Wie du mit Videos bessere Rankings und mehr Blog-Besucher bekommst

Wie du mit Videos bessere Rankings und mehr Blog-Besucher bekommst

Mehr Blog-Leser bedeuten im Großen und Ganzen auch mehr Kunden. Wird deine Website zu den richtigen Keywords gefunden und bietest du den Interessenten das richtige Angebot, so werden diese sich beinahe automatisch bei dir melden.

Alina zeigt das in ihrer Traffic-Challenge sehr deutlich und geht dabei detailliert auf die Google-Suche und auf Pinterest ein.

In meinem Gastartikel möchte ich ergänzend zu Alinas Strategien das Video-Format aufgreifen. Denn was viele übersehen: Youtube ist die zweitgrößte Suchmaschine nach Google. Mit meinem Projekt VideoRhetorik unterstütze ich deshalb Menschen, öfter das Video-Format einzusetzen. Im folgenden gebe ich dir ein paar Tipps und Tricks dafür.

Pin it!

Auf diese User-Signale achtet Google auf deiner Website

Wenn du dich bereits mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei Google oder Pinterest beschäftigt hast, wirst du gemerkt haben, dass es einige Signale und Möglichkeiten gibt, die die Relevanz deiner Inhalte hervorheben und dadurch ein besseres Ranking ausmachen.

Der komplette Algorithmus ist nicht bekannt und wird von Google und Co nicht offen gelegt. Es gibt allerdings einige Punkte, die das Ranking mit Sicherheit beeinflussen.

Das Ziel der Suchmaschine unterstützen

Damit dein Beitrag weit oben in der Suche angezeigt wird hilft es, wenn du weißt, wie eine Suchmaschine arbeitet. Das Ziel der Suchmaschine ist in der Regel, dass relevanteste Ergebnis für eine Suchanfrage zu liefern.

Was relevant ist, lernt die Suchmaschine durch das Verhalten ihrer Nutzer. Auf technische Art und Weise kann die Relevanz mit folgenden User-Signalen bestätigt werden:

  • Ein User klickt nicht sofort auf die Zurück-Taste im Browser
  • Ein User bleibt lange und aktiv auf dem Blog-Artikel
  • Ein User scrollt bis zum Ende der Seite
  • Ein User schreibt einen Kommentar
  • Ein User nutzt eine Call-to-Action und hinterlässt seine E-Mail Adresse

Diese Signale können Google und jede andere Suchmaschine messen. Je mehr dieser Signale von einem Blog-Artikel ausgelöst werden, umso relevanter dürfte der Beitrag sein und desto besser wird er im Ranking platziert.

 

Nutze den Blog als Content-Grundlage

Google als größte Suchmaschine ist auf Text-Inhalten aufgebaut. Und auch Pinterest crawlt im Hintergrund deine Website und zieht den Inhalt des Links für die Bewertung des Pins mit ein. Ähnliches gilt bei YouTube, wo neben dem Video auch der Text in der Beschreibung berücksichtigt wird.

Du siehst, von den schriftlichen Informationen in Textform geht vieles aus, daher ist der Blog ein grundlegendes Element, welches in deiner Online Marketing Strategie nicht fehlen sollte.

Mit Videos hast du die zusätzliche Chance, deinen Blog-Content aufzuwerten und dem Leser Mehrwert zu liefern.

 

Videos als ergänzenden Inhalt nutzen

Erstellst du zum Beispiel ein Video zum gleichen Thema deines Blog-Artikels, so dient dieses als wertvolles Element im Artikel. Der Leser hat die freie Wahl, ob er den Artikel lesen möchte oder ergänzend auch das Video ansieht.

Der Vorteil dieser Ergänzung ist zudem, dass der Leser den Artikel durch mehr Mehrwert länger betrachtet. Dadurch steigt die Verweildauer, und das werten Suchmaschinen wieder als ein positives Signal.

 

Wie erstellst du ergänzende Videos?

Ein ergänzendes Video zum Blog-Artikel kannst du auf unterschiedliche Weisen aufnehmen. Die wohl einfachste Möglichkeit ist, direkt in die Kamera zu sprechen, daneben gibt es aber noch weitere Möglichkeiten:

  1. Im stehen oder sitzen fasst du im 1-zu-1 vor der Kamera die wichtigsten Punkte des Beitrags noch einmal zusammen. Diese Art des Videos eignet sich gleich doppelt, da du nicht nur die Infos vermittelst, sondern als Autor auch mit Persönlichkeit überzeugen kannst und der Leser eine engere Beziehung zu dir und deinen Inhalten bekommt.
  2. Die Inhalte des Blog-Beitrags kannst du auch als Animationsfilm zusammenstellen. Dabei kann das Thema mit Symbolen und Bildern visuell aufbereitet werden, um die relevante Aussage zu transportieren.
  3. Bildschirmaufnahmen sind eine weitere Möglichkeit, wie du deinen Blog-Artikel mit einem nützlichen Video ergänzen kannst. In diesem Video kannst du entweder einen Foliensatz zeigen und eine Präsentation halten oder aktiv Prozesse am Bildschirm vorführen.

 

Tipps für erfolgreiches Video-SEO

Bindest du dein erstelltes Video ergänzend zum Blog-Inhalt ein, wird es die User-Signale auf deiner Webseite verbessern. Damit dein Video allerdings noch besser gefunden wird, kannst du auch dieses selbst für die Suchmaschine optimieren.

 

Dabei kommt es darauf an, bei welchem Hosting-Anbieter du dein Video hochlädst und veröffentlichst. Ich rate dir, das Video auf YouTube zu veröffentlichen, da du dort die größten SEO-Effekte erzielen kannst und auch Google einzelne YouTube-Videos immer wieder in den normalen Ergebnislisten der organischen Suche anzeigt.

Für die Optimierung solltest du folgende Möglichkeiten nutzen:

  • Keyword im Titel nennen
  • Keyword in der Beschreibung erwähnen
  • Keyword in den Dateinamen des Videos schreiben
  • Keyword und relevante Synonyme als Tags angeben
  • Auffälliges Thumbnail hochladen, um die Klickrate zu erhöhen

Mit diesen Tipps wird dein Video in der YouTube-Suche und in Google mit der Zeit sichtbarer und rankt für das ausgewählte Keyword.

Wie wählst du systematisch das richtige Keyword aus? Das hat Alina in ihrem Beitrag über Pinterest SEO gut beschrieben.

 

Fazit: YouTube als Traffic-Quelle

Du siehst, die Suchmaschinen arbeiten alle ähnlich. Es kommt auf ein Keyword an und dass deine Inhalte relevant für diesen Begriff sind. YouTube bietet dir dabei als zweitgrößte Suchmaschine ein großes Potenzial für mehr Reichweite.

Neben der erhöhten Verweildauer auf deinem Blog durch eingebundene Videos kann dir YouTube auch auf direktem Wege zu mehr Lesern verhelfen. Denk’ daran, deinen Blog in der Videobeschreibung und in den Kanal-Infos zu verlinken.

Für deinen Blog-Aufbau kann es sehr hilfreich sein, deinen Content für unterschiedliche Plattformen aufzubereiten und somit von allen Suchmaschinen, wie Google, Pinterest und YouTube relevanten Traffic zu erhalten.

Über den Autor

Steffen Grützki ist Videomarketing-Profi und motiviert mit seinem Projekt VideoRhetorik Unternehmer und Selbstständige, vor die Kamera zu treten und mit persönlichen Videos neue Kunden anzuziehen. Mit der Kombination aus rhetorischen Fähigkeiten und technischem Know-How unterstützt Steffen bei einem selbstsicheren Start  ins Videomarketing.

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Quick-Tipp

Pinterest-Scheduling-Tool: Darum ist es unverzichtbar

Du bist bereit mit Pinterest durchzustarten, doch der vermeintliche Arbeitsaufwand schreckt Dich bislang ab? Dazu kommen die Tipps, dass Du doch nun manuell pinnen sollst. Macht ein Pinterest-Scheduling-Tool dann überhaupt Sinn?

 

In diesem Quick-Tipp bringe ich Licht ins Dunkel und erkläre Dir, ob und warum Du ein Pinterest-Scheduling-Tool nutzen solltest.

Pin it!

Manuell pinnen – ja oder nein?

Lass uns zuerst einmal ein Vorurteil ausräumen: es macht keinerlei Unterschied, ob Du auf Pinterest manuell pinnst, oder das von einem Pinterest-Scheduling-Tool übernehmen lässt. Der Algorithmus macht keinerlei Unterschied, was auch von Pinterest so bestätigt wurde.

Es gibt einen komplett anderen Faktor, der wichtig ist und für die Verwirrung gesorgt hat: Pinterest möchte, dass Du regelmäßig auf der Plattform aktiv bist. Das heißt, dass Du Dich direkt auf Pinterest einloggst und dort “Dinge tust”. Und welche Dinge sollen das schon sein, außer zu pinnen ;-). Das ist jedoch ein komplett anderes Thema und hat nichts damit zu tun, ob Du nun ein Scheduling-Tool nutzt oder nicht.

 

Pinterest-Scheduling-Tool – ja oder nein?

Während es dem Pinterest-Algorithmus zwar egal ist, ob Du ein Scheduling-Tool nutzt oder nicht, ist es das Deinem Zeitmanagement sicher nicht. Denn manuell zu pinnen ist echt viel Arbeit.

Pinterest möchte, dass Du nicht nur täglich pinnst, sondern Deine Pins auch noch über den Tag verteilst. Das hieße, dass Du Dich manuell mehrmal am Tag (und das JEDEN Tag der Woche) auf Pinterest einloggen müsstest, um da zu schaffen.

Klingt für mich nicht gerade nach der besonders zeitsparenden Lösung ;-).

 

Hier nimmt ein Scheduling-Tool Dir wichtige Arbeit ab. Denn so kannst Du Deine Pins vorplanen und Pinterest läuft anschließend auf Autopilot und Du setzt Deine Zeit deutlich sinnvoller ein, als wenn Du manuell pinnen würdest.

Dabei ist es übrigens völlig egal, welches Tool Du nutzt. Jedes hat Vor- und Nachteile, die ich Dir übrigens hier aufgeschrieben habe.

 

Wie löst Du diese Frage für Dich? Pinterest-Scheduling-Tool? Oder pinnst Du lieber manuell? Was sind Deine Erfahrungen?

Mach den Pinterest-Minikurs

In 5 Tagen zu Deinem perfekten Pinterest-Profil, signifikant mehr Besuchern auf Deiner Webseite und einer wachsenden Emailliste!

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Die 7 Regeln für perfekte Pinterest-Pins

Die 7 Regeln für perfekte Pinterest-Pins

Quick-Tipp

Die 7 Regeln für perfekte Pinterest-Pins

Die Pinterest-Pins sind einer DER Schlüsselfaktoren Deiner Pinterest-Strategie. Schön sollen sie sein. Auffallen. Tolle Fotos und Grafiken enthalten. Und dann noch durch einen großartigen Titel und eine mindestens genauso gute Beschreibung glänzen.

Da ist einiges zu beachten.

 

In diesem Quick-Tipp stelle ich Dir die 7 Regeln für perfekte Pinterest-Pins vor und gebe Dir meine besten Tipps.

Pin it!

Regel 1: Seitenverhältnis von 2:3

Grundsätzlich sollte jeder Deiner Pins im Hochkant-Format sein. Pinterest empfiehlt ein Format von 2:3 oder 600x900 Pixel. Wobei die “genaue” Pixelzahl das weniger relevante Kriterium ist, als das Seitenverhältnis.

Übrigens: experimentiere gerne auch mal mit abweichenden Formaten. Pinterest mag zwar die “langen” Pins nicht mehr so gerne (sie werden üblicherweise weniger häufig gezeigt), aber quadratische Pins funktionieren z.B manchmal ganz hervorragend. Auch wenn sie “eigentlich” nicht das richtige Format haben.

 

Regel 2: Farben und Gestaltung sind “on brand”

Es gibt eine Menge Statistiken dazu, welche Pins besonders gut performen. Häufig kommt dabei heraus, dass es gerade die auffälligen sind. Die, die poppige Farben nutzen und auffällige Bilder.

Während das statistisch sicher stimmen mag, solltest Du Dich trotzdem bei Deinen Pins an der optik Deiner Webseite orientieren. Ist sie vorrangig in grün gehalten, sollten auch Deine Pins grün sein. Ist Deine Seite in pastell gehalten, dann nutze das auch für Deine Pins.

Wenn jemand von Pinterest auf Deiner Webseite landet, dann soll er gleich merken, dass er “richtig” bei Dir gelandet ist. Und das geht nicht, wenn Du Dein Branding nicht auch auf Deinem Pinterest-Profil und in Deinen Pinterest-Pins einsetzt.

 

Regel 3: Große, leicht zu lesende Überschrift bzw. gut gestyltes Foto Deines Produkts

Generell gibt es 2 Arten von Pins:

  • Solche, die zu einem Blog führen
  • Solche, die zu einem Shop führen, also ein Produkt zeigen

 

Pins, die zu einem Blog führen

Wenn Du Pins für einen Blog-Artikel erstellst, achte darauf, dass das Foto, welches Du auswählst, den Inhalt Deines Artikels wiedergibt. Nutze z.B. kein Bild von Blumen, nur weil Du über Evergreen-Inhalte schreibst. Da gibt es sicher passendere Fotos.

Und achte unbedingt auf eine gut leserliche Überschrift, die auch mobil gut lesbar ist. Über 80% der User nutzen Pinterest mobil, wo die Pins entsprechend klein angezeigt werden.

 

Pins, die zu einem Shop führen

Wenn Du einen Shop hast, wirst Du vermutlich eigene Bilder nutzen. Achte in diesem Fall darauf, dass es sich um ein gut gestyltes Bild Deines Artikels handelt. Im besten Fall um einen sogenannenten “Lifestyle-Shot”, also ein Bild, das die Nutzung Deines Produktes in einer alltäglichen Situation zeigt. Diese funktionieren deutlich besser, als Bilder, die “nur” das Produkt vor weißem Hintergrund zeigt.

Auch hier willst Du wieder auf die mobile Lesbarkeit Deiner Überschrift auf dem Bild achten.

 

Regel 4: Link zu Deiner Webseite

Es passiert zwar selten, doch hin und wieder gehen Links auf Pinterest “kaputt”. Ein Nutzer kommt in diesem Fall nicht mehr durch Klick auf Dein Bild auf Deine Webseite, sondern landet irgendwo im Internet-Nirvana.

Für einen solchen Fall willst Du vorsorgen und die URL Deiner Webseite auf jeden Deiner Pins setzen.

 

Regel 5: Keywords im Dateinamen

Pinterest ist eine Suchmaschine. SEO spielt also eine entscheidende Rolle. Mach es dem Algorithmus also so einfach wie möglich und setze ein Keyword in den Dateinamen Deines Pinterest-Pins.

 

Regel 6: Evergreen Content

Pinterest-Pins haben eine ziemlich lange Lebensdauer von mehreren Monaten, wenn nicht sogar Jahren. Und oftmals dauert es eine Weile, bis ein Pin “richtig gut läuft”.

Daher macht es keinen Sinn, z.B. Pins für ein Webinar zu erstellen, was in 10 Tagen stattfindet. Stattdessen willst Du besser auf Evergreen-Inhalte setzen.

 

Regel 7: Optional: Hinweis auf ein Freebie

Du hast ein spannendes Freebie, welches Du passend zum Blog-Artikel anbietest? Dann pack gleich einen entsprechenden Hinweis AUF Deinen Pinterest-Pin, um mehr Nutzer zum Klick zu bewegen.

 

Was sind Deine besten Tipps für Pinterest-Pins? Hast Du Dinge ausprobiert, die toll funktioniert haben? Dann teile sie gerne in den Kommentaren.

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Content-Recycling – 9 Wege, wie Dir alte Inhalte neue Besucher bringen

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Trotz all der Arbeit, die Du ins Bloggen steckst, passiert es leider immer wieder, dass einige Artikel gar nicht laufen oder nach wenigen Wochen in der Versenkung verschwinden.

Wenn Du mich fragst, ist das ausgesprochen ärgerlich, denn Du hast die ganze Arbeit reingesteckt mit dem Ziel, dass Dir der Artikel Leser und Kunden bringt und genau das passiert nun nicht. Lästig, nervig und einfach doof!

Daher habe ich Dir hier heute meine besten 9 Ideen zusammengestellt, wie Du alten Content (den gut laufenden übrigens auch ;-)) recyceln kannst und so neue Besucher auf Deine alten Artikel bringst.

Pin it!

1 | Recycle Content in einem Ebook

Ebooks sind eine tolle Möglichkeit, mehrere alte Artikel zusammenzufassen und so aufzuwerten. Wenn Du bereits mehrere Artikel zu einem Thema verfasst hast, überlege Dir, wie Du diese Artikel aktualisieren und in einem Ebook vereinen kannst. Auch alte „Serien“ sind hierfür hervorragend geeignet.

Dieses Ebook kannst Du dann entweder verkaufen oder als großartigen Lead-Magneten nutzen, der Dir hilft, Deine Email-Liste aufzubauen

Umsetzung: einfach

Arbeitsaufwand: mittel

 

2 | Erstelle Videos aus altem Content

Hast Du vielleicht ein längeres Facebook-live zu einem Thema gemacht? Oder Inhalte erstellt, die sich wunderbar für Videos eigenen würden? Oder gibt es Aufzeichnungen vergangener Webinare, die Du nun auf denjenigen zur Verfügung stellen willst, die nicht dabei waren?

Dann nutze diese Videos doch und pimpe damit Deinen bestehenden Artikel. So wird er a) attraktiver und b) kannst Du das Video auch noch nutzen, um z.B. Traffic über weitere Plattformen, wie z.B. YouTube, zu gewinnen.

Umsetzung: einfach – mittel

Arbeitsaufwand: gering, wenn Du Inhalte wirklich recycelst; hoch, wenn Du die Videos erst aufnehmen musst

 

3 | Teile alte Artikel wieder und wieder auf Social Media

Dies ist vermutlich der einfachste Weg, denn Du brauchst nichts zu tun, ausser erneut in den sozialen Medien auf Deine alten Posts hinzuweisen. Lustigerweise bleibt dieser wirklich simple Weg viel zu oft ungenutzt.

Und wenn er doch genutzt wird, wird leider oft nur derselbe „alte“ Post neu geteilt. Hier empfiehlt es sich, dass Du vielleicht ein wenig kreativer wirst und Dir den einen oder anderen neuen Post ausdenkst oder eine bisher ungenutzte Plattform bespielst.

Umsetzung: einfach

Arbeitsaufwand: gering

 

4 | ERstelle Pinnwände für Deine Blog-Kategorien

Einer meiner besten Tipps für Pinterest ist folgenden: Wähle Deine Pinnwände so, dass Du jeden Deiner Pins auf mindestens 2 Deiner Pinnwände unterbringen kannst.

Dies löst Du am einfachsten, indem Du eine Pinnwand erstellst, auf die nur Deine Pins kommen und jeweils eine weitere pro Blog-Kategorie. Und dann pinne jeden Pin auf jeweils beide Boards. Und das nicht nur 1x, sondern mehrfach.

So erhöhst Du die Chance jedes Pins, gesehen zu werden, deutlich und steigerst dementsprechend auch die Besucherzahlen Deiner Webseite.

Umsetzung: einfach

Arbeitsaufwand: mittel

 

5 | Erstelle Alben oder Sonderposts auf Facebook

Social Media ist ein wunderbares gratis Marketing-Tool und je kreativer und vielschichtiger Du es nutzt, desto besser. Daher: denke einfach mal um die Ecke und überlege Dir alternative Ideen für alte Artikel.

Erstelle z.B. Alben auf Facebook, die Deinen Blog-Kategorien entsprechen und poste darin die entsprechenden Bilder zu Deinen Artikeln. Oder verlinke Dein Pinterest-Profil.

Alles, was es Deinen Followern erleichtert, zu sehen, welche hilfreichen Artikel Du veröffentlicht hast und ihnen den Zugang dazu erleichtert, ist eine gute Idee.

Umsetzung: mittel

Arbeitsaufwand: gering

6 | ERstelle Archiv-Seiten auf Deinem Blog

Mache es Deinen Lesern immer so leicht wie eben möglich, sich auf Deiner Seite nach weiteren hilfreichen Inhalten von Dir umzusehen.

Ein Blog, der wie ein Tagebuch aufgebaut ist und langwieriges durchscrollen verlangt, ist hier nicht der beste Weg. Cleverer ist es, Du richtest eine separate Seite für jede Blog-Kategorie ein – quasi ein thematisches Archiv.

So findet ein neuer Leser sich schnell auf Deinem Blog zurecht und sieht sofort, welche weiteren hilfreichen Inhalte Du zu einem Thema veröffentlicht hast.

Ich habe genau dies vor kurzem getan und 1. eine separate Seite pro Kategorie eingerichtet und 2. einen Link zu den Kategorien in jedem Blog-Artikel ergänzt. Bereits nach wenigen Tagen konnte ich beobachten, dass die Zahl der Leser, die länger auf dem Blog blieb und sich die neuen Kategorien-Seiten ansah, deutlich stieg.

Umsetzung: einfach

Aufwand: mittel

 

7 | Verlinke besonders beliebte oder hilfreiche Artikel an prominenter stelle

Wenn Du eine Sidebar nutzt, ist dies der perfekte Ort, um Deine beliebtesten und/oder besonders hilfreiche Artikel von Dir herauszustellen. Alternativ kannst Du dies aber auch auf einer separaten Seite lösen.

Egal wie Du es umsetzt. Es gilt folgende Faustformel: mache es Besuchern immer so leicht wie möglich, Deine besten Inhalte zu finden bzw. sich auf Deiner Webseite zu orientieren.

Umsetzung: einfach – mittel

Aufwand: gering – mittel

 

8 | Verlinke zu weiteren Artikeln unterhalt jedes Posts

Ergänze ein einfaches „related Posts“-Widget auf Deinem Blog, was den Lesern am Ende jedes Artikels auf weitere Inhalte von Dir hinweist. Dies steigert Deine Chancen, dass jemand mehr als nur einen Artikel liest, deutlich und recycelt Content quasi komplett ohne zusätzlichen Aufwand.

Umsetzung: einfach

Aufwand: gering

 

9 | Verlinke Deine alten Posts in Deinen neuen Artikeln

Nutze Deine neuen Artikel, um darin auf Deine alten Posts hinzuweisen und entsprechende Links einzubauen. Während dies noch recht leicht umzusetzen ist, vergessen viele, auch die alten Artikel, mit entsprechenden Links zu neuem Content zu versehen.

Tipp: gehe 1x im Monat alle Artikel von Dir durch und ergänze fehlende Links in Deinen Artikeln. Zugegeben, dies ist eine ziemlich lästige Aufgabe, doch die Resultate sind es eindeutig wert, sich „das anzutun“.

Umsetzung: einfach

Aufwand: mittel

 

Was machst Du mit Deinen alten Inhalten? Nutzt Du sie erneut? Wenn ja, wie? Wenn nein, warum nicht?

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20 Fragen, mit denen Du in 30 Minuten 50 neue Blog-Post-Ideen findest

20 Fragen, mit denen Du in 30 Minuten 50 neue Blog-Post-Ideen findest

inklusive Arbeitsblatt

20 Fragen, mit denen Du in 30 Minuten 50 neue Blog-Post-Ideen findest

Heute habe ich eine Anleitung für Dich, die ich im Grunde genommen aus meinem alten Job übernommen und fürs Bloggen angepasst habe. Wenn wir dort Kunden-Pitches vorbereitet haben, hatten wir immer eine kleine Checkliste bzw. einen Fragenkatalog zur Hand, der uns dabei geholfen hat, Ideen zu entwickeln.

 

Du kennst das vermutlich auch. Du sitzt vor einem leeren Blatt, auf der Suche nach Ideen und Dein Kopf ist plötzlich komplett leer. Dir fällt rein gar nichts ein. Alle die tollen Ideen, die Du letztens noch beim Joggen oder Einkaufen hattest, sind wie gelöscht.

Und tatsächlich ist es einer der größten Herausforderungen als Blogger, dafür zu sorgen, dass Du regelmäßig ausreichend tolle Ideen für Blog-Artikel hast, damit Du Deine Leser nachhaltig mit tollen Inhalten „versorgen“ kannst.

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Wie funktioniert das System?

Das „System“, was ich Dir hier zeige, ist im Grunde genommen eine ganz simple Brainstorming-Übung. Doch anstatt mit einem leeren Blatt Papier zu beginnen, und auf Eingebung zu warten, werden Deine Gedanken und Deine Kreativität von einem Fragenkatalog „unterstützt“.

Am besten führst Du die Übung mit einem Partner oder in der Gruppe durch. Doch wenn Du gerade niemanden zur Hand hast, geht es auch alleine.

 

1 Brainstorming

Für insgesamt 30 Minuten setzt Du Dich (oder Ihr Euch) mit dem Fragenkatalog hin und schreibt so viele Artikel-Ideen auf, wie Euch zu jeder Frage einfallen. Notiert dabei unbedingt JEDE Idee, egal ob sinnvoll oder nicht. Im ersten Schritt geht es nur ums Sammeln möglichst vieler Einfällt.

 

2 Ideen ordnen

Nach Ablauf der 30 Minuten willst Du Deine Ideen ordnen. Die komplett blödsinnigen fliegen raus, die guten kommen auf die „Ja“-Liste und die mittelmäßigen auf den Stapel „vielleicht“. In dieser Phase ist es wirklich hilfreich, Unterstützung zu haben. Gemeinsam wird aus vielen „vielleicht“-Ideen doch noch ein tolles Thema. Außerdem habe ich es oft erlebt, dass in der Diskussion weitere tolle Ideen entstanden sind.

(Ich habe übrigens auch nur selten einen adäquaten Partner an meiner Seite. Oft müssen dann eine Freundin oder meine Mutter herhalten. Selbst wenn sie keine Experten auf meinem Gebiet sind, habe ich so schon ganz oft tolles Feedback bekommen, das mich auf weitere oder bessere Ideen gebracht hat. Die Idee, diese Übung einmal aufzuschreiben stammt ursprünglich z.B. auch von meiner Mutter ;-))

Am Ende wirst Du mit überraschend vielen Ideen aus solch einem Brainstorming rausgehen und dadurch ein neues Problem haben: wann schreibst Du all diese tollen Artikel?

3 ERstelle eine Liste aller Ideen

Meine Ideen sammele ich übrigens in einer formlosen Liste. Immer wenn ich dann meinen Redaktionsplan fülle, nehme ich diese Liste zur Hand und übertrage sie einfach.

Ich hebe übrigens aus die „vielleicht“-Liste auf und hole sie für die nächste Session wieder hervor. Manchmal hilft mir der ein- oder andere Gedanke darauf, eine neue Idee zu entwickeln.

 

Die Fragen

Die Fragen sind mit bedacht gewählt und sortiert und beginnen mit eher allgemeineren Fragen und werden immer spezifischer. Das soll Dich und Deine Gedanken ein wenig leiten. Daher empfehle ich Dir auch, sie der Reihe nach zu beantworten und nicht hin- und herzuspringen.

Am besten funktioniert es, wenn Du mit Frage 1 beginnst, alle Ideen hierzu notierst und wenn Dir nichts mehr einfällt, mit Frage 2 weiter machst usw.. Wenn Du vor Ablauf der 30 Minuten durch alle Fragen durch bist, kannst Du gerne wieder von vorne anfangen. Ich schaffe das jedoch nie.

Außerdem empfehle ich Dir, Dich vorab nicht zu viel mit den Fragen zu beschäftigen. Das führt nur dazu, dass Du zwanghaft versuchst, schon vorab tolle Ideen zu finden, statt – wie vorgesehen – Deine Gedanken einfach fließen zu lassen.

Denk immer daran: es geht hier nur ums Brainstorming und die Sammlung von Ideen. Das ist kein „wer-schafft-die-meisten-ideen-in-30-Minuten“-Exercise!

 

 

1 Fragen bezogen auf Deine Nische

  • Was ist wichtig in Deiner Nische? Was macht Dein Business so besonders?
  • Welche Tools nutzt Du in Deinem Business und wie?
  • Welche Dinge tust Du genauso, wie Deine Mitbewerber und warum?
  • Wovon wird in Deiner Nische zu viel gemacht/versprochen? Was machst Du anders, als Deine Mitbewerber und warum?
  • Welche üblichen Vorurteile und Missverständnisse bezogen auf Dein Business/Deine Nische gibt es und wie kannst Du sie ausräumen/widerlegen?
  • Über welche Themen/Tatsachen wird in Deiner Nische viel zu selten gesprochen?
  • Welche aktuellen Themen und Trends gibt es in Deiner Nische? Was ist Deine Meinung dazu? Wie gehst Du damit um?

 

2 Fragen bezogen auf Deine Leser

  • Welche Interessen haben Deine Leser? Wozu wünschen sie sich Antworten/Anleitungen?
  • Welche Bedürfnisse und Ziele haben Deine Leser? Welche Probleme würden sie gerne lösen? Welche Wünsche erfüllen?
  • Was hast Du erreicht, was andere gerne hätten/erreichen würden? Welche Erfahrungen/Fehler hast Du gemacht?

 

3 Fragen bezogen auf den Autor/Dich

  • Warum hast Du Dich für Deine Nische entschieden? Wie bist Du dazu gekommen?
  • Wie sah Dein Weg aus? Wie hast Du erreicht, was Du erreicht hast? Welche positiven Erfahrungen hast Du gemacht?
  • Welche negativen Dinge/Fehler hast Du erlebt/gemacht, aus/von denen Deine Leser etwas lernen können?
  • Was machst Du anders als alle anderen in Deiner Nische und warum?
  • Welche Erkenntnisse hast Du über Deine Nische gewonnen?
  • Welches sind Deine Stärken? Warum buchen Deine Kunden Dich und niemand anderen?
  • Welche Fragen werden Dir regelmäßig gestellt? Was wird üblicherweise in passenden Facebook-Gruppen diskutiert?
  • Welches war der beste Rat, den Du jemals bekommen hast? Was hättest Du gerne gewusst, als Du gestartet bist?
  • Wann hat Dein Business den größten Sprung gemacht und warum?
  • Was würdest Du Deinen Lesern gerne als guten Ratschlag mitgeben?

Das Arbeitsblatt

Die Übung lebt davon, dass es sich quasi um einen „geührten kreativen Prozess“ handelt. Durch die Fragen werden Dir viel mehr Ideen einfallen, als wenn Du Dich einfach nur vor ein leeres Blatt Papier setzt. Daher habe ich Dir ein begleitendes Arbeitsblatt zur Übung entworfen, welches Du einfach ausdrucken und nutzen kannst.

Ich habe es, zusammen mit vielen weiteren hilfreichen Ressourcen in der Bibliothek gespeichert. bekommst Du Dein gratis-Passwort.

 

Deine Fragen

Ich habe mich bemüht, die Fragen möglichst offen und allgemein zu halten, damit möglichst viele Menschen sie übernehmen und nutzen können. Dennoch kann es natürlich sein, dass für Dein Business andere Fragen sinnvoller wären oder Dir besser helfen. Dann tausche sie einfach aus oder ergänze die Liste.

Dies ist übrigens auch ein Tipp, wenn Du nach einer Weile das Gefühl hast, die Übung „funktioniert“ nicht mehr so richtig. Ein paar andere Fragen wirken oft Wunder.

 

Wie findest Du Deine Ideen für neue Inhalte? Hast Du eine bessere Methode? Wenn ja, verrate sie uns gerne.

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10 Wege, bessere Texte für Blog und Webseite zu schreiben

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Ein wesentlicher Erfolgsfaktor in Deinem Online-Business ist Dein Blog. Denn nur wenn Du regelmäßig gute Texte schreibst, wirst Du dauerhaft Leser gewinnen, aus denen eines Tages Kunden werden können.

Soweit die Theorie. Denn in der Praxis ist es oft gar nicht so einfach, großartigen Content zu veröffentlichen und Deine Texte besser zu formulieren. Um Dir das Ganze zu erleichtern habe ich Dir daher meine 10 besten Tipps für bessere Texte zusammengetragen.

Spoiler: Die meisten davon, beziehen sich übrigens rein auf den Inhalt (weil ich den für die Qualität von Texten für entscheidend halte) und nur die letzten 3 auf die Sprache.

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1 | Brainstorme Blog-ideen, die Deine Leser wirklich interessieren

Großartig sind Blog-Artikel immer dann, wenn sie sich an Deinen Wunschkunden richten und ihm dabei helfen, eine Frage zu beantworten oder ein Problem zu lösen. Daher solltest Du Dir zu Beginn immer überlegen, für wen Du schreibst und was derjenige aus dem Artikel mitnehmen kann und soll.

Tipp: führe eine formlose Liste mit Blog-Post-Ideen, in der Du einfach alles sammelst, was Dir als mögliches Thema einfällt. Von Zeit zu Zeit nimmst Du Dir einfach diese Liste und wählst daraus Deine besten Ideen für die kommende Zeit aus und überträgst sie in Deinen Redaktionsplan.

Weitere Ideen findest Du in diesen Artikeln:

 

2 | Strukturiere Deinen Artikel

Auch wenn dieser Teil total simpel klingt, so hat die Struktur eines Textes großen Einfluss auf die Qualität. Es vereinfacht das Schreiben der Texte, weil Du Dir vorab einen genauen Fahrplan überlegt hast. So bist Du insgesamt schneller, läufst weniger Gefahr, vom Thema abzuweichen und – und das finde ich den wichtigsten Aspekt – Du kannst sicher sein, dem Leser den besten Text zu bieten.

 

Überschrift

Beginne immer damit, Dir eine wirklich attraktive Überschrift zu formulieren. Denn Dein Text kann so gut geschrieben sein, wie er will, wenn die Überschrift nicht passt, wird kaum jemand Deinen Artikel lesen.

Tipp: Nimm dir für jeden Blog-Artikel die Zeit, Dir insgesamt 10 Überschrifts-Varianten zu überlegen und wähle dann die beste aus. Oft ist nicht der erste Einfall Dein bester, sondern eher Nummer 7-10.

 

Struktur

Wenn die Überschrift steht, geht es an die Struktur des Artikels. Überlege Dir, wie Du das Thema am besten präsentieren kannst und welche Kriterien Du unbedingt berücksichtigen willst. Gute Texte haben immer einen roten Faden, der den Leser leitet.

Tipp: In dem Moment, wo Du die Struktur erstellst, willst Du immer auch checken, welche ähnlichen Artikel gut in Google ranken und wie sie aufgebaut sind. Nicht, um abzuschreiben, sondern um Deine Ideen auf Vollständigkeit zu überprüfen. Google liebt Artikel, die ein Thema umfassend aufbereiten – mach Dir das zu Nutze!

Hier findest Du übrigens eine komplette Beschreibung meines Prozesses für die Content-Erstellung.

3 | Gute texte formulieren heißt, umfassend und detailliert zu schreiben

Wenn Du wirklich gute Texte formulieren willst, wirst Du nicht umhinkommen, ausführlich zu werden. Denn gut bedeutet immer auch umfassend und ins-Detail-gehend. Und das bekommst Du kaum mit nur 300 Worten hin.

ABER gleichzeitig bedeutet lang nicht zwingend gut. Ja, es stimmt, Google bevorzugst längere Texte. Aber nur, weil diese meistens umfangreicher und detaillierter sind. Die langweiligen, die nur deshalb lang sind, um eine bestimmte Wortanzahl zu erreichen, schaffen es trotzdem nicht auf die vorderen Ränge.

Fokussiere Dich daher bitte weniger auf die reine Wortzahl, sondern vielmehr darauf, Deinen Lesern einen wirklich umfassenden Einblick in das jeweilige Thema zu bieten. Daher auch mein Tipp, die gut gerankten Artikel zum selben Thema gegenzulesen und zu prüfen, ob Du eventuell weitere Punkte zu diesem Thema in Deinem Artikel berücksichtigen willst.

Tipp: Der Vollständigkeit halber will ich dennoch kurz anmerken, dass momentan die „beste Wortzahl“ für Google bei >2.000 Worten liegt, die möglichst noch um Bilder, Videos usw, ergänzt werden.

Dennoch gilt: Vollständigkeit ist key, nicht die reine Wortanzahl.

Ich habe festgestellt, dass meine Artikel, wenn sie wirklich detailliert sind, meist quasi „von alleine“  über 2.000 Worte lang sind.  Und sind es dennoch mal „nur“ 1.400, ist mir das – ehrlich gesagt – komplett egal.

 

4 | Lasse Fakten für Dich sprechen

Gerade habe ich ein paar Fakten zur optimalen Lage von Blog-Artikeln genannt. Natürlich habe ich mir diese Infos nicht ausgedacht, sondern überprüft und dabei diesen wunderbaren Artikel von Coschedule gefunden. Darin werden insgesamt 12 Studien zum Thema „optimale Länge für Blog-Artikel“ verglichen und die besten Tipps zusammengefasst.

Auch Du willst in Deinen Texten Deine Quellen angeben und zitieren. Die Fakten sprechen für sich und zeigen, dass Du Deine Aussagen in Deinen Artikeln entsprechend überprüft hast und nicht „einfach irgendwas behauptest“. Dies lässt Dich übrigens auch gleich deutlich vertrauenswürdiger wirken.

Gute Texte zu schreiben ist also nicht nur eine Frage der Formulierungen, sondern auch der Inhalte und gute Inhalte sind, sofern es Daten und Fakten sind, belegbar.

 

5 | Erkläre anhand von konkreten Tipps und Beispielen

Die Fakten sollten immer nur einen Teil Deiner Texte ausmachen. Denn Deine Leistung als Blogger liegt weniger darin, Informationen zusammenzutragen, sondern Deinen Lesern zu zeigen, wie sie die Inhalte anwenden.

Aus diesem Grunde willst Du immer auch konkrete Umsetzungstipps und Beispiele geben. Diese helfen Deinen Lesern, Deine Tipps auch wirklich in die Praxis umzusetzen. Dies ist der erste Schritt, um ein „aha-Erlebnis“ zu schaffen, was wiederum dafür sorgt, dass Dein Leser Dich als „hilfreich“ wahrnimmt. Und genau das ist der erste Schritt in Richtung Vertrauen und Kauf.

Ob und welche Tipps und Beispiele Du in Deine Texte einbauen kannst, ist natürlich start von tatsächlichen Thema abhängig. Bei einer Anleitung wird es leicht sein, bei anderen Themen weniger.

Tipp: Frage Dich immer, welchen Mehrwert ein zufälliger Leser aus Deinem Artikel ziehen könnte und was das „Aha-Erlebnis“ sein könnte. Meine Erfahrung ist, dass Dir dann von ganz alleine einfällt, welche Tipps & Beispiele Du Deinen Lesern mitgeben willst.

6 | Ergänze Deine Texte um Bilder, Videos usw.

Zusätzliche Medien in Deinen Artikel zu integrieren hilft Dir sowohl dabei, Deine Inhalte anschaulich zu gestalten, als auch, die Aufmerksamkeit Deiner Leser hoch zu halten. Zusätzliche Medien sorgen für Abwechslung und lockern den Text auf. Dies macht es einfacher, zu folgen.

Tipp: Überlege Dir als zu jedem Artikel, wie Du ihn durch ergänzende visuelle Inhalte aufwerten kannst. Schreibst Du eine Anleitung für ein Tool? Dann ergänze sie um ein kurzes Erklärungsvideo. Beschreibst Du, wie Du ein Tool nutzt? Dann mache Screenshots davon, damit Dein Leser es sich konkret vorstellen kann. Zitierst Du jemanden in Deinem Test? Dann hebe das Zitat optisch hervor. Usw.

 

7 | Hol’ Dir Feedback von anderen

Die Sichtweise einer weiteren Person auf Deine Ideen kann Dir

  • helfen, zu überprüfen, ob Du Dein Thema wirklich verstanden hast bzw. gut erklären kannst und
  • nochmal komplett neue Ideen bringen, denn die andere Person hat natürlich auch einen anderen Blickwinkel und vielleicht sogar eine gegensätzliche Meinung zu Deinem Thema.

Komplexe Themen und Zusammenhänge zu erklären, ist nicht immer ganz einfach. Hinzu kommt, dass Du vermutlich Experte auf Deinem Gebiet bist, Dein Leser aber Anfänger. Dir mögen also Zusammenhänge selbstverständlich erscheinen, die jemand anderem überhaupt nicht klar sind.

Ein neutraler Feedback-Geber ist in solchen Fällen Gold wert.

Tipp: Im Optimalfall suchst Du Dir fürs Feedback Leute, die Deinem Wunschkunden möglichst ähnlich sind. Das ist natürlich nicht immer ganz einfach. Hast Du also grad keinen „Wunschkunden“ zur Hand, achte zumindest darauf, dass Du jemanden fragst, der Dir wirklich ehrliches Feedback gibt und keine Gefälligkeitsantwort.

 

8 | Achte auf korrekte REchtschreibung und Grammatik

Eigentlich sollte dies selbstverständlich sein, doch leider scheint das nicht jedem Blogger wirklich klar zu sein. Ein Text wird leichter lesbar und besser verständlich, wenn er in gutem Deutsch verfasst ist. Und es zeigt auch, dass Du Dir die Mühe machst,

Auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik zu achten, ist ein Zeichen davon, dass Du Deine Arbeit ernst nimmst und wird auch sicher von Deinen Lesern so gewertet. Natürlich kann sich trotzdem mal ein Tippfehler einschleichen, doch jeder erkennt sofort, ob Du generell darauf achtest, „richtig“ zu schreiben oder nicht.

Das tut übrigens auch Google. Grammatikalisch miese Texte kosten Dich im Zweifel also wichtige Punkte fürs Ranking.

 

9 | schreibe, wie du sprichst

Formelle Texte wirken schnell unpersönlich und steif. Dies kannst Du vermeiden, indem Du einfach so schreibst, wie Du sprichst. Vermeide außerdem die Bezeichnung „man“ in Deinen Texten und schreibe liebe in der ich-Form bzw. sprich Deine Leser direkt an. So wirken Deine Texte gleich viel persönlicher.

Zu schreiben, wie Du sprichst muss übrigens nicht bedeuten, dass Deine Texte dadurch unprofessionell wirken. Inhaltlich starke Texte bleiben auch dann stark, wenn der Ton persönlicher ist.

Tipp: Du hast keine Ahnung, wie Du Dich anhörst, „wenn Du sprichst“? Dann nimm Dich einfach einmal mit dem Handy dabei auf, wie Du jemand anderem den Inhalt Deines Blog-Artikels erklärst. Genau so willst Du schreiben.

 

10 | Variiere Satzlänge und Satzbau

Immer wieder stoße ich auf den Tipp, Sätze in Blog-Artikeln möglichst einfach zu halten, um den Text leichter lesbar zu machen. Grundsätzlich stimmt es natürlich, dass sich Texte besser überfliegen lassen, wenn sie auf komplizierte Schachtelsätze verzichten, die über eine halbe Seite gehen.

Aber wenn Du Dich nun manisch darauf konzentrierst, kurze Sätze zu schreiben, läufst du Gefahr am Ende womöglich Texte zu verfassen, die nicht mehr klingen wie Du. Das passiert nämlich dann bei mir.

Daher bin ich der Meinung: Abwechslung ist das Salz in der Suppe.

Versuche nicht zwanghaft, einer Vorgabe zu entsprechen, sondern adaptiere sie für Dich. Texte werden lebendig, wenn sich lange und kurze Sätze abwechseln, Du Aufzählungen einbaust und die die Satzstruktur variierst.

 

Zusatztipp

Veröffentliche keinen Text am selben Tag. Schlafe mindestens eine Nacht drüber und lies ihn Dir dann noch einmal ganz in Ruhe durch. Quasi von alleine wirst Du dann Tippfehler und sprachlich unschöne Stellen finden und verbessern können.

So einfach und doch so wirkungsvoll und vermutlich der beste Tipp von allen ;-).

 

Welche Ideen hast Du, die dabei helfen, bessere Texte zu schreiben? Habe ich einen wichtigen Tipp vergessen?

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