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3 unverzichtbare Pinterest-Strategien für schnelles Traffic- und Email-Listen-Wachstum

Diese fünfte Episode der Webinar-Reihe “Smart Business Start” befasst sich mit dem Thema “Pinterest”.

Darin zeige ich Dir:

  • Wie und Warum Pinterest für jedes Business funktioniert
  • Welche Inhalte Du erstellen musst, um Pinterest erfolgreich für Dein Business zu nutzen
  • Wie genau Du pinnen solltest, um maximalen Erfolg zu erzielen

 

Dieser Artikel bietet Dir eine schriftliche Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte des Webinars, enthält jedoch nicht alle Tipps & Tricks; insbesondere die Beispiele, die ich im Webinar zeige, sind nicht enthalte.  Diese findest Du direkt im Webinar, welches Du Dir  gratis ansehen kannst.

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Webinar-Replay

1 Wie und warum Pinterest für jedes Business funktioniert

Dafür ist es zuerst wichtig, zu verstehen, was Pinterest überhaupt ist und wie die Plattform funktioniert.

 

Pinterest ist eine (visuelle) Suchmaschine mit sozialer Komponente

Entgegen mancher Fehlmeinung ist Pinterest keine Social Media-Plattform, sondern eine visuelle Suchmaschine. Es gibt zwar auch die Möglichkeit einander zu folgen, doch dieses Feature ist für Deinen Erfolg zweitrangig.

Aus diesem Grunde willst Du Pinterest auch nicht wie Facebook oder Instagram nutzen. Strategien, die dort funktionieren, helfen Dir auf Pinterest nicht weiter.

Pinterest ist die visuelle Version von Google – quasi eine verbesserte Bildersuche – und genau so willst Du die Plattform auch nutzen.

 

Pinterest verwendet einen Algorithmus, den Du kennen solltest

Wie jede Suchmaschine, arbeitet auch Pinterest mit einem Algorithmus, der festlegt, welche Pins wann wem gezeigt werden. Um diesen Algorithmus für Dich arbeiten zu lassen, musst Du ihn zuerst verstehen.

Der Pinterest-Algorithmus (Smart Feed genannt) bestimmt  dabei zwei Dinge:

  • Start Feed: Pinterest zeigt Dir eine Kombination aus
      • Früheren Suchanfragen
      • Pins von Usern, denen Du folgst
      • Themen, für die Du Dich interessierst
  • Suchergebnisse: In welcher Reihenfolge die Ergebnisse einer Suchanfrage gezeigt werden

Tipp: Wie bei Algorithmen üblich, zeigen sie jedem Nutzer ein wenig andere Ergebnisse, da auch sein jeweiliges Verhalten mit berücksichtigt wird. Ich empfehle Dir daher, Dir zusätzlich ein privates Konto zuzulegen, mit dem Du Deinen Business-Account überprüfst!

Dennoch: 80% sind Suchanfragen!

Auch wenn jeder Nutzer zu Beginn im Start-Feed eine Menge Pins angezeigt bekommt, so wird Pinterest dennoch hauptsächlich als reine Suchmaschine genutzt. Das heißt, rund 80% aller Nutzer geben eine Suche in das Suchfeld ein.

Tipp: Nutze die Suchfunktion in Deinem privaten Profil, um zu testen, wie Deine Pins für bestimmte Keywords ranken

Optimiere Deine Inhalte für Keywords, nach denen Deine Wunschkunden suchen!

Wie für jede Suchmaschine, möchtest Du also auch in Pinterest Deine Inhalte für die Keywords optimieren, nach denen Dein Wunschkunde sucht. Auf diesem Wege stellst Du sicher, dass die richtigen Leute, Deine Inhalte finden.

 

SEO

Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Pinterest zwei Arten von SEO nutzt. Klassisches, über Keywords und visuelles über die Pins, also Bilder. Auf das klassische SEO gehe ich an dieser Stelle ein, zum visuellen kommen wir später.

 

Keyword-Recherche

Beginne also noch bevor Du irgendetwas auf Pinterest eingerichtet hast, mit Deiner Keyword-Recherche. Wenn Du das bereits über Google erledigt hast, dann kannst Du diese Liste als Vorlage verwenden und mit Hilfe der Pinterest-Keyword-Recherche verifizieren.

 

Falls nein, dann gehst Du wie folgt vor:

  • Brainstorme alle sinnvollen Keywords
  • Gib jedes Keyword nacheinander in die Suchleiste ein
  • Klicke auf Enter und nutze die „Kästchen“, um so auf long tail Keywords zu kommen
  • Nutze die Autovervollständigung bzw. gib ein Leerzeichen hinter dem Begriff ein
  • Sieh Dir andere Profile, Pinnwände und Pins an, um zu sehen, welche Keywords dort verwendet werden
  • Optimiere Dein SEO nach und nach, indem Du Dich an Deinen besten Pins orientierst und die Erfahrungen daraus in Zukunft einsetzt

 

Achte auf ein aussagefähiges Profil!

Wenn Deine Keaword-Liste steht, willst Du im nächsten Schritt Dein Profil einrichten und vervollständigen:

  • Verifiziere Deine Webseite und beantrage Rich Pins
  • Ergänze Deinen Firmennamen um Dein wichtigstes Keyword
  • Füge ein informative Kurzbeschreibung hinzu, die weitere wichtige Keywords enthält
  • Zeige ein Foto von Dir; Logos funktionieren auf Pinterest nur bei wirklich großen Firmen gut

Wähle die „richtigen“ Pinnwände!

Dann willst Du Pinnwände einrichten, die Deinen Wunschkunde begeistern werden. (Wichtig: alles, was privat ist, muss weg! Lösche daher alle Pinnwände, die nicht auf Deinen Wunschkunden ausgerichtet sind, oder stelle sie auf geheim um!)

  • Deine Pinnwände sollen Deine Besucher informieren und inspirieren
  • Wähle sie so, dass jeder Pin auf mindestens (!) zwei Pinnwänden Platz findet
  • Erstelle eine Pinnwand, auf die Du ausschließlich Deine eigenen Inhalte pinnst
  • Starte mit 15-20 Pinnwänden und baue deine Pinnwände Schritt für Schritt aus

 

2 Welche Inhalte Du erstellen solltest, um auf Pinterest erfolgreich zu sein

Erfolg auf Pinterest beruht auf 2 Säulen: den optimal gestalteten Pins und Deinem Blog. Ohne perfekte Pins, wird niemand Deinen Blog besuchen. Doch wenn nur Deine Pins, nicht aber Deine Inhalte begeistern, wirst Du dennoch keinen Erfolg haben.

 

Wie Du perfekte Pins gestaltest

Beginnen wir also mit den perfekten Pins. Unter Pins verstehe ich in diesem Zusammenhang das Bild, welches auf Pinterest gepinnt wird. Folgendes solltest Du beachten:

  • Hochkant: Verhältnis 2:3 (600x900px)
  • Farben und Gestaltung sind „on brand“
  • Große, leicht zu lesende Überschrift bzw. gut gestyltes Foto von Deinem Produkt
  • Link zu Deiner Webseite
  • Optional: Hinweis auf einen Lead-Magneten
  • Keywords im Dateinamen (“Keyword.jpg“)
  • Evergreen Content

Wenn Du noch neu dabei bist, dann sieh Dich zuerst einmal auf Pinterest um und orientiere Dich an den Pins anderer (erfolgreicher) Pinner und adaptiere sie für Dich. Nach und nach wirst Du merken, welche Designs gut funktionieren, so dass Du Deine Pins immer weiter optimieren kannst.

 

5-Schritte-Pin-Check

Um zu checken, ob ein bisheriger Pin „gut“ ist, oder nicht, kannst Du folgenden 5-Schritte-Pin-Check nutzen:

  • Ist die Überschrift ok? Wenn ein Pin nicht so läuft, frage Dich zuerst, ob Deine Überschrift wirklich attraktiv ist, ob sie (ausreichend/die richtigen) Keywords enthält, nach denen wirklich gesucht wird und ob Du etwas verbessern kannst.
  • Ist die Beschreibung ok? Hinterfrage auch immer wieder Deine Pinbeschreibungen kritisch. Sind sie verständlich, machen sie Lust auf mehr? Bringen sie die Pinterest-Nutzer dazu, auf Deinen Pin zu klicken?
  • Bedenke: die allermeisten nutzen Pinterest mobil. Gehe also regelmäßig auf Deinem Handy in die Pinterest-App und checke, ob deine Pins auch mobil gut lesbar sind.
  • Klicke den Pin „groß“ und scrolle runter zum Bereich „mehr davon“. Hier werden Dir die sogenannten „related Pins“ angezeigt, also vergleichbare Pins bzw. die, die Pinterest dafür hält. Sieh Dir nun die gezeigten Pins an. Wie viele davon passen thematisch zu Deinem? Wenn es 50% und mehr sind, dann darfst Du Dich freuen, dann hat Pinterest Deinen Pin verstanden. Falls nein, sieh Dir die gezeigten Pins an und versuche zu ergründen, woran es liegen könnte.
  • Klicke den Pin ebenfalls „groß“ und klicke anschließend oben rechts im Bild auf den kleinen Kreis (Pinterest zeigt Dir dann visuell ähnliche Ergebnisse an) und schau, was dabei herauskommt. Schau auch hier wieder, ob die gezeigten Pins zu Deinem passen. Wenn nein, versuche zu ergründen, woran es liegen könnte.

Hinweis: Besonders bei gratis Stock-Photos kommt es immer wieder vor, dass Pinterest sie in der visuellen Suche „missversteht“. Gerade gerne genutzt Motive sind davon betroffen.

Dies kannst Du verhindern, indem Du darauf achtest, dass Deine Fotos wirklich zum Thema des Pins passen. Dies ist deshalb so wichtig, weil Pinterest im Zweifel, also wenn der Algorithmus sich bei einem Pin nicht sicher ist, den Pin nicht oder weniger zeigt.

 

Deine Überschriften & Beschreibungen

Das Bild ist nur ein Teil eines Pins, denn die Überschrift und die Beschreibung sind der zweite wesentliche Teil. Auch sie müssen „passen“, damit ein Pin erfolgreich ist.

Beachte dabei folgendes:

  • Deine Überschriften sind der vermutlich wichtigste Teil Deiner Blogartikel
  • Die Titel & Beschreibungen müssen die Leute dazu bringen, überhaupt erstmal zu klicken!
  • Großartige Artikel helfen Dir nicht, wenn Deine Überschriften mies sind, weil niemand Deine Inhalte lesen wird
  • Großartige Überschriften machen neugierig, überzeugen und sind suchmaschinenoptimiert

Gut funktionierende Überschriften

 

Folgende Formate funktionieren gut auf Pinterest:

  • X Dinge, die…
  • X Wege, um…
  • Die ultimative Anleitung für/zu…
  • Wie Du …
  • Die Schritt für Schritt Anleitung für…

Listen und „Wie Du…“-Überschriften laufen auf Pinterest besonders gut

 

Großartige Inhalte

Natürlich sind Überschriften alleine nicht der Weisheit letzter Schluss. Sie bringen Dir zwar die Besucher, doch wenn den großen Versprechungen keine tollen Artikel folgen, wird der Besucher kaum zum begeisterten Fan werden.

Beachte daher folgende Punkte:

  • Erstelle detaillierte und ausführliche Blog-Artikel -> „Die ultimative Anleitung für…“
  • Pimpe Deine Artikel, indem Du Bilder, Beispiele, Fallstudien, Videos, Audios usw. nutzt, um Deine Inhalte noch besser zu vermitteln
  • Achte darauf, dass Deine Inhalte „evergreen“ sind
  • Setze auf „Content Upgrades“ (= sinnvolle Ergänzungen zu Deinen Artikeln), wann immer möglich
  • Mach „Dein Ding“ und orientiere Dich nicht zu sehr an anderen

 

Webseite optimieren

Last, but not least, willst Du natürlich auch Deine Webseite so anpassen, dass zufällige Besucher, die von Pinterest zu Dir kommen, bleiben und sich möglichst sofort in Deine Email-Liste eintragen.

Hierzu möchtest Du Anmelde-Formulare an folgenden Stellen auf Deiner Webseite platzieren, um es ihnen so einfach wie möglich zu machen:

  • Auf der Startseite
  • Im Menü
  • Auf Deiner Über mich-Seite
  • In der Sidebar / innerhalb des Blog-Artikels
  • Unterhalb jedes Blog-Artikels
  • Im Footer
  • Pop-up / Hello-Bar

3 Wie genau Du pinnen solltest, um maximalen Erfolg zu erzielen

Im letzten Teil befassen wir uns nun damit, wie Du am besten pinnst, um maximalen Erfolg zu erzielen:

 

1 ⎮ Pinne häufig & regelmäßig

  • Pinne circa 50 Pins pro Tag
  • Pinne regelmäßig und häufig
  • Wenn Du nicht alles manuell pinnen willst, nutze ein Scheduling-Tool, wie Tailwind oder BoardBooster

 

2 ⎮ Verbringe genug Zeit auf Pinterest

  • Pinterest bewertet es positiv, wenn Du regelmäßig auf Pinterest bist und dort manuell pinnst
  • Mein Tipp: Nutze dafür Dein Handy und pinne immer mal wieder einige Pins, wenn Du ein paar Minuten Zeit hast
  • Wenn Du Pins von Dir in Deinem Startfeed entdeckst, pinne sie unbedingt weiter!

 

3 ⎮ Pinne ausreichend eigene Inhalte

  • Achte darauf, genug eigene Pins zu pinnen
  • Du solltest mindestens 60% eigene Pins anstreben
  • Erstelle mehrere Pins pro Blogartikel, mit unterschiedlichen Bildern und Texten. So hast Du 1. genug Pins und kannst 2. nachverfolgen, welche Pins besonders gut laufen

 

Deine Pinnwand sollte hinterher in etwa so aussehen:

4 ⎮ Booste gut laufende Pins

  • Pinne bevorzugt Pins, die ohnehin schon gut laufen
  • Denn je mehr Aufmerksamkeit ein Pin bekommt, desto besser für ihn
  • Dein gesamtes Profil profitiert davon „im Windschatten“ dieses Pins
  • Checke hierzu regelmäßig Pinterest- und Google-Analytics (Achtung: Du benötigst hierfür ein Unternehmenskonto!)

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