inklusive ultimativer Blog-Artikel – Checkliste

Wie Du perfekte Blog-Artikel schreibst mit denen Du Leser und Kunden gewinnst

Ich weiß noch genau, wie ich anfangs dachte, Blogs seien quasi öffentliche Tagebücher im Internet. Mit einem Geld verdienen? Der Blog als Basis für (m)ein Business? Kam mir überhaupt nicht in den Sinn.

Daher hat es auch eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, was für ein geniales Tool so ein Blog ist und warum es für jeden von uns sinnvoll ist, nicht nur einen zu haben, sondern die ganze Sache auch strategisch anzugehen.

Ein Blog ist viel strategischer als viele Leute denken

Denn – Leute zu finden, die Deine Inhalte lesen ist zwar schön, bringt Dir aber noch keinen Cent Umsatz. Daher solltest Du nicht nur darauf hinarbeiten, dass Deine Blog-Artikel gelesen werden, sondern auch immer im Kopf behalten, dass Du nicht nur Leser, sondern vor allem zahlende Kunden gewinnen willst.

Daher willst Du jeden Blog-Artikel, den Du schreibst gezielt planen und nicht nur einfach herunter schreiben, was Dir gerade in den Sinn kommt.

Daher hat es auch eine Weile gedauert, bis ich verstanden habe, was für ein geniales Tool so ein Blog ist und warum es für jeden von uns sinnvoll ist, nicht nur einen zu haben, sondern die ganze Sache auch strategisch anzugehen.

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Probleme Deiner Leser + die richtigen Inhalte = Umsatz

Bevor Du also die Themen für Deine Blog-Artikel festlegst, frage Dich:

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Was genau sind die Probleme meiner Leser? Welche hilfreichen Inhalte kann ich auf meinem Blog bieten?

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Wie kann ich diese Inhalte in Blog-Artikeln „verpacken“, dass sie genau die Leser anziehen, die ich zu Kunden machen möchte?

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Wie bekomme ich genau diese Leser überhaupt auf meinen Blog und was mache ich mit ihnen, wenn sie einmal da sind?

Das soll jetzt nicht heißen, dass Du gar keine Blog-Artikel mehr nach Lust und Laune verfassen darfst. Das kannst Du natürlich weiterhin tun. Willst Du allerdings wirklich Geld verdienen, sollte das eher die Ausnahme als die Regel sein.

Der erste Schritt: Recherche

Google Analytics

Legen wir also los und fangen an, strategische Themen für Deinen Blog zu sammeln.

Wenn Du kein ganz neuer Blogger bist, kannst Du im ersten Schritt in Google Analytics checken, welche Blogartikel bislang besonders gut ankamen und Dir die meisten Besucher gebracht haben. Denn zu diesen Themen willst Du in Zukunft weitere Artikel erstellen, denn offensichtlich scheinen sie für Deine Zielgruppe besonders interessant zu sein.

Die Information findest Du in Google Analytics unter Verhalten -> Webseitencontent -> alle Seiten.

Umfrage unter Deinen Lesern

Außerdem rate ich Dir – sofern Du das nicht schon tust – regelmäßig das Gespräch mit Deinen Lesern zu suchen.

Frage sie

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was sie besonders interessiert

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zu welchen Themen sie gerne weitere Artikel hätten, oder

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welche Themen sie zusätzlich noch interessieren würden

Denn – je genauer Du weißt, was sich Deine Leser wünschen, desto gezielter kannst Du Deine Inhalte auf die Lösung ihrer Probleme ausrichten. Daher ist der regelmäßige Dialog mit Deinen Lesern auch so wichtig und hilfreich für Dich.

Eine gute Quelle für Blogartikel-Ideen sind auch die Fragen, die Dir Deine Leser regelmäßig in Emails stellen. Denn dies sind ja genau die Probleme, mit denen sie sich aktuell auseinandersetzen und auf die sie gerne eine Antwort hätten.

Kenne Deinen Zielkunden

Dieser Punkt gilt nicht nur für Blogger, die gerade erst anfangen, sondern auch für erfahrenere Blogger: Je besser Du Deinen Zielkunden kennst, desto mehr kannst Du Deine Inhalte auf genau seine Probleme ausrichten. Und je besser Du das tust, desto eher wirst Du genau die Leute auf Deinen Blog ziehen, die schließlich auch Deine Angebote und Produkte kaufen wollen.

Sammle Deine Ergebnisse

Betrachte die Recherche jedoch bitte nicht als einmalige Aktion, sondern etwas, was Du quasi dauerhaft machst. Natürlich machst Du nicht täglich eine umfangreiche Leserbefragung, allerdings kannst und solltest Du schon Deine Augen offen halten und ein Ohr für die Probleme Deiner Leser haben.

Um nicht den Überblick zu verlieren, rate ich Dir, Deine Ergebnisse und Erkenntnisse fortlaufend in einer Tabelle festzuhalten. Mit der Zeit wird diese immer weiter wachsen und Deine beste Quelle für neue Blog-Artikel sein, von denen Du weißt, dass sie Deine Leser lieben werden.

Keywords, Keywords, Keywords

Nachdem Du nun weißt, welche Fragen und Probleme Deine Leser gerne von Dir beantwortet haben möchten, willst Du im nächsten Schritt sicherstellen, dass auch die Leute, die momentan noch keine Leser von Dir sind, auf Deine Artikel aufmerksam werden.

Wie machst Du das?

Du stellst sicher, dass Du die Keywords für Deine Artikel verwendest, nach denen die Leute auch tatsächlich suchen. Um das herauszufinden hast Du mehrere Möglichkeiten – einige davon kostenlos, einige kostenpflichtig.

Google Adwords Keyword Planner

Eine Möglichkeit ist der Keyword Planner von Google. Er ist kostenlos, gibt Dir aber leider nur noch grob an, wie gut ein bestimmtest Keyword abschneidet.

Hier ein Beispiel. Ich habe einfach den Suchbegriff „Bonsai Pflege“ eingegeben und erhalte nun die Information, dass es 1.000-10.000 Suchanfragen gibt und nur geringen Wettbewerb für dieses Keyword.

Dies zeigt mir, dass dieses Keyword eine bessere Alternative ist, als zum Beispiel „Bonsai kaufen“, wo der Wettbewerb „hoch“ ist – es also schwierig wird, dafür ein gutes Ranking in Google zu erreichen.

KW-Finder.com

Ich persönlich finde allerdings, dass der Keyword Planner von Google mittlerweile zu ungenau ist, um damit gezielt meine Keywords zu planen. Als grobe Indikation ist er ganz nett, aber ich mag es gerne etwas genauer.

Daher nutze ich den – leider nur sehr begrenzt kostenlosen – Keyword-Finder. Dieser gibt mir viel genauere Angaben zu Suchvolumen und Konkurrenz, als es der Keyword-Planner tut und ist daher mein Tool der Wahl.

Das Beispiel zeigt zum Beispiel, dass der Suchbegriff „Bonsai Baum Pflege“ bei immer noch gutem Suchvolumen viel weniger Wettbewerb hat. Aus diesem Grund wäre das vermutlich das Keyword meiner Wahl, wenn ich über Bonsais bloggen würde und einen Artikel über die Pflege der Bäumchen plane.

Strukturiere Deine Blog-Artikel bevor Du sie schreibst

Deine Blog-Artikel sollen jedoch nicht nur inhaltlich die Fragen Deiner Leser beantworten, sondern sie sollen es so tun, dass Deine Leser eine schlüssige Anleitung bzw. Erklärung von Dir bekommen.

Am Ende Deines Artikels angekommen, möchtest Du das Dein Leser ganz klar weiß

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Wie er genau vorgehen muss, um Problem X zu lösen

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Welche X Schritte dafür erforderlich sind und in welcher Reihenfolge es am meisten Sinn macht, sie abzuarbeiten

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Was als nächstes zu tun ist

Um das zu erreichen ist es zwingend erforderlich, dass Du Deine Gedanken in eine logische Reihenfolge bringst und das Thema so einfach wie möglich aufarbeitest. Denk immer daran – Du bist vermutlich Profi auf Deinem Gebiet. Deine Leser sind jedoch oftmals Anfänger und haben einfach (noch) nicht ein so tiefes Verständnis für Deine Thema.

Wie Du Blog-Artikel schreibst, die aus der Masse herausstechen

Ich denke, wir beide brauchen uns nichts vorzumachen. Es gibt mittlerweile so viele Blogs und sonstige Informationen im Internet, dass Du vermutlich nicht die allererste bist, die zu einem Thema einen Artikel verfasst.

Und genau aus diesem Grund ist es wichtig, dass Dein Artikel aus der Masse hervorsticht. Denn auch wenn es vieles im Internet schon gibt – herausragende Informationen kann es nie genug geben.

Um herausragend sein zu können und aus der grauen Masse an Informationen aufzufallen, sollten Deine Blog-Artikel folgende Kriterien erfüllen:

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Ausführlich sein

Achte darauf, dass Deine Blog-Artikel mindestens 1.000 Wörter umfassen und den Sachverhalt in der Tiefe erklären

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Klare Handlungsanweisungen beinhalten

Du möchtest erreichen, dass Deine Leser am Ende des Artikels klar wissen, wie sie ihr Problem lösen können und was sie als nächstes tun sollen

Denke dabei immer daran, den Leuten nicht nur zu sagen, was sie tun sollen, sondern auch genau wie. Unser Bonsai-Blogger zum Beispiel, sollte nicht nur schreiben: „ Du sollst Deinen Bonsai immer pflegen“, sondern zum Beispiel „Um Deinen Bonsai gut zu pflegen, solltest Du ihn jeden zweiten Tag ein wenig gießen“. Klar, oder?

Mache Deine Inhalte leicht lesbar

Heutzutage liest jeder von uns viel mehr Informationen in der weniger Zeit. D.h. lesen kann ich es eigentlich gar nicht mehr nennen – scannen trifft es wohl eher. Denn würden wir jede Information wirklich bis ins Kleinste konsumieren, würde niemand von uns noch etwas anderes in seinem Leben machen können ;-).

Für Dich bedeutet das: mach Deine Artikel so leicht lesbar, wie möglich.

Leicht lesbar sind Artikel mit

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Kurzen Sätzen (hier bin ich vermutlich nicht das beste aller Beispiele – aber ich arbeite dran!)

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aufgeteilt in kurze Absätze, die jeweils eine

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Unter)Überschrift haben, die den Inhalt beschreibt.

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Wichtige Inhalte möchtest Du fett, kursiv oder unterstrichen hervorheben (aber Achtung – übertreibe nicht. Zu viel hervorheben bewirkt nur das Gegenteil!)

Deine Aufteilung sollte daneben so gewählt sein, dass jemand die Anleitung in Deinem Artikel auch in Etappen umsetzen kann. So erreichst Du auch die Leser, die eigentlich zu „busy“ sind, alles in einem Rutsch umzusetzen.

Schreibe Blog-Artikel, die SEO-optimiert sind

Damit unsere Keyword-Rrecherche und -Auswahl vom Beginn des Artikels nicht für die Tonne war, willst Du natürlich erreichen, dass Deine Artikel mit eben jenem Keyword auf gefunden werden. Logisch.

So werden mehr Leute auf Deinen Blog aufmerksam und wo mehr Besucher sind, steigt auch die Zahl der Anmeldungen auf Deiner Emailliste und Deiner Kunden.

Daher, platziere Dein Keyword an mehreren Stellen innerhalb Deines Blog-Artikels, genauer gesagt:

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In Deiner Überschrift (möglichst weit vorne)

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In der URL Deines Blog-Artikels

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Mehrmals in Deinem Blog-Artikel

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In den Überschriften innerhalb Deines Artikels

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In den Dateinamen aller Bilder in Deinem Artikel (z.B. Keyword.jpg)

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In der Meta-Beschreibung

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In Deinem Pinterest-Bild (wenn Du Pinterest für Deinen Blog nutzt, was Du unbedingt tun solltest)

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Im Alternativtext Deiner Bilder

Wenn Du keine Ahnung von SEO hast und das Ganze Dich jetzt nur verwirrt, lade Dir einfach ein SEO-Plugin wie z.B. Yoast SEO herunter. So wird es noch einfacher für Dich.

Denn dank des immer cleverer werdenden Algorithmus erkennt Google mittlerweile auch, ob Deine Inhalte wirklich gut sind und bezieht dies ins Ranking mit ein. Daher brauchst Du Dich auch nicht mehr total sklavisch an Dein Keyword halten und kannst – je nachdem, wie es in Deinen Text passt – auch Varianten des Keywords verwenden.

Lege vorab fest, was der Besucher NACH dem Lesen des Artikels tun soll

Ich habe es ja bereits ganz am Anfang des Artikels erwähnt: Du schreibst Deinen Blog nicht (nur), damit Deine Artikel gelesen werden, sondern, um damit Kunden zu gewinnen.

Daher willst Du nicht, dass jemand auf Deinen Blog kommt, einen Artikel liest und dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet. So wird er nämlich alles, aber kein Kunde von Dir.

Die „richtigen“ Leute hast Du dank Recherche und Keyword-Auswahl ja bereits angesprochen und auf Deinen Blog gebracht. Nun willst Du mit jedem einzelnen von ihnen in Kontakt bleiben!

Wie gelingt Dir das am einfachsten? Indem sich (möglichst) jeder von ihnen auf Deine Emailliste einträgt. So kann und wird der Besucher Dich durch Deine Emails Schritt für Schritt besser kennenlernen und irgendwann so viel Vertrauen in Dich und Deine Expertise aufgebaut haben, dass er auch etwas von Dir kaufen wird.

Daher: mache es Deinen Besuchern so leicht wie möglich, sich in Deine Emailliste einzutragen. Dies kannst Du einfach erreichen, indem Du

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an mehreren Stellen innerhalb Deines Blog-Artikels und auf Deiner Webseite Opt-in-Formulare einfügst und

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Deinen Lesern im Gegenzug für ihre Email-Adresse etwas kostenlos zur Verfügung stellst

Vermutlich ist Dir schon aufgefallen, dass ich innerhalb dieses Artikels mehrfach auf zwei Dinge hingewiesen habe:

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Die Blog-Artikel-Checkliste, die Du Dir als Ergänzung zu diesem Blog-Artikel herunterladen kannst und

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Meine Bibliothek, die alle hilfreichen Informationen und Dokumente enthält, die ich für meine Leser bislang erstellt habe (und immer weiter mit neuen Inhalten gefüllt wird)

Dies tue ich nicht nur, weil ich so nett bin ;-).

Sondern aus genau dem gleichen Grund: ich möchte gerne, dass Du mir Deine Email-Adresse da lässt, weil – seien wir ehrlich, jeder muss ja Geld verdienen – ich Dir in Zukunft neben weiteren hilfreichen Informationen auch meine Angebote zukommen lassen möchte.

Ich hoffe, ich konnte Dir ein wenig zeigen, warum einen Blog zu schreiben eine viel strategischere Aufgabe ist, als gedacht und wie Du die Sache richtig angehst. Wenn Du noch Fragen oder Kommentare hast, immer her damit!

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