Businessplan erstellen für Blog und Online-Business: so geht’s

Wir alle haben einmal gelernt, dass jeder zum Business-Start einen Businessplan erstellen sollte. Doch wenn Du Dir die gängigen Vorlagen im Netz ansiehst, wirst Du schnell merken, dass diese sich zwar super für ein „klassisches“ Business eignen. Für ein Online-Business hingegen sind sie komplett ungeeignet.

Denn der Fokus liegt viel zu sehr auf Aspekten, die für ein Online-Business schlichtweg irrelevant sind.

Dennoch ist ein Business-Plan auch für Deinen Blog sinnvoll. Denn der wesentliche Grund dafür ist, dass er Dich „zwingt“, dass Du gleich Dir zu Beginn die richtigen Fragen stellst und gezielt Antworten dafür suchst. (Oder es nachholst, wenn Du es noch nie gemacht hast ;-)).

Diese insgesamt 6 wichtigen Fragen habe ich Dir in diesem Artikel aufgezeichnet und erklärt und Dir gleich noch ein umfassendes Workbook mit vertiefenden Informationen erstellt (das Du Dir am Ende des Artikels runterladen kannst). Dabei habe ich mich bemüht, die anstehenden Aufgaben, soweit möglich in kurze, 15-minütige Aufgaben herunter zu brechen. Das funktioniert nicht ganz, weil einige Bereich einfach zu komplex sind. Dennoch hast Du, wenn Du alle 6 Aufgaben umsetzt, bereits einen ersten ganz großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

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Businessplan erstellen: Deine Positionierung

Der größte Fehler, den Du zu Beginn Deines Business machen kannst, ist, alles für jeden anbieten zu wollen. Auch wenn es logisch klingt: Du wirst nicht mehr Kunden gewinnen, wenn Du versuchst ein Angebot für jeden zu haben.

Das Gegenteil ist der Fall!

Je spezialisierter Du bist, desto leichter wirst Du mit Deinem limitierten Angebot Kunden gewinnen. Denn je kleiner Deine Nische, desto schneller und leichter wirst Du als DER Experte in Deinem Bereich wahrgenommen.

Zu Beginn ist das nicht einfach, sich so zu beschränken. Aber genau das ist der Schlüssel zum Erfolg.

 

Vorteile einer engen Positionierung

Schau Dir einfach mal die Natur an. Wie viele Tiere (gerade Insekten) haben sich in besonderem Maße spezialisiert und sichern so ihr Überleben. Sei es durch besondere Tarnung, spezielle Fähigkeiten usw.

Dadurch bündeln sie alle ihre Kräfte auf diese eine besondere Fähigkeit, die ihnen letztlich das Überleben sichert.

Genauso verhält es sich mit Deinem Business. Je kleiner Deine Nische, desto stärker kannst Du Deine Kräfte bündeln und je klarer positionierst Du Dich als Experte.

Natürlich verkleinert sich dadurch die Anzahl der potenziellen Kunden. Doch diejenigen, die dann bleiben, kannst Du viel leichter als Kunden gewinnen. So wirst Du unterm Strich viel leichter Umsätze erzielen, von denen Du gut leben kannst.

 

So erstellst Du Deine Positionierung

Beginne also zuerst damit, Dir zu überlegen, was Du anbieten kannst und Dich so weit zu beschränken, dass wirklich jedem sofort glasklar ist, was das genau bedeutet. Hier ein kleines Beispiel:

  1. Coaching für Frauen
  2. Coaching für Frauen in Führungspositionen
  3. Coaching für Frauen in Führungspositionen, die Mütter sind
  4. Coaching für Frauen in Führungspositionen, die alleinerziehende Mütter sind
  5. Coaching für Frauen in Führungspositionen, die alleinerziehende Mütter sind und deren Eltern weit weg wohnen

Ist Dir aufgefallen, wie stark sich Dein Bild besagter Frau von Punkt zu Punkt weiter konkretisiert und wie klar und deutlich wird, welche Sorgen und Probleme sie tatsächlich hat? Genau das willst Du für Dein Business ebenfalls so konkret definieren.

 

So prüfst Du, ob Deine Positionierung passt

Eine simple, aber extrem effektive Übung, um zu prüfen, wie konkret die eigene Positionierung ist und Deine erste Aufgabe für heute, ist folgende:

Nimm Dir etwa 15 Minuten Zeit und schreibe Deine Mission nieder. Und zwar indem Du folgenden Satz komplettierst und beschreibst, wem Dein Business wie und womit genau hilft:

Mein Business zeigt/tut/hilft _______ (wem) dabei _______ (was) zu erreichen, durch/indem _________ (womit).

Beispiel: Ich helfe Dienstleistern, Coaches und Beratern dabei, eine erfolgreiche Content-Strategie zu entwickeln und ihre Webseite so für Google und Pinterest zu optimieren, dass sie problemlos die richtigen Webseiten-Besucher anlocken. Nämlich die, die später ihre Kunden werden. Dies gelingt ihnen mit Hilfe meiner erprobten und leicht umzusetzenden Strategien, die ihnen das erforderliche Wissen und die notwendige persönliche Unterstützung geben, um diesen Weg erfolgreich zu gehen.

Übrigens: wenn Du diesen Satz einmal hast, kannst Du ihn auch zukünftig wunderbar einsetzen, um die berühmte Frage „Was machst Du denn beruflich“ gekonnt zu beantworten.

 

Businessplan erstellen: Dein Wunschkunde

Im Grunde genommen, ist jedes Business in einer Sache gleich: wir alle wollen Gewinne erzielen. Und um das zu erreichen, müssen wir Umsatz machen, der sich wiederum in Anzahl x Preis herunterbrennen lässt.

Machst Du ausreichende Umsätze, wird Dein Business gut laufen. Und es ist recht simpel auszurechnen, welche Verkaufszahlen Du erreichen musst, um Deine Rechnungen alle zahlen zu können.

Doch eine Variable der Rechnung ist nicht ganz so leicht zu bestimmten, aber umso wichtiger: wer kauft eigentlich bei Dir und warum?

Deinen Wunschkunden kennen zu lernen mag sich zu Beginn anfühlen wie eine Art Ratespiel. Es gibt Unmengen an Tipps im Internet, doch irgendwie sind sie alle nicht greifbar und Du stehst vor einer tollen Vorlage, weißt aber nicht, wie Du sie sinnvoll füllen kannst und sollst.

Was genau sucht Dein idealer Kunde? Wofür ist er wirklich bereit wie viel Geld auszugeben und wann und warum? Wo findest Du ihn und wie sprichst Du ihn an? Und wie bekommst Du ihn letztlich dazu, auch bei Dir zu kaufen?

Überall wird Dir gesagt, Du bräuchtest Reichweite und Sichtbarkeit und jeder hat noch eine tolle Strategie parat, wie Du genau das ganz leicht und schnell bekommst.

Dabei geht es gar nicht darum, eine möglichst große Fangemeinde aufzubauen, sondern eine treue Community der RICHTIGEN Fans zu finden. Eine Email-Liste mit 500 „richtigen“ Leuten ist viel mehr wert, als eine mit 5.000 „falschen“!

 

Wie aber findest Du Deinen Wunschkunden nun praktisch?

Eine übliche Methode ist es, eine Persona zu erstellen. Ein Wunschkundenprofil, welches Dir hilft, eben jenen Wunschkunden besser zu verstehen. Dabei geht es allerdings weniger darum, einen hübschen Fragebogen besonders sorgfältig auszufüllen.

Die Wunschkundendefinition ist das Resultat sorgfältiger Analysen und Gespräche. Und auch wenn es zugegeben eine sehr mühsame Arbeit ist, bis der Wunschkunde einmal steht, möchte ich Dich unbedingt dazu auffordern (um nicht drängen zu sagen ;-)), diese Übung wirklich durchzuziehen.

Im Business-Plan-Workbook habe ich Dir insgesamt 7 mögliche Wege aufgezeigt, um die erforderlichen Daten zusammenzutragen, die Du für die Erstellung Deiner Persona brauchst. Und natürlich findest Du dort auch weitere Tipps, die Dir helfen sollen, diese Aufgabe wirklich erfolgreich abzuschließen.

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Deinen Wunschkunden zu erstellen ist keine Aufgabe, die in 15 Minuten erledigt ist. Vielmehr wird es mehrere Wochen und Anläufe dauern, bis Du wirklich das Gefühl hast, Deinen Wunschkunden zu kennen.

Daher ist Deine Aufgabe hier „nur“ Dir einen Zeit- und Action-Plan zurechtzulegen. Überlege Dir genau, wann Du welche Recherchen durchführen kannst. Welche Quellen Du nutzen willst und mit wem und wie Du Deine Annahmen durch Interviews verifizieren kannst.

Businessplan erstellen: Deine Angebote

Wer möchtest Du sein? Das Must-Have oder die Notlösung?

Wenn Du, wovon ich einfach mal ausgehe, zu recht das Must-Have sein willst, dann verhalte Dich auch wie eines.

Nimm nicht jeden Auftrag an, der Dir irgendwie Geld bringt, aber eigentlich nicht Dein Kerngeschäft ist. Und vor allem: verkaufe Dich nicht unter Wert!

Leider sehe ich viel zu oft sehr talentierte Selbstständige, die jeden Auftrag annehmen und sich nicht trauen, angemessene Preise zu nennen, um bloß keinen Auftrag zu verlieren „weil sie zu teuer sind“.

Und glaube bloß nicht, dass ich das nicht verstehe. Natürlich ist es nicht einfach zu bestimmen, was man eigentlich wert ist und vor allem das Selbstbewusstsein zu entwickeln, um voll und ganz hinter der eigenen Entscheidung zu stehen.

Doch es ist unerlässlich, wenn Du a) ernst genommen werden und b) ein wirklich erfolgreiches Business führen willst.

Und die positive Nachricht ist: genauso, wie Du im Laufe Deines Lebens gelernt hast, auszuhalten, wenn Dich jemand nicht mag, kannst Du auch lernen, angemessene Preise zu verlangen und mit Absagen umzugehen.

Was Du dafür vor allem brauchst, ist Selbstbewusstsein.

 

Deine ersten Angebote: 1:1-Arbeit

Und das gewinnst Du am schnellsten in der 1:1-Arbeit mit Deinen Kunden. Denn nur dort kannst Du wirklich sehen, was Deine Anleitungen und Tipps bewirken und welche Ergebnisse Deine Kunden damit erzielen.

Sich zu Beginn auf Beratung zu konzentrieren hat noch einen weiteren Vorteil: Du brauchst eine viel geringere Reichweite und musst viel kleinere Stückzahlen verkaufen, um von Deinem Business gut leben zu können.

Erst im zweiten Schritt willst Du dann Dein Wissen (welches sich ja durch die Beratung nochmal deutlich verbessert hat) in Form von Produkten an Deine bis dahin gewachsene Community verkaufen.

Wie erstellst Du nun ein unwiderstehliches Angebot?

Im Grunde genommen ist es wieder recht simpel. Du kennst ja mittlerweile Deinen idealen Kunden und weißt daher auch, wo er zu Beginn Eurer Zusammenarbeit steht (Punkt A) und welches Ziel (Punkt B) er gerne erreichen würde.

Dein Angebot bringt ihn von Punkt A zu Punkt B. Es ist also die Lösung seines größten Problems.

Überlege Dir also, was Du Deinem Wunschkunden inhaltlich anbieten kannst, damit er den Sprung von A nach B schaffen kann. Welche Inhalte sollte Dein Angebot haben? Willst Du fixe Pakete anbieten, oder ist es besser modular zu arbeiten und eine Art Baukasten zu erstellen?

Businessplan erstellen: Webseitenbesucher

Eine Mission zu haben und zu wissen, welche Kunden Du gerne hättest, ist nur die eine Seite der Medaille. Denn nun musst Du sie auf Dich aufmerksam machen und sie dazu motivieren, Deine Angebote auch zu buchen.

Um das zu erreichen willst Du potenziellen Kunden einen Mehrwert bieten, Deine Expertise zeigen und Vertrauen aufbauen. Also nichts, was sich „mal eben nebenher“ erledigen lässt.

Und dennoch kann ich Dir versprechen, dass Du genau das mit nur einer Sache erreichst. Nämlich durch Vertrauen.

Sobald jemand ausreichend Vertrauen in Dich und Deine Fähigkeiten, aber auch in Deine Angebote hat, wird er bei Dir kaufen. Und Vertrauen gewinnst Du am besten durch Content Marketing.

 

Das bringt Dir eine gute Content-Marketing-Strategie

Denn durch regelmäßige, hilfreiche und werthaltige Inhalte, die genau auf Deinen Wunschkunden zugeschnitten sind, wirst Du Deine Zielgruppe nach und nach für Dich gewinnen. Ganz einfach dadurch, dass Du ihnen vorab durch kostenlose Inhalte kleine Arbeitsproben zur Verfügung stellst bzw. kleine Lösungen anbietest. So lernen sie Dich und Deine Arbeitsweise, aber auch Deine Expertise, Schritt-für-Schritt kennen.

Und sobald Du das erreicht hast, verkaufen sich Deine Inhalte auch quasi „wie von alleine“. Das böse Verkaufen, was so vielen von uns so schwer fällt (mich eingeschlossen) ist gar nicht mehr nötig. Ein gezielter Hinweis auf ein Angebot oder Produkt reicht dann in der Regel schon aus, um zu verkaufen.

Eine Tatsache, die ich unfassbar genial daran finde.

Wie gehst Du das Content Marketing nun aber an?

Indem Du bloggst. Und zwar in dem Format, welches am besten zu Dir und Deinem Business passt. Das können geschriebene Artikel sein, (Live-)Videos, Webinare, Podcasts, Email-Marketing usw.

Egal wie Du es tust; aber tue es! Denn Bloggen hat unsagbar große Vorteile für Dein Business:

  • Es erhöht die Zahl Deiner Webseiten-Besucher
  • Es sorgt für einen regelmäßigen Besucherstrom
  • Es sorgt dafür, dass Du besser in den Suchmaschinen gefunden wirst
  • Es bringt Dir mehr Shares in den Sozialen Medien

Natürlich heißt das nicht, dass Du keine Kunden auf anderen Wegen finden kannst. Ganz im Gegenteil. Viele finden ihre ersten Kunden sogar im erweiterten Bekanntenkreis.

Doch auf Dauer und für nachhaltiges Wachstum Deines Business’ ist Bloggen das beste, was Du tun kannst. Indem Du nach und nach eine große Bibliothek hilfreicher Inhalte aufbaust, erreichst Du immer mehr Leute und hast es immer leichter, diese von Deiner Expertise zu überzeugen.

Ein Prozess, den ich voll und ganz unterschreiben kann und selber so erlebt habe. Je mehr Blog-Artikel ich veröffentlicht habe, desto mehr Besucher kamen auf meine Webseite. Je länger ich dabei war, desto mehr Leute kannten und vertrauten mir und umso leichter wurde es, neue Kunden zu gewinnen.

Meine besten Tipps zum Thema Bloggen habe ich Dir im Workbook zusammengestellt.

Deine 15-Minuten-Aufgabe ist es nun, Dir zu überlegen, welche 2-3 großen Themen es in Deiner Nische gibt (Frage Dich: wonach sucht jemand in Google?). Brainstorme dann zu jedem Thema 3-5 Ideen und Formate für Blog-Artikel und plane feste Veröffentlichungstermine für die Blog-Artikel.

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Blog erstellen: Deine Marke

Der Term „Marke“ bzw. der Begriff „Branding“ wird manchmal ein wenig inflationär verwendet. Gerade wenn es um die Beratung kleiner Businesses geht. Doch nur sehr selten wird der Begriff überhaupt einmal definiert.

Denn beim Branding geht es um viel mehr als nur Dein Logo (welches Du übrigens gar nicht unbedingt brauchst, weshalb Du keinesfalls unnötig Zeit und Geld dafür aufwenden solltest). Vielmehr geht es darum, visuell auszudrücken, worum es in Deinem Business geht.

Dies tust Du zwar auch durch Dein Logo, aber vor allem auch durch Texte, Farben, Schriftarten, Bildsprache usw.. Je besser Du davon Gebrauch machst, desto „professioneller“ erscheint Dein ganzer Auftritt und je klarer wird Deine Message.

Ein klares Branding hat also nur Vorteile für Dich, weshalb Du Dich in Deinem Business-Plan  damit auseinandersetzen willst. Die Vorteile sind:

 

Einheitlicher erster Eindruck

Eine einheitliche Marke resultiert in einem einheitlichen und leicht zu verstehenden „Look“ von allem, was mit Deinem Business zu tun hat. Der Leser versteht sofort, worum es bei Dir geht. (Aus dem Grund verwenden z.B. Anwälte eher neutrale Farben und DYI-Blogs gerne poppige, bunte)

 

Professionalität

Einheitliches Branding lässt Deine Webseite (oder Deine Social Media-Kanäle) sofort viel professioneller wirken. Besucher werden Dich dadurch sofort als seriös wahrnehmen. (Du kennst doch sicher auch diese Steinzeitwebseiten, wie viele kleine lokal tätige Unternehmen sie noch nutzen? Überlege einmal, wie Du eine solche Seite wahrnimmst.)

 

Vertrauen

Einheitliches Branding sieht nicht nur seriös aus, sondern schafft auch Vertrauen. Es zeigt, wie viel Arbeit und Gehirnschmalz in Deinem Auftritt steckt und legt den „Verdacht“ nahe, dass dies auch für Deine Produkte gilt.

 

Wiedererkennbarkeit

Eine starke Marke erkennst Du auch, wenn Du das Logo nicht siehst. Denn auch die sonstigen Elemente führen dazu, dass Du sie sofort wieder erkennst. Ich wette z.B. Du musst bei keiner Autowerbung wirklich das Bild des Wagens oder das Logo des Herstellers sehen, um zu wissen, um welche Marke es sich handelt. (Achte mal drauf!)

 

Abgrenzung

Mit Hilfe Deiner Marke und Deines Branding grenzt Du Dich und Dein Business darüber hinaus noch von Deinen Wettbewerbern ab. Dies gelingt vor allem mit Hilfe Deiner Message und – gerade bei Solopreneuren – Deiner Persönlichkeit.

Wie „erstellst“ Du nun Deine Marke?

Hierzu findest Du einen 10-Punkte-Plan mit weiteren hilfreichen Erläuterung im Workbook.

Leider kannst Du auch Dein Branding nicht in 15-Minuten erschaffen. Aber Du kannst den ersten Schritt tun und erste Inspirationen auf Deinem Inspiration Board sammeln (die Vorlage und Anleitung findest Du ebenfalls im Workbook). 

 

Businessplan erstellen: Deine Prozesse

Ich gestehe: ich liebe Prozesse. Ich habe das Gefühl, als ob die äußerliche Ordnung meine kreativer Seite erst so richtig Raum gewährt.

Doch unabhängig davon, wie toll ich Prozesse finde, sie sind in jedem Business sinnvoll. Denn eine effiziente Organisation hilft Dir dabei, Deine Kräfte auf das fokussieren zu können, was Dein Business wirklich voran bringt.

Wenn Dein Prozess einmal steht, musst Du keine Zeit mehr damit vergeuden, zu überlegen, was als nächstes zu tun ist. Du weißt es einfach.

Und Du kannst in etwa abschätzen, wie lange Du wofür brauchst und so Deine Zeit viel besser einteilen. Nie wieder überlange to do-Listen, die im Grunde „unschaffbar“ sind.

 

Vorteile von Prozessen

Wenn Du ein und dieselbe Tätigkeit beginnst, immer in der gleichen Art und Weise zu machen, wirst Du auch merken, dass Du mit der Zeit immer besser wirst. Und ganz nebenbei schaffst Du damit heute schon die Voraussetzungen, eines Tages bestimmte Aufgaben auslagern zu können.

Wie ich das mache? Mit einem Projektmanagement-Tool. In meinem Fall Asana. Mit diesem gratis Tool kannst Du ganz einfach Aufgaben erstellen, diesen Termine zuordnen und sie bestimmten Teammitgliedern zuordnen.

Ich habe mich für jeden meiner Prozesse (z.B. Blogartikel, Newsletter, Coaching) hingesetzt und jeden einzelnen Schritt notiert. Wirklich jeden! Anschließend habe ich jedem Schritt eine Zeitangabe zugeordnet und die Dinge, die regelmäßig vorkommen entsprechend vorbereitet.

So habe ich z.B. Email-Vorlagen erstellt. Arbeitsblätter für meine Kunden, Checklisten, Skripte usw.. Statt alles jedes Mal aufs neue zu machen, kann ich zukünftig einfach auf das zurückgreifen, was bereits in meinen Unterlagen gespeichert ist.

Auch für mich habe ich Checklisten erstellt. So kann ich sicher sein, keinen Schritt zu vergessen, wenn ich z.B. einen neuen Blog-Artikel schreibe.

Genauer beschrieben habe ich das übrigens in diesem Artikel, zu dem es ebenfalls ein Workbook gibt. Aber auch im Workbook zu diesem Artikel habe ich Dir Tipps & Tricks hinzugefügt, die Dich dabei unterstützen sollen, eigene Prozesse aufzusetzen.

Deine letzte 15-Minuten-Aufgabe ist es nun, die einen Prozess herauszupicken, der regelmäßig in Deinem Business vorkommt und Dir dafür jeden einzelnen Schritt zu notieren.

Damit sind wir am Ende dieser Business-Plan-Anleitung angekommen. Ich hoffe, ich habe damit diesem „Monster“ ein wenig den Schrecken genommen und Dir ebenfalls gezeigt, wie ein Business-Plan für ein Online-Business aussehen kann.

 

Sind noch Fragen offen geblieben? Gibt es Bereiche in Deinem Business, wo es bei Dir besonders unrund läuft? Haben Dir die Schritte helfen können?

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