheinlichkeit nach Deine Blog-Artikel nicht zu Deinem Wunschkunden. Oder Du kennst Deinen Wunschkunden noch nicht gut genug.

Setze Dich in dem Fall noch einmal detailliert mit Deinem Wunschkunden auseinander und – ganz wichtig – sprich mit potenziellen Wunschkunden, um mehr über sie und ihre Fragen, Sorgen, Wünsche und Hürden herauszufinden.

Sobald Du Klarheit darüber hast, welche Fragen sich Dein Wunschkunde wirklich stellt, beantworte diese in Deinen zukünftigen Artikeln. Dadurch werden sich mehr und mehr wirkliche Wunschkunden unter Deine Leser mischen.

 

2 | Rege dazu an, Deine Artikel zu kommentieren 

Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass diejenigen, die einen Blogartikel von Dir kommentieren, 5x eher etwas von Dir kaufen, also solche Personen, die noch nie etwas kommentiert haben.

Auch wenn ich die Statistik nun leider nicht mehr finde und somit nicht belegen kann, sind wir uns sicher einig, dass Engagement der erste Schritt vom Besucher zum Kunden ist.

Denn diejenigen, die sich die Zeit nehmen, Deinen Artikel sorgfältig durchzulesen und einen Kommentar zu verfassen, sind Deine loyalen Fans. Es sind diejenigen, die wirklich daran interessiert sind, was Du zu sagen und anzubieten hast.

Warum also nutzt Du diesen Faktor nicht für Dich und beginnst, Deinen Lesern Fragen stellst? Überlege zu jeden Blog-Post, welche Antworten auf welche Fragen Dir die größte Hilfe wären. Was würde Dir mehr über Deine Wunschkunden erzählen? Wie könntest Du sie und ihre Wünsche besser verstehen?

Auf dem Wege wird jeder Kommentar ein noch größerer Gewinn für Dich sein.

Zahle das zurück, indem Du Dir die Zeit nimmst, auf jeden Kommentar individuell einzugehen und ihn zu beantworten. Versuche ein Gespräch mit Deinen Lesern zu beginnen und so noch mehr über sie zu erfahren.

3 | ERstelle eine Umfrage

Warum fragst Du nicht einfach Deine bestehenden Leser im Rahmen einer Umfrage? Nutze dieses Chance, um mehr über sie, ihre Fragen, Wünsche, Sorgen und Hürden zu erfahren. Wie alt sind Deine tatsächlichen Leser? Welche wesentlichen Faktoren haben sie alle gemeinsam? usw.

Deine treuen Leser werden Dir sicher gerne Deine Fragen beantworten und Dich unterstützen. Schließlich haben sie selber etwas davon, wenn Du Deine Inhalte genau auf sie ausrichtest.

In diesem Zusammenhang will ich auch nochmal auf die Interviews mit einzelnen potenziellen Wunschkunden zurückkommen. Denn diese sind – anders als allgemeine Umfragen – viel genauer und ermöglichen Dir, durch gezielte Nachfragen wirklich in die Tiefe zu gehen. Denn der vordergründig empfundene Schmerz ist nicht immer unbedingt gleichbedeutend mit den tatsächlichen Problemen. Hier findest Du meine besten Tipps zum Führen von Kundeninverviews.

 

4 | Recherchiere in den Sozialen Medien

Es gibt mehrere Wege, wie Du in den sozialen Medien Recherche betreiben kannst:

Zuerst sind da die einfachen „Gespräche” mit einzelnen Followern. Antworte auf ihre Fragen, starte einen Austausch usw. So erfährst Du quasi nebenbei eine ganze Menge über Deine Follower.

Die nächste Möglichkeit sind Umfragen in Gruppen (Achtung: immer vorab um Erlaubnis fragen!), die zu Deinem Thema passen. Wenn Du hier nachfragst, werden sicher viele Teilnehmer gerne antworten. Besonders dann, wenn Du ihnen bereits vorab mit Tipps & Tricks geholfen hast.

Und last but not least, kannst Du natürlich den thematisch passenden Gruppen auch einfach folgen und auf dem Wege herausfinden, welche Fragen gestellt und welche Themen diskutiert werden

 

5 | Sieh Dir Die Analysen Deines EMail-Programmes an

Wie detailliert und ausführlich die Statistiken sind, ist sicherlich von Provider zu Provider unterschiedlich, doch alle bieten Dir einen Report, der Dir zeigt, welche Deiner Emails besonders häufig geöffnet und welche Links geklickt wurden. In der Regel gibt es dazu noch Statistiken darüber, an welchen Tagen Deine Mails vorrangig gelesen werden und um welche Zeit, sowie, ob und wann Deine Leser aus Deinen Automationen ausgestiegen sind.

All diese Daten zeigen Dir, welche Emails besonders gut ankamen und was Deine Leser besonders interessiert. Und je nachdem, wie Du Dein Email-Marketing aufbaust, kannst Du es so gestalten, dass Du weitere hilfreiche Informationen aus den Statistiken generieren kannst.

 

6 | Besuche thematisch passende Foren

Je nachdem, in welcher Nische Du aktiv bist, mag es auch hilfreiche Foren geben, in denen sich Dein Wunschkunde tummelt. Wenn ja, dann sieh Dich dort einmal um, welche Themen diskutierest werden. Gibt es Fragen, die besonders häufig gestellt werden? Mit etwas Glück sind solche Foren wahre Fundgruben.

Alternativ kannst (und solltest) Du Dich auch auf Seiten wie gute-frage.net umsehen, welche Fragen Deine potenziellen Wunschkunden dort stellen und welche Diskussionen dort geführt werden. Und natürlich kannst Du dort auch eigene Fragen stellen und schauen, was Dir dort  – hoffentlich von Deinen Wunschkunden – geantwortet wird.

 

7 | Beobachte die Follower Deiner Mitbewerber

Vermutlich bist Du nicht der einzige in Deiner Nische. Denn dort, wo es potenzielle Kunden gibt, wird es ziemlich sicher auch Konkurrenz geben. Und davon werden einige sicher schon länger am Markt sein als Du.

Dann schau Dir gerne mal in Ruhe an, was sie machen. Welche Blog-Posts veröffentlichen sie? Wie sprechen sie die Probleme ihrer Kunden genau an? Wie sind ihre Produkte strukturiert? Wie liefern sie Wert? Was machen sie „gut“ und „richtig“?

Aber Achtung: es geht dabei keineswegs darum, jemanden zu kopieren! Sondern lediglich zu lernen, was und wie scheinbar gut funktioniert und Dir dann zu überlegen, wie Du das für Dich einsetzen kannst.

 

Auf welchem Wege gelangst Du an hilfreiche Informationen über Deine Wunschkunden? Hast Du Tipps & Ideen, die besonders gut funktionieren? Oder wo merkst Du immer wieder, dass Du mehr Informationen benötigst, jedoch nur schwer findest?

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Online-Business aufbauen: diese 6 Schritte führen zum Erfolg

Online-Business aufbauen: diese 6 Schritte führen zum Erfolg

gratis webinar-replay

Online-Business aufbauen: diese 6 Schritte führen zum Erfolg

Diese erste Episode der Webinar-Reihe Smart Business Start befasst sich mit dem Thema Online-Business aufbauen.

Darin zeige ich Dir, welche 6 Schritte meiner Meinung nach unbedingt erforderlich sind, um ein nachhaltig erfolgreiches Business zu starten und gebe meine besten Tipps & Tricks zu jedem Schritt.

Dieser Artikel bietet Dir eine schriftliche Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte des Webinars, enthält jedoch nicht alle Tipps & Tricks. Diese findest Du jedoch direkt im Webinar, welches Du Dir gratis ansehen kannst.

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Webinar-Replay

Transkript:

So, wir sind wir live. Hallihallo und einen wunderschönen guten Abend wünsche ich Euch. Willkommen zu dieser ersten Episode von einer hoffentlich langen Webinar-Reihe.

Wie ihr seht habe ich auch eine Umfrage vorbereitet. Mich interessiert, an welchem Punkt Eures Weges zum erfolgreichen Online-Business ihr gerade steht. Teilt mir außerdem gerne die Probleme und Stolpersteine mit, mit denen ihr konfrontiert seid. Entweder direkt im Chat oder hier in den Kommentaren.

Denn die Webinar-Serie soll keine „One-Way-Street“ sein, sondern ein möglichst interaktives Format in dem ich sehr gerne auch Themenwünsche berücksichtige.

Was ihr noch wissen solltet: die Webinare kommen ohne den – wie ich finde – in vielen Webinaren komplett überzogenen Verkaufsteil aus. Ich gehe sogar so weit und knicke ihn mir komplett. Gleiches gilt für die langezogenen Einleitungen á la „Du bist heute hier, weil…“.

Die Webinare sind als ausführliche und interaktive Blogartikel gedacht, in denen ich meine Themen in anderem Rahmen und ausführlicher präsentieren kann. Außerdem möchte ich Dir so ein wenig zeigen, wie ich arbeite und warum ich die Dinge tue, wie ich sie tue.

Legen wir also los.

 

Heute starten wir mit einem Einführungsthema: In 6 Schritten zum erfolgreichen Online-Business.

Denn dieses Konzept bildet auch den Rahmen, mit dem ich in meinen Beratungen arbeite. Dies bedeutet, dass ich mit jedem Kunden bei den Grundlagen beginne. Und zwar unabhängig davon, ob dieser wirklich ganz am Anfang steht, oder bereits im Prozess ist, sein Online-Business aufzubauen.

Denn ein vernünftiges Fundament ist DER FAKTOR, der letztlich über Erfolg und Misserfolg entscheidet. Hast Du einige grundlegende Vorarbeiten ausgelassen, fehlen Dir diese Informationen an anderer Stelle.

Aufbauend auf den Ergebnissen der „Grundlagenforschung“ entwickeln wir dann ein Startangebot, was genau auf den Wunschkunden zugeschnitten ist.

Weiter geht’s mit dem Thema Webseite; und zwar sowohl mit der inhaltlichen, als auch mit der technischen Seite. Denn ich bin der Meinung, jeder Solopreneur sollte in der Lage sein, seine Webseite selbst zu pflegen.

Anschließend beschäftigen wir uns mit der Frage: wie kommen Besucher auf unsere Webseite. Denn, ganz platt gesagt, ohne Besucher keine Emailliste und ohne Emailliste keine Kunden und ohne Kunden kein Business.

In den beiden letzten Schritten zeige ich meinen Kunden dann, wie sie Besucher dazu bringen, sich auf ihre Email-Liste einzutragen und mit welchen Inhalten sie sie in Fans verwendeln. Abschließend geht es um das Thema Verkaufen.

Im einzelnen:

1 Fundament

Wie bereits erwähnt, „zwinge“ ich jeden Kunden, sich (nochmal) mit seiner Positionierung auseinander zu setzen und sich wirklich die Mühe zu machen, die Basics vollständig herauszuarbeiten.

Wir alle – und ich will nicht nicht davon freisprechen – denken viel zu schnell, dass wir das Fundament schon hätten und sparen uns die oft mühsame Vorarbeit. Doch sie ist letztendlich entscheidend.

 

Business-Idee

Je nachdem, wo mein Kunde gerade steht, beginne ich gemeinsam mit ihm damit, eine tragfähige und zu ihm passende Business-Idee zu entwickeln, die seine Talente und Fähigkeiten, aber auch die Interessen berücksichtigt.

Wir schreiben also detailliert alle Kenntnisse, Fähigkeiten und Interessen auf und schauen, welche Kombisation passt a) am besten zum Kunden und bietet b) die besten Aussichten auf Erfolg.

 

Nische

Wichtig ist mir dabei, für den Anfang eine wirklich wirklich spitze Nische zu wählen. Denn je kleiner diese ist, desto einfacher ist es zu Beginn, ein Publikum aufzubauen und dieses gezielt anzusprechen.

Offline ist es einfach, einen Kunden, der in einen physischen Laden kommt, im Gespräch in eine Richtung zu lenken bzw. genau auf ihn einzugehen. Online findet jedoch beim ersten Kontakt kein wirkliches Gespräch statt. Vielmehr landet der Kunde auf einer Webseite, die nicht reagieren kann. Ganz im Gegenteil. Dort müssen die möglichen Antworten auf die zu erwartenden Fragen bereits vorab formuliert werden. Und genau das gelingt besser und leichter, je kleiner die gewählte Nische ist.

Später, wenn es einmal läuft, kannst Du die Nische dann gerne auch erweitern. Für den Start gilt allerdings: je kleiner, desto besser.

Beispiel: Schau mal, wie sich Dein Bild von der Person, die als potenzielle Kunden in Frage kommt schärft, wenn ich eine potenzielle Nische immer weiter einschränke:

  1. Coaching für Frauen
  2. Coaching für Frauen in Führungspositionen
  3. Coaching für Frauen in Führungspositionen, die Mütter sind
  4. Coaching für Frauen in Führungspositionen, die alleinerziehende Mütter sind
  5. Coaching für Frauen in Führungspositionen, die alleinerziehende Mütter sind und deren Eltern weit weg wohnen

Merkst Du, wie sich die möglichen Probleme dieser Frauen immer weiter konkretisieren und mit jedem Schritt klarer wird, was genau sich eine solche Frau vermutlich in einem Coaching wünscht?

 

Wunschkunde

Um einen potenziellen Kunden wirklich passgenau ansprechen zu können, ist es absolut unerlässlich, dass Du Dich mit Deinem Wunschkunden auseinander setzt. Welche Fragen und Sorgen hat er? Welche Hürden halten ihn wirklich davon ab, sein Ziel zu erreichen? Was wünscht er sich?

All diese Punkte wirst Du in Deinem Business wieder und wieder aufgreifen. In Deinen Angeboten. In Deinen Blog-Artikeln und Emails. Auf jeder Seite Deiner Webseite. Usw.

Werde Dir also bewusst, wo Dein Kunde steht, wenn er zu Dir kommt und welche Schritte er gehen muss, bis er so weit ist, bei Dir zu kaufen. Welche Lösungen muss dann Dein Angebot liefern, damit es wirklich „passt“.

 

Die Formel für den Start

Zusammengefasst lautet die „Formel“ für den erfolgreichen Business-Start: Eine Nische, ein idealer Kunde, ein Problem, eine Lösung.

Das reicht zu Beginn vollkommen.

Baue Dir das erfolgreich auf und denke dann darüber nach, mehr hinzuzunehmen. Dies ist allemal der bessere Weg, als zu schwammig zu sein und letztlich bei niemandem wirklich anzukommen.

 

2 Angebot

Letztlich ist Dein Angebot nichts anderes als die Lösung für ein drängendes Problem Deines Kunden. Zu Beginn steht er an Punkt A und Dein Angebot hilft ihm, den angestrebten Punkt B zu erreichen.

Der einfachste Einstieg ist dabei mit 1:1-Beratung, denn dies bietet Dir die Möglichkeit, Deine Kunden genau kennen zu lernen und Dein Angebot mit der Zeit immer weiter zu optimieren.

Positioniere Dich, wenn eben möglich, auch immer im Premium Segment, denn dieses hat nur Vorteile für Dich.

  1. Du musst viel weniger Kunden finden, um einen Umsatz erwirtschaften zu können, von dem Du leben kannst und
  2. Jemand, der sich ein hochpreisiges Produkt „gönnt“ ist immer viel motivierter und eher bereit, die notwendige „Arbeit“ zu investieren. So erzielt derjenige bessere Ergebnisse und ist letztlich zufriedener, als jemand, der ein preiswertes Produkt „mal eben“ gekauft hat

 

3 Webseite

Deine Webseite ist quasi Dein virtuelles Ladengeschäft. Und genauso, wie Du einen psychischen Laden möglichst ansprechend und ordentliche gestalten willst, willst Du auch Deine Webseite so aufbauen, dass Dein Wunschkunde sich dort gleich „wohl fühlt“.

Sei klar und deutlich in Deinen Formulierungen und zeige jedem Besucher sofort, was er bei Dir bekommt (und was nicht). Deine Texte sollen dabei informieren und begeistern gleichermaßen. Im Optimalfall denkt ein neuer Besucher sofort: „Oh klasse, genau nach so einem Angebot habe ich gesucht.“

Ich bin übrigens ein großer Verfechter davon, dass Du Deine Webseite selbst bearbeiten kannst. Wer mag, darf sich gerne beim Aufbau von einem Webdesigner helfen lassen, doch im Tagesgeschäft sollte jeder Online-Unternehmer in der Lage sein, Änderungen „mal eben“ selbst vorzunehmen.

Hier jedes Mal auf einen Programmierer zurückgreifen zu müssen kostet nicht nur Geld, sondern – und das ist der wesentlichere Punkt – schränkt Dich zeitlich auch extrem ein. Für jede Änderung auf einen Termin des Web-Designers warten zu müssen, ist lästig und bremst Dich nur unnötig aus.

 

4 Webseitenbesucher

Ohne Besucher auf Deiner Webseite kein Business. Denn bevor jemand bei Dir kauft, muss er zuerst einmal Deine Webseite besuchen. Daher lege ich in meiner Beratung den Fokus insbesondere darauf, Einsteigern zu zeigen, wie sie Webseitenbesucher gewinnen

 

Bloggen

Der erste Pfeiler dafür ist der Content. Denn es gilt die ganz simple Regel: je mehr Unterseiten eine Webseite hat, desto besser sind die Chancen, dass die Seite von jemandem gefunden und besucht wird.

Überleg einmal, wie viele Besucher Dein Blog hätte, wenn Du 10 Artikel hättest, die täglich von 10 Leuten gelesen werden oder wenn es 200 Artikel wären. Hinzu kommt, dass Deine Chancen mit jedem hilfreichen Blog-Artikel steigen, einen darunter zu haben, der Dir so richtig viele Besucher bringt.

Wichtig dabei ist allerdings, dass Deine Artikel auch wirklich hilfreich und qualitativ hochwertig sind. Qualität geht ganz klar vor Quantität. Denn Deine Blog-Artikel sind letztlich nichts weiter als „Arbeitsproben“ von Dir und natürlich sollen die gut sein. Schließlich sollen sie potenzielle Kunden von Dir überzeugen!

Dabei musst Du gar nicht unbedingt Artikel schreiben, wenn Schreiben nicht Dein Ding ist. Wie wäre es mit Video, Fotos, Podcast oder einem anderen Format, welches Dir gefällt?

 

Suchmaschinen

Konzentriere Dich in Deiner Promotion dabei unbedingt zuerst auf die Suchmaschinen und erst im 2. Schritt auf Social Media. Warum?

Die Suchmaschinen (und damit meine ich Google, Pinterest und YouTube) bringen Dir zuverlässig Besucher AUF Deine Webseite. Genau da hin, wo Du sie ja haben willst. Leute von den Social Media-Kanälen auf Deine Webseite zu bringen ist viel schwieriger.

Ein Link in Google oder Pinterest ist schnell geklickt. Auf Instagram z.B. ist es jedoch viel mühsamer, auf die entsprechende Webseite zu kommen.

Suchmaschinen arbeiten alle mit Keywords, also den Suchbegriffen, nach denen ein Nutzer sucht. Für Deine Wunschkunden willst Du diese Keywords kennen und einsetzen. Dies tust Du, indem Du Blog-Artikel zu den brennendsten Fragen Deiner Kunden verfasst und sie für bestimmte Keywords optimierst. So erhöhst Du die Chancen, dass sie in den Suchmaschinen gefunden werden und Du Dich über viele Webseitenbesucher freuen darfst.

 

Social Media

Social Media ist toll, um Dir eine Community aufzubauen und in Kontakt mit Deinen Followern zu treten. Der Austausch fällt dort leicht und es macht natürlich auch Spaß.

Doch im Zuge ständiger Algorithmus-Änderungen musst Du auch Deine Strategie häufiger anpassen und immer damit rechnen, dass das, was heute noch gut funktioniert, morgen nichts mehr bringt.

Daher plädiere ich so sehr für den Fokus auf die Suchmaschinen und betrachte Social Media als tolles Add-on.

 

5 Email-Marketing

Webseitenbesucher sind zwar toll, aber ein zufälliger Besucher kommt nicht unbedingt wieder und wieder auf Deinen Blog. Im schlimmsten Fall liest er einen Artikel von Dir und verschwindet auf nimmerwiedersehen.

Damit Dir das nicht passiert, möchtest Du ihn gerne als Email-Abonnenten gewinnen. Denn so kannst Du regelmäßig mit ihm in Kontakt bleiben und ihn nach und nach von Dir und Deiner Arbeit überzeugen und so – möglicherweise – eines Tages zu Deinem Kunden machen.

Dafür ist möglichst viel möglichst persönlicher Kontakt nötig und diesen hast Du am leichtesten via Email. Hinzu kommt, dass Du in Deinem Newsletter weitere, hilfreiche Inhalte teilen kannst, die ein „normaler“ Besucher z.B. nicht bekommt.

Der beste Grund auf Emails zu setzen ist aber vermutlich, dass die Email-Liste nur Dir gehört und kein Algorithmus dieser Welt Einfluss darauf hat. Du alleine entscheidest. Was und wann Du Deinen Abonnenten schickst.

 

6 verkaufen

Hast Du Dir selber schonmal die Frage gestellt, warum Du etwas gekauft hast und warum Du in dem Moment zugeschlagen hast?

Hierfür sind 2 Faktoren verantwortlich:

  1. Das Angebot verspricht Dir die Problemlösung zu sein, nach der Du suchst und
  2. Du glaubst dem Anbieter, dass es tatsächlich so ist; Du hast also Vertrauen in das Angebot

Es geht also in erster Linie um Vertrauensbildung und um ein passendes Angebot. Letzteres wird Dir leicht gelingen, wenn Du Deine Hausaufgaben in Sachen Fundament vernünftig gemacht hast und die Probleme Deines Wunschkunden gut genug kennst.

Vertrauensbildung hingegen ist ein Prozess und dauert eine Zeit. Und gerade wenn Du auf authentisches Marketing setzen willst und niemanden zum Kauf überreden willst, dann brauchst Du zuerst das Vertrauen Deiner Kunden.

Wenn Du das einmal gewonnen hast, ist verkaufen wirklich ganz einfach. Denn die Kunden kommen zu Dir und wollen Dein Angebot haben. Und das ist ja das schöne daran.

Aktionen wie Webinare und Challenges wirken letztlich als Vertrauensverstärker. Hier hast Du die Chance, Deine Expertise in anderem Rahmen zu untermauern und Deinen Teilnehmern noch besser zu zeigen, wie Du arbeitest und was sie bei Dir bekommen.

 

Fragen, die beantwortet wurden

  • Welche technischen voraussetzungen braucht man um ein online business aufzubauen?
  • Wie finde ich eine Business-Idee?
  • Wie lange habe ich gebraucht, bis ich mein Business aufgebaut hatte?
  • Worauf muss ich achten, wenn ich einen Online-Shop habe und die Produkte Massenware sind?
  • Was hat mir Pinterest gebracht?
  • Ab wie vielen Abonnenten würdest Du beginnen, regelmäßig Newsletter zu versenden?

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